Hähnchen Cashews Kaiserschoten Reis Frühlingszwiebel


Im Juli postete Toondebacker von surprising.recipes ein sehr leckeres Rezept mit Huhn, Cashews und Frühlingszwiebeln. Ich schrieb ihm damals, daß ich es gerne nachkochen würde. Er meinte, sag mir wie es dir gefallen hat.

Also – super! Ich habe nur Kaiserschoten hinzugefügt, um etwas mehr Gemüse zu haben, und, weil sie auch schön knackig sind. Den Rest des Rezepts habe ich wie beschrieben umgesetzt.

400 g Hähnchenbrust in Stücken (bei mir sehr gutes Label rouge Hähnchen)

120 Cashews, in Rapsöl im Wok geröstet

1 Frühlingszwiebel in Stückchen

Chiliflocken

Die Hähnchenstücke werden in 1 El heller Sojasauce und 1 El Sesamöl und frischem schwarzen Pfeffer mariniert.

Für die Sauce werden 2 flache El Speisestärke mit 2 El Wasser gemischt, dann noch 50 ml Wasser zusätzlich hinzugefügt. Dann 1 El Sojasauce, 1 El Austernsauce, 1 El Chilisauce und 2 El Reisessig dazugeben.

Jetzt das Hähnchen anbraten. Wenn es von allen Seiten gebräunt ist, die Sauce dazugeben und das Huhn fertiggaren.

Den Reis (Basmati) waschen, aufkochen, 20 Minuten zugedeckt ohne weitere Hitze ziehen lassen.

In einer anderen Pfanne die Kaiserschoten anbraten, den Teller damit auslegen. Den Reis darauf anrichten, dann Hähnchenstücke und Sauce napieren, mit Cashews und Frühlingszwiebel drapieren.

Es war sehr lecker, mit knackigen und aromatischen Elementen 🙂

Pizza Sprotten Salsiccia Spargel


Heute hatte ich ieder einmal Lust auf Pizza, aber kein italienisches Pizzamehl. Stattdessen fand ich von Goldpuder ein Pizzamehl, dessen Rezeptur ich gleich ausprobierte. Für zwei Pizzas a 30 cm, so wurde behauptet bräuchte man:

  • 350 g Goldpuder Pizzamehl
  • 175 ml lauwarmes Wasser
  • 21 g Frische Hefe (1/2 Hefewürfel)
  • 1 Tl Zucker (bei mir 1 El)
  • 1 Tl Salz
  • 1 1/2 Tl Olivenöl (bei mir keines)

Ich löste die Hefe im Zucker und einem El Wasser auf und gab Mehl, Wasser, Salz und Hefe in meine Rührmaschine mit Knethaken. Ich liess sie selbstständig etwa 10 Minuten kneten, bis der Teig schön zusammengekommen war. Ich deckte ihn ab und stellte ihn auf die Heizung, fast eine Stunde lang. Der Teig ging schön auf und ich teilte ihn in zwei Teile und wickelte den Einen gleich in Cellophan und gab ihn in den Kühlschrank.

Da auf der Packung gestanden hatte, dass der Teig genug für ein 30 cm Form ist, aber meine Form grösser ist, entschloss ich mich den Teig auszurollen, statt wie üblich den Teig händisch in die Form hineinzupressen. Anfangs gab er sich elastisch, gab aber dann nach ein, zwei Minuten nach und wurde ganz leicht auszurollen. Ich hatte dazu ein Backpapier genommen. Sehr überrascht war ich, als ich feststellte, dass er dann doch so gross wurde, um in die Pizzaform zu passen und sie auszufüllen. Der Vorteil war, dass er schön schlank daher kam, ganz anders als zuvor.

Als Belag nahm ich eine Passata mit Basilikum und dann für die eine Hälfte Sprotten, Sardellen und Spargelstangen. Für die andere Hälfte hatte ich angebratene scharfe Salsiccia und ebenfalls Spargel vorbereitet.

Für beide Hälften gab es Mozzarella die bufola Camana DOP, Grona Padano, braune Champignons, Chiliflocken und Knoblauch mit Olivenöl verrieben zum drüberträufeln.

Nachdem die Pizza belegt war, liess ich sie nochmal eine halbe Stunde gehen. Sie wurde nochmal leicht fluffiger und ich gab sie in einen vorgeheizten Ofen bei 230 C, für etwa 15 Minuten.

Sie ist besser geworden als die vorherigen Pizzen (dadurch, dass sie dünner war, buk die Mitte genauso schnell wie die äusseren Stellen).

Die Sprotten waren gut und saftig, aber nach 2 Sprotten hätte ich gerne gewechselt. Also in Zukunft keine Sprotten mehr. Die Salsiccia andererseits hat gut funktioniert. Ich hatte sie wie Salamischeiben angebraten. Der Spargel wurde der Länge nach aufgeschnitten und roh auf die Pizza gegeben. Sie waren sehr lecker und auch durch.

Insgesamt ein gelungenes Experiment!

Melone Gurke Schafskäse


The show must go on.

Im Geschäft war ich am überlegen, wie ich interessant essen kann, ohne zu kochen, da das immer schwieriger wird. Ich komme nach Hause und alles ist schon wieder umgeräumt oder der Strom ist weg. Naja, heute mußte ich nach Karlsruhe und auf dem Rückweg ging ich nach langer Zeit mal wieder ins Scheck-In (eine Art Super-Edeka von Herrn Scheck mit exklusiven Theken (Fleisch, Fisch, Käse…) zusätzlich zum sehr vielfältigen Edeka Angebot. Man muß natürlich auch sagen, daß das Scheck-In eine Apotheke ist 🙂

Aber man findet viel, und so fand ich heute Cantaloupe Melonen aus Costa Rica (dort muß es auch noch kalt sein, weil reif ist anders…) aber Restsüsse war da. Gurke und Schafskäse hatte ich noch daheim, eine Zitrone (bio) nahm ich mit, weil das Netz, das ich hatte, verschwunden ist.

Ich finde vor allem nicht die Schublade mit meinen Messern, Gabeln und Löffeln, weil dort auch mein Parisienne liegt, ein Kugelausstecher, der bei Melonen schöne Formen garantiert. Also hab ich statt dessen einen Kaffeelöffel genommen.

Jedenfalls hab ich eine halbe kleine Melone ausgehöhlt, ein 10 cm langes Stück Gurke geschält und in Stücke geschnitten, den Schafskäse kleingeschnitten und darüber verteilt und etwas Zeste der Zitrone darübergegeben. Dazu gab es sparsam Olivenöl, und noch sparsamer einen kleinen Schuß Weißweinessig. Jetzt hab ich noch ein paar Chiliflocken dazugegeben, die nicht sehr scharf waren, und dazu ein Gemisch aus Koriander und Minze.

Und siehe da – lecker! Ich bereue nur, vergessen zu haben, den Gurken etwas Salz zukommen zu lassen.

Die ersten zwei Bilder sind die vegetarische Variante, das dritte beschreibt den realen Endzustand für mich, mit italienischem rohen Schinken, der sehr gut dazu gepasst hat. Dazu gab es eine Scheibe Roggenbrot und ein Glas Vinho Verde 🙂

 

Honigmelone Gurke Schafskäse Minze Koriander Chiliflocken 1

 

Honigmelone Gurke Schafskäse Minze Koriander Chiliflocken 2

 

Honigmelone Gurke Schafskäse Minze Koriander Chiliflocken Schinken

Vier für Vier Zwei


Ich hab auf einem Blog einen Salat gesehen, den ich vorab ausprobieren wollte, weil ich den zu einer geschäftlichen Veranstaltung mitbringen will.

Ausgedruckt hab ich das Rezept und dann prompt vergessen von wem der stammt. Damit nicht genug, ist er nirgendwo zu finden auf meinem Blogroll und allen Links , die ich sonst noch so habe.

Also wenn das jemand weiß, bitte sagen, damit ich das Rezept auch verlinken kann.

So!

Rezept für 5 Personen als Vorspeise

125 g Macadamianüsse

10 g Butter

2 El Zucker

1/2 Tl Salz

1/2 Tl Chiliflocken

7 hellgrüne Blätter eines Wirsings

1/2 Rotkohl, eher kleiner

1 Mango

1 Papaya

1 Peperoncino

je eine Handvoll gehackte Minze und Koriandergrün (Cilantro). Ich hab beim Ausprobieren den Cilantro mit Petersilie ersetzt, weil es nicht überall belebt ist.

Beim Geschäftsevent werde ich den Salat aber im Original machen, weil Cilantro bei Amerikanern bekannter und beliebter ist.

Für das Dressing

100ml Limettensaft

1 Stängel Zitronengras in feinen Ringen

3 El Ahornsirup

1 Tl Sojasauce

2 Prisen Chiliflocken

2 El Sesamöl

4 4 El Olivenöl

Für das Dressing wird alles miteinander vermischt, auf- und eingekocht, bis die Mischung sirupartig ist. Abkühlen lassen und mit den Ölen verquirlen.

Die Butter in einer Pfanne zerlassen, Zucker und Salz dazu, damit die Nüsse karamelisieren. Wenn sie mittelbraun sind, sofort aus der Pfanne nehmen.

Rotkohl fein hobeln oder schneiden, mit der Sauce vermischen, mit den Händen walken.

Mango in Spalten schneiden, Papaya in Würfel, Wirsing in Streifen.

Wenn angerichtet werden soll, alles vermischen, Macadamianüsse kleiner hacken und mit dem Peperoncino in Scheiben auf dem Salat verteilen und servieren.

Die Sauce hätte deutlicher sein können, aber mein Kraut und der Wirsing waren nicht geschleudert gewesen, also naß. Ich werde das Dressingrezept um die Hälfte vergrößern und hoffe, daß es dann passt.

Alles in allem überraschend schmackhaft.

Rotkraut-Wirsing-Mango-Papaya-Macadamia-Minze-2