Variation: Shepherd Pie


Beim Surfen fand ich einen Blog, der einen sehr guten (authentischen) Shepherd Pie zeigte. Ich hab die Seite leider aus Versehen weggeklickt und kann nur sagen, daß die Frau das Rezept in Irland in einem Restaurant bekommen hatte.

Ich hatte heute einen anderen Ansatz, der leider nicht so romantisch ist: Ich sinnierte über das Abendessen, hatte aber schon eingekauft. Deshalb war die Auswahl an Zutaten schon exakt definiert.

Trotz der Tatsache, daß ein Shepherd Pie auch Lamm beinhaltet, gab es bei mir keines.

Stattdessen startete ich mit einer Schicht Lauch, der zuerst in Butter weich gegart wurde und dann etwas mehliert und mit einem halben Glas Milch zu einer Art Bechamel-Lauch angerührt wurde.

Dieses Gemisch wurde die Basis in meiner Form.

200 g Rinderhack wurden mit einer Zwiebel und einer Zehe Knoblauch angebraten, dazu gab ich Würfel aus einer der größten Karotten, die ich jemals gesehen habe. Der Pfälzer Gemüsehändler schenkte mir 2 davon – eine hab ich in Würfel geschnitten und ein paar Minuten gegart, dann zu dem Hackfleischgemisch gegeben. Dazu gesellte sich noch 8 cm Tomatenmark und ein guter Schluck Weisswein.

Dazwischen schälte und kochte ich 3 mittelgroße Kartoffeln, gab Salz und Muskat dazu und verdrückte die garen Kartoffeln mit Milch und Butter zu Kartoffelbrei. Das gab die vorletzte schicht. Die letzte Schicht bestand aus Cheddar Käse, den ich darauf verteilte. Nach 20 Minuten im Ofen war es dann soweit.

Es hatte zwar nicht diesen speziellen Geschmack, der vom Lamm kommt. Auch gab es keine Erbsen, sondern Lauch und viele Karottenwürfel. Aber das störte nicht, alles hat gut gepasst.

Es war vielleicht sogar ein bisschen gesünder als sonst, weil die 200 g Rinderhack tatsächlich für 3 großzügige Portionen reichte 🙂

 

 

 

 

 

Enchiladas


Es war mal wieder soweit – It’s Enchilada time!

In unregelmässigen Abständen überkommt mich ein Heisshunger auf Tex-Mex Food. Das kann Chili sein oder auch Tacos, Enchiladas, Burritos oder noch andere Schöpfungen, die immer wieder die altbekannten Zutaten variieren.

Ich huschte kurz vor Ladenschluss noch hinüber zum Gemüseladen, um dort frisches Cilantro (Koriandergrün) ein paar Jalapeños, gute Tomaten, Limetten und eine Avocado zu kaufen.

Maisplatten hatte ich noch im TK, Gewürze sind immer im Haus. Außerdem hatte ich noch ein Stück Cheddar von Herrn Ruf da, der das Gericht noch ein Stück aufwerten sollte.

Dabei wird, wenn’s authentisch werden soll, auf beiden Seiten der Grenze eigentlich der mexikanische Cotija genommen – soweit mein angelesenes Wissen, ich hab den nämlich noch nie irgendwo gefunden 😦

Dafür hab ich etwa 8 verschiedene getrocknete Chiles da, die ich gerne mische und in meiner Gewürz-Kaffeemühle zu Pulver umwandle.

 

Es sind immer ein paar Schritte, um alles zusammen zu bringen:

Guacamole –

1 Avocado schälen, würfeln oder zermanschen

Saft einer halben Limette

2 kleine Frühlingszwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Tomate in Würfeln

1 Jalapeño in dünnen Scheiben

Cilantro

Salz

Manche pürieren das und nehmen es als Dipp, bei mir ist es Beilage und Füllung.

1 Hähnchenbrust

Knoblauch

Anbraten, mit Weisswein ablöschen, beiseite stellen.

 

Refried Beans –

1 Dose Kidney Bohnen oder Schwarze Bohnen

2 El Oregano + 2 El Cumin/Kreuzkümmel (entweder ganz, dann mörsern, oder gemahlen)

Bohnen erwärmen, Gewürze dazugeben, mit einem Stampfer zerstampfen, beiseite stellen

 

Tomatensauce –

1 Dose Mutti Kirschtomaten mit dem Zauberstab durchpürieren

1/2 Glas Kalbsbrühe

 

Einen Maisfladen nehmen, einen El Bohnenmus hineinstreichen

2 El Hähnchenbruststücke dazu

2 El Guacamole dazu

einwickeln und in eine feuerfeste Form legen

Menge reicht für 4 Enchiladas

Tomatensauce drübergeben

eine gute Handvoll Cheddar Käse drüberreiben

im Ofen backen, bis der Käse Farbe nimmt.

Mit saurer Sahne (mit Limettenabrieb) und der Sauce servieren.

Heute nicht dabei, geht aber auch: Pico de Gallo, eine Sauce aus Tomaten, Jalapeño, Zwiebeln, Knoblauch, Limette, Salz und Pfeffer.

Das wiederum ist ganz ähnlich dem, das ich als Guacamole mache. Jedenfalls ist es immer wieder gut, egal ob mit Huhn oder Hack oder auch fleischlos 🙂

 

 

 

 

 

Taco Salat


Hab ich glaub schon mal gepostet, aber jetzt im Step-by-Step Verfahren.

1. Salsa

3 große Tomaten in Würfel schneiden, Frühlingszwiebeln, Knoblauch, Salz, Koriandergrün und nach Geschmack Jalapenos dazugeben.

 

2. Guacamole vorbereiten. 1 Avocado halbieren und aushöhlen, in kleine Quadrate schneiden. Saft einer Limette dazu, auch etwa 1 Tl Salz. Von der Salsa 2 El und fein geschnittene Frühlingszwiebeln.

 

3. Cheddar Käse reiben. Ich habe jetzt einen richtig guten Cheddar durch meinen Affineur, Herrn Ruf, aber bei Aldi und Lidl gibt es preiswerte und ebenfalls interessante Stücke Cheddar (bei Lidl hab ich schottische Stücke gesehen?).

 

4. Die Schüssel: Ein Maistaco, den ich aber gekauft habe. Die Zubereitung aus Grundzutaten ist aber auch ganz einfach. Hier ein Link dazu https://www.thespruce.com/step-by-step-corn-tortillas-by-hand-2343042

 

 

5. Erste Stufe: Salat. Ein von mir sonst verschmähter  Eisbergsalat. Hier bietet er aber den Crunch, der dazugehört.

 

67. Zweite Stufe: Angebratenes Rinderhack mit Schalotten und Knoblauch

 

7. Dritte Stufe: Guacamole dazu.

 

8. Vierte Stufe: Salsa dazu.

9. Käse dazu. Und überbacken. Natürlich Koriandergrün satt 🙂

 

Für alle die es besonders scharf mögen gibt es mehr Jalapenos oder auch eine der Hot Sauces (bei mir eine von Tabasco, und zwar deren Habanero Hot Sauce).

Blade Steak Avocado Salsa Tortilla


Es ist bestimmt nicht das erste Mal, das ich das sagenhafte Blade Steak gepostet habe. Mein Hauptproblem besteht immer wieder darin, gleiche Komponenten so zu arrangieren, daß sie neu und anders aussehen.

Heute ging ich so vor:

Für die Salsa schaute ich online nach einem Rezept. Das schrieb ich mir ohne Mengenangaben auf. Dann arbeitete ich es ab.

Datterini-Dose

Zwiebel

Knoblauch

Paprika

Jalapeno

Cilantro

Limette

Cumin

Olivenöl

Man kann von allem eine oder zwei dazugeben, je nach Geschmack. Dann im Standmixer pürieren. Ich hab etwa 3x zu oft auf pürieren gedrückt.

 

 

 

Das Blade Steak wurde gut gewürzt und von beiden Seiten gut angebraten. Normalerweise würde ich das Steak im Ofen mit dem Temperaturfühler fertiggaren, aber heute ging alles so schnell, daß keine Zeit war sie im Ofen fertigzugaren. So liess ich das Fleisch nur ein paar Minuten liegen, nachdem es auf beiden Seiten schön gebraten war, und schnitt es dann auf. Perfekt!

Jetzt wurde der Teller noch kurz unter den Grill geschoben, damit der Käse schmilzt, und ich konnte essen!

Als Unterlage nahm ich eine, nein, zwei Tortillascheiben. Die erste zerschnitt ich und nahm sie als Chips für die Salsa, die zweite Tortilla wurde zur Unterlage für Avocado, Salsa und Steak.

 

 

 

.Es hat super geschmeckt, auch wenn die Steak Connection langsam an Relevanz verliert 🙂

Spiegelei Spinat Bratkartoffeln Käse


Am Samstag kaufte ich in Karlsruhe eine Tarte- oder Pieform aus einem  ofenfesten Steingut.

Heute schon war ihre Einweihung. Es gab ganz profan Spiegelei auf Spinat umsäumt von Bratkartoffeln mit einem Sprenkel Cheddar 🙂

Blumig, nicht?

Für den Spinat hackte ich eine Schalotte und eine Knoblauchzehe, gab die in ein Butter-Olivenölgemisch und briet sie kurz an, dann kam der erste Teil des gewaschenen und entstielten Spinats hinein. Jetzt eine Prise Muskat und etwas Salz dazu, den Spinat einfallen lassen und den Rest Spinat dazugeben und nochmal würzen.

Die Kartoffeln wurden in Würfel geschnitten und etwa 15 Minuten gegart, dann in Butter angebraten. Nachdem sie ansehnlich waren, gab ich sie in die neue und gebutterte Form. Dann gab ich den Spinat dazu, machte zwei Kuhlen in den Spinat und schlug zwei Eier hinein. Jetzt wurden sie gewürzt und dann mit etwas Cheddar gratiniert, bei knapp 200 C für weniger als 10 Minuten.

Es ist zwar kein neues Rezept, aber es sah gut aus und schmeckte auch so 🙂

 

 

 

Tortilla Cheddar Huhn Avocado Cilantro


Es gab noch eine halbe Avocado und Koriandergrün von gestern, das wollte ich heute verarbeiten. Ich dachte eigentlich ich hätte noch Maistortillas in der Tiefkühltruhe, aber ich hatte mich getäuscht.

Also schaute ich im Netz nach einem Rezept.

190 g Mehl

3/4 Tl Backpulver

3/4 Tl Salz

100 ml warmes Wasser

4 El Öl

Alles zusammenmischen, in 4 Kugeln rollen, 20 Minuten abgedeckt stehen lassen. Dann ausrollen und in einer beschichteted Pfanne ohne Öl anbraten, bis der Teig Blasen wirft. Dann kurz wenden und in den Ofen geben, bei 50 C und einem Geschirrtuch drüber.

Für die gefüllte Tortilla etwas Schmand dünn verteilen, dann reichlich Cheddar. Es war auch ein Hähnchenschlegel übriggeblieben, dessen Fleisch hab ich in kleinere Stücke geschnitten und verteilt. Ein paar geachtelte Kirschtomaten gab ich auch noch dazu. Für den typischen Geschmack nahm ich 4 meiner getrockneten Ghilis und gab sie in die Gewürzmahlmaschine. Davon gab ich einige Prisen über die Käse-Fleischmischung. Darüber kam eine Handvoll Cilantro, dann kam die zweite Tortilla oben drauf und das Ganze verschwand bei 180C für 10 Minuten im Ofen.

Dazwischen zerkleinerte ich die Avocado mit einer Gabel. Zur Avocado gab es eine Prise Salz und der Saft einer halben Limette. Die 3 restlichen Kirschtomaten zerdrückte ich auch noch.

Alles wurde zusammen angerichtet. Es war gut, aber nicht sehr gut. Die Tortillas waren ein bisschen zu dick und sorgten dafür, daß die an sich reichliche Füllung eher teigig undefiniert schmeckte.

Ich hab dann kurzerhand den oberen Tortilladeckel entsorgt und die Füllung fast ohne Teig gegessen. Das war schon viel besser 🙂

 

 

 

Quesadilla Black Bean Salsa Endiviensalat


Wer hier öfters liest, weiss, daß ich es nicht allzu lange ohne Tex-Mex Essen aushalte.

Heute fragte ich mich schon bei der Arbeit, was ich denn kochen wollte, als mir ein Regal auffiel (für Dipps und Salsas und ähnlichem von einem Etepetete- Hersteller aus Oregon), das an der Seite Rezepte wie Postkarten aufgereiht hatte. Ich griff mir eines und las, was es da gab. Ich muß erwähnen, daß ich schon mal bei einer Verkostung schmecken konnte, wie diese Salsas und Saucen sind – und ich war nicht beeindruckt. Die meisten Saucen und Dipps waren viel zu süß (typisch amerikanisch!) oder sie hatten keinen dominanten Geschmack.

Jedenfalls hatte ich mir ein Rezept für Quesadillas mit Black Bean Salsa geangelt und studierte das. Es klang gut, und ich nahm mir vor, auf dem Heimweg die fehlenden Zutaten zu kaufen.

Quesadilla: Ist nichts anderes als 2 Tortillas (Mais oder Weizen), die mit Käse, Creme Fraiche und Salsa gefüllt und langsam in einer Pfanne gebacken werden, bis sie eine schön knusprige Konsistenz annehmen und der Käse geschmolzen ist. Ich hab 2 gemacht, die zweite ist für’s Geschäft. Man ölt eine Seite mit einem Pinsel ein, dreht sie um, gibt etwas Creme Fraiche dazu und verteilt den dünn auf der Tortilla. Dann gibt man ein paar Löffel der Salsa dazu, auch relativ mager und gibt den geraspelten (Cheddar) dazu. Der ist zwar kein Muss, aber es gibt stolze Brocken bei Aldi für kleines Geld und überzeugt mich mehr als ein Gouda. Aber jeder so wie er will… Darüber gibt man blättrigen oder auch gehackten Cilantro (Koriandergrün) je nach Geschmack, macht die zweite Tortilla drauf, ölt auch Sie ein und gibt das Ganze in eine mittelheisse Pfanne. Ich hab den Käse nicht bis zum Rand verteilt, weil er beim Schmelzen eh dort hinkommt.

Dann einmal wenden und die andere Seite auch knusprig werden lassen, herausnehmen, achteln und servieren.

 

Black Bean Salsa:

Eine Dose schwarze Bohnen, abgespült

2 Tomaten in Würfeln

1 Knoblauchzehe

1 Frühlingszwiebel in Röllchen

1 Jalapeno in Würfeln

Abrieb einer halben Bio-Limette

Saft einer ganzen Bio-Limette

1 Tl Cuminsamen, angeröstet und in der Gewürzmahlmaschine pulverisiert

2 Tl Oregano getrocknet

2 Prisen Salz

Koriandergrün

 

In einer Küchenmaschine mit dem Messer zerkleinern, das brauchte fast 20 Sekunden, sollte aber nicht zu fein werden.

Nochmal abschmecken und beiseite stellen.

 

DenEndiviensalat hab ich nur geschnitten, gewaschen und ganz leicht mit Essig und Öl gewürzt.

 

War gut, auch wenn die Salsa den Käse fast erschlagen hat. Ich hab pro Quesadilla schon eine gute Handvoll geriebenem Käse genommen, und Cheddar ist ein deutlicher Käse, aber die Salsa hat einen sehr ausgeprägten Geschmack. Man könnte alternativ die Quesadillas ohne die Salsa herstellen, und die dann als Dipp dazu reichen.

Und wer Chips isst, ob Mais- oder Kartoffelchips, der hat an dieser Salsa eine Alternative zur Guacamole oder diesen schrecklichen Fertig-Käsesaucen aus dem Glas 🙂

Die Salsa ist übrigens vegan und sehr nahr- und schmackhaft, der Rest immerhin noch vegetarisch.

 

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Enchilada Hack Cheddar


Heute war es wieder soweit: Es hatten sich fast unbemerkt Lebensmittel einer bestimmten Art angesammelt (Avocado, Frühlingszwiebel, Tomaten, Jalapeno, Limette,…), außerdem hatte ich letztes Wochenende beim Einkauf auch eine Packung Maistortillas mitgenommen. Die sind deshalb toll, weil man die angebrochene Packung in den Froster geben kann und die tiefgefrorenen Fladen innerhalb von 5 Minuten wieder aufgetaut sind.

Jedenfalls hatte ich auch noch ein halbes Pfund Rinderhack in der Tiefkühltruhe, das ich prompt nach dem Ankommen daheim aufgetaut habe.

Beim teuren Russen gab es noch Koriandergrün, Cheddar hatte ich vorher schon besorgt und Creme Fraiche hatte ich zuhause.

Für die Salsa: Frühlingszwiebel, Tomaten, Jalapeno, Avocado, Limettensaft und Salz mischen.

Für die Enchiladafüllung: Hackfleisch, 1 El Cumin, 1 El Oregano gemischt, angebratene grüne Paprika, eine Handvoll Endiviensalat in Streifen.

Darauf den Cheddar reichlich geben und im Ofen stark überbacken. Dazu die Salsa anrichten und einen Klecks Creme Fraiche dazutun. Koriandergrün dekorieren und servieren.

War mal wieder lecker!

 

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Tortilla Refried Beans Hackfleisch Käse Pico de Gallo


Gestern sah ich bei Carmen von Gesund und Gut 1×1 einen Post über Quesadillas – sofort ist mir aufgefallen, daß es schon eine Weile kein mexikanisches Essen mehr gegeben hat.

Gestern Abend ging ich zum teuren Russen, der aus der Sommerpause zurück ist, und hab mir gleich Koriandergrün geholt. Cheddar und Tortillas waren im Haus, Tomaten ebenso. Die Avocado vom Russen hat 2.75 gekostet, aber sie war perfekt buttrig, ohne Dellen oder Grauzonen. Außerdem nahm ich mir frische Frühlingszwiebel mit.

Ich hab es schon oft beschrieben, also mach ich es kurz. Gestern hab ich Hackfleisch mit Zwiebeln und Knoblauch angebraten, mit Cumin und Oregano gewürzt, meine 3 Jalapenos geerntet und hineingeschnitten, und Salz drangetan.

In einem zweiten Topf gab es die Kidneybohnen, auch mit Knoblauch, Cumin und Oregano und etwas Salz und einen kleinen Schluck Wasser. Nachdem sie erwärmt waren hab ich sie mit einem Kartoffelstampfer zerdrückt und warm gestellt. Die Tortillas waren aufgetaut und eine davon wurde auf einen Teller gelegt. Jetzt kam eine 1cm Schicht der zerdrückten Bohnen auf die Tortilla, darauf die gleiche Menge Hackfleisch (angebraten), dann eine schöne Schicht Cheddar.

Jetzt die zweite Tortilla draufgeben, wieder großzügig Cheddar drüberraspeln und so in den Ofen geben, bei 200 C Umluft, bis der Käse Blasen schlägt.

Wenn sie nach weniger als 10 Minuten sehr heiß ist, wird sie ausdekoriert mit Tomaten, Eisbergsalat in Streifen, Avocado, Creme Fraiche, Frühlingszwiebel und Jalapenos. Natürlich durfte das Koriandergrün nicht fehlen 🙂

Es wurde ganz schön chaotisch! Hat aber gut geschmeckt und war soviel, daß ich die andere Hälfte heute mit ins Geschäft genommen habe.

 

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Taco Hack Avocado Cheddar Cilantro


Am Wochenende gab es auf dem Markt beim Türken wieder frisches Cilantro, das ich mitnahm. Das bedeutet für gewöhnlich, daß es dann entweder etwas südamerikanisches, asiatisches oder auch arabisches geben muß, zumindest, wenn ich nicht freestylemäßig die Knödel zum Schweinebraten damit würzen will 🙂

Ich muß zugeben, ich war zu abgearbeitet um Montags einen tollen neuen Plan zu entwerfen, und so ist das hier ein „Fallback“ Rezept, ein Rezept, auf das man zurückgreifen kann, wenn man keine Inspiration hat. Da ich sehr gerne die ganze Litanei an mexikanischen/Tex-Mex Varianten esse, war schnell entschieden, diese Tacos zu machen. Sie sind so ähnlich oder möglicherweise hier auch schon beschrieben und abgelichtet worden.

Das Hackfleisch (120 g für 2 Tacos) wird mit Knoblauch angebraten und mit gemörsertem Kreuzkümmel und Chili-Pulver gewürzt. Etwas Salz kommt auch noch dazu.

Die restliche Füllung besteht aus einem Avocado-Tomaten-Frühlingszwiebel Gemisch mit Cilantro, Limettensaft und Jalapeno Chili. Außerdem geputzter und geshredderter Romanosalat.

Die Tacos habe ich immer im Froster vorrätig, davon hab ich zwei entnommen und ein paar Minuten bei 150 C in den Ofen gegeben.

Normalerweise gehört irgeneine pikant/scharfe Sauce wie Tabasco oder ähnliche dazu. Heute hatte ich gerade keine selbstgemachte und nahm stattdessen eine Jalapenosauce von Heinz für die extra Schärfe. Immerhin war ja schon eine Jalapeno im Avocado Gemisch.

Am Schluss kam Cheddar drauf, den ich mit der Restwärme zum Schmelzen brachte.

Geschafft hab ich gerade einen der beiden Tacos, aber das ist nicht schlimm. Er ist zwischengeparkt und wird morgen mein Mittagessen 🙂

 

Taco Hackfleisch Cheddar Avocado 1

 

Taco Hackfleisch Cheddar Avocado 2