Steinbeisser Curry-Blumenkohl Spined Loach Curried Cauliflower


Immer wieder hab ich vom Steinbeißer als Edelfisch gehört- umso mehr Grund ihn auf die Speisekarte zu setzen, als ich ihn angeboten sah. Was ich nicht wußte, es ist ein Süßwasserfisch. Jedenfalls zeichnet er sich durch sehr weisses Fleisch und einen sehr angenehmen Geschmack aus. Ich hab ihn kurz auf beiden Seiten in Butter angebraten und dann die Pfanne mit Weißwein, Schalotten, Kapern und Zitronensaft deglaciert.

Den Blumenkohl hab ich bissfest gedünstet und dann in Butter geschwenkt, wobei ich das schon öfters erwähnte Gewürz ‚Hot Curry‘ von Probio aufgestreut habe. Das gab eine schöne exotische Note.

Hat lecker geschmeckt wobei ich den Fisch das nächste Mal schärfer anbraten werde- er verträgt scheinbar gut Hitze ohne trocken zu werden, und vom Mundgefühl her darf er ruhig noch etwas fester werden.

I have heard of this fish before- spined loach- but never in English and never that it is a sweetwater fish. It is well known in these parts as a popular fish usually served in pricier restaurants. All the more reason to buy a nice filet when I found one on sale at the local fishmonger.

It was a simple affair- after salting and peppering the filet, I fried it in butter, deglazing the pan afterwards with white wine, adding butter, shallots, capers and lemon juice. As a side I steamed some cauliflower and finished it by tossing the florets in butter and dusting them with a mixed spice called ‚Hot Curry‘ by Probio, a local spice merchant.

Although it was tasty, I will fry it a bit longer next time, because it was a little soft and the filet was not in danger of becoming too dry.

Was mach ich mit Resten? Suppe!


Wir hatten gestern eine Schweinelende mit Ofenkartoffeln und diesen kleinen Köpfen Broccoli und Blumenkohl, für die gerne mal Designerpreise genommen werden. Das Problem ist, für 2 Leute effizient zu kochen. Ich finde das sehr schwierig, soll heißen, man bekommt es mit aufwändigerer Technik in den Griff. Aber in einen sauren Apfel muß man beissen. Aber weiter im Text. Zwei Kohlhälften blieben übrig, das Wetter tut sein Übriges dazu. und wir entschlossen uns zur Blumenkohl-Broccolisuppe. Ich hab eine Zwiebel in zwei Töpfen angeschwitzt, mit Weisswein abgelöscht und mit Gemüsefond (Konzentrat von Oscar) aufgefüllt, den Broccoli kleinschneiden, und in den einen Topf, den Blumenkohl auch zerkleinern und in den anderen Topf hineingeben. Ich hatte, nachdem ich beide Suppen für sich püriert hatte, etwa einen halben Liter pro Topf. Schnell noch ein paar Mandelkörner geröstet und die Suppe abgeschmeckt mit Muskat, Salz und Pfeffer und dann zusammengegossen. Es war auch ein kleiner Schluck Sahne mit dabei. Gut war, daß Blumenkohl und Broccoli erkennbar verschieden aussahen, und auch für sich schmeckten. Man hätte bestimmt noch was tolleres in die Mitte zaubern können, aber es ist Montag, und das war auch nicht schlecht.