Blueberry Muffins


This is a quick recipe from „The Joy of Cooking“, one of the most influential books on cooking in the United States. The book has a recipe for everything you can imagine to make and recipes are tried and true. Not that this would be difficult in the case of making muffins.

 

Das hier ist ein schnelles Rezept aus dem „Joy of Cooking“. Das Buch gilt als DAS Kochbuch in Amerika und hat wirklich für jeden Umstand ein Rezept. Man kann davon ausgehen, daß Rezepte, die hier drin stehen, auch funktionieren. Nicht, daß es bei Muffins schwierig wäre.

1 3/4 Cups Mehl/ Flour

3/4 Tl Salz7 Salt

1/3 Cup Zucker/Sugar

2 TL Backpulver (1 Tütchen)/Baking Powder

in einer zweiten Schüssel zwei Eier verkleppern/ In a seperate bowl beat 2 eggs

1/4 Cup geschmolzene Butter dazugeben/ Add 1/4 Cup of melted butter

3/4 Cup Milch/3/4 Cup milk

Combine wet and dry ingredients swiftly, do not overstir.

Add a cup or more of blueberries. I had fresh handpicked blueberries from the forest, which are smaller and darker than cultivated blueberries.

Pour into a greased muffin pan and bake at 450 F for 20-25 minutes.

Shown here with a dab of butter for breakfast 🙂

 

Die nassen mit den trockenen Zutaten zügig verrühren. Der Teig soll nicht zu glatt sein, sonst werden die Muffins ledrig.

1 Cup oder mehr Heidelbeeren dazugeben. Ich hatte 250 g Waldheidelbeeren, die viel kleiner und dunkler als die Kulturheidelbeeren sind.

In eine gebutterte Muffinform giessen bis zu 2/3 der Gesamthöhe, backen bei 195 C für 20-25 Minuten.

Hier gezeigt mit einer Butterflocke beim Frühstück 🙂

 

Blueberry Muffins Butter 1

 

Blueberry Muffins Butter 2

Blueberry Muffins


Ein ganz und gar amerikanisches Rezept, noch dazu nachgekocht aus dem für meine Begriffe amerikanischsten aller amerikanischen Kochbücher – dem „Joy of Cooking“.

Das „Joy of Cooking“ wurde zuerst privat 1931 verlegt und setzte sich dann schnell als definitives Kochbuch durch. Wer den Film über Julia Child gesehen hat (Julia/Julie), weiß vielleicht, daß sich Julia und Irma Rombauer (die Autorin von „Joy“) kannten und beide versuchten, mit ihrem Können verlegerisch auch Geld zu verdienen (was wohl in der Zeit nicht einfach war).

Jedenfalls koche ich schon seit meiner Jugend Dinge aus diesem Buch nach. Manchmal sind es einfache Rezepte, aber sie funktionieren immer. Wenn man dieses Kochbuch hat, braucht man kein anderes. Es zeigt, wie man Brot backt, oder Kuchen, oder Kekse, es legt Gemüse ein und konserviert sie, es deckt den Tisch für ein Fest, eine Hochzeit oder 100 Leute, es erzählt über alle Zutaten, Gewürze, und Hilfsmittel, und es hat viele Rezepte, die aus anderen Ländern nach Amerika kamen (die Liste ist zu lang zum Aufzählen…)

Das Rezept ist denkbar einfach, es wird aber ausdrücklich betont, die nassen und trockenen Zutaten sehr schnell und kurz miteinander zu verrühren (mit einem Silikonspatel) und ruhig grobe Mehleinschlüsse zuzulassen.

1 3/4 Cups gesiebtes Mehl

3/4 Tl Salz

1/3 Cup Zucker

2 gestrichene Tl Backpulver

2 Eier

1/4 Cup geschmolzene Butter

3/4 Cup Milch

250 g Heidelbeeren/Blueberries

1 Tl Zitronen- oder Orangenzeste (Bio)

 

Die Umrechnungshilfe in dem Buch ist sehr kompliziert, und im Moment hab ich keine andere zur Hand, aber wer das heute noch nachbacken will, nimmt eine Henkeltasse als Maß für einen Cup. Das kommt etwa hin 🙂

Zurück zum Rezept- Die trockenen Zutaten werden in ein Sieb gegeben und durchgesiebt, die nassen Zutaten miteinander vermischt (wobei die Butter geschmolzen werden muß, bevor sie zur Milch kommt). Die Früchte werden geputzt und abgetropft. Dann mischt man Mehl, Salz, Zucker und Backpulver. Die miteinander verquirlten nassen Zutaten kommen auf ein Mal zu den trockenen und werden sehr schnell und grob miteinander vermischt. Bevor die Zutaten ganz vermischt sind kommen die Heidelbeeren dazu.

Ich hatte kleine Papierförmchen für die Muffinform, deshalb mußte ich nichts einfetten.

Die Ofentemperatur betrug 200 C, das Rezept veranschlagte 25 Minuten. Meine Förmchen waren kleiner, und waren schon nach 15 Minuten und der Zahnstocherprobe fertig.

Fazit: Ich hab 4 Leute testen lassen, die mochten alle den Geschmack. Ich war nicht überzeugt – Heidelbeeren sind geschmacklich eher etwas dumpf, weil nur süß mit kaum Säure. Mir fehlte etwas „Brightness“. Allerdings hab ich vorher fleissig andere Rezepte gegoogelt und eigentlich nichts gefunden, was mich wirklich überzeugt hat. Da gibt es Leute, die schmeissen sowohl Vanille- als auch Mandelextrakt in den Teig, andere versehen die Oberfläche mit braunem Zucker und karamellisieren sie dann. Ein Rezept fand ich ganz interessant, da wurden Heidelbeeren mit Cranberries (soft fruit) gepaart. Da die Cranberries im Grunde säuerlich sind, kann ich mir vorstellen, daß sie einen sehr guten Ausgleich zu den Blueberries schaffen würden.

Die Tüte steht schon bereit.

 

Blueberry Muffins 1

 

Blueberry Muffins 2