Kabeljau-Saltimboca Bierteig Blumenkohl


Beim italienischen Fischhändler gab es heute Kabeljauloins, die waren sehr schön und vor allem grätenfrei ohne weiteres Zutun.

Ich hatte die Idee, den Kabeljau auf Art eines Saltimboca zu machen. Culatello hatte ich im Haus, frisch von der Frischtheke im italienischen Supermarkt,

den Salbei hatte ich getrocknet und legte ihn nur ein paar Minuten in heißes Wasser, bevor ich ihn einwickeln konnte.

Der Kabeljau wird gepfeffert und gesalzen, mit Salbei belegt und mit dem Schinken umwickelt.

Den Bierteig hab ich nach Rezept von Essen & Trinken gemacht.

150 g Mehl

125 ml Bier

2 Eier, getrennt

Salz

Die Eigelb werden mit dem Mehl, dem Bier und dem Salz verquirlt, die Eiweiße werden schaumig geschlagen und untergehoben.

Danach werden die Kabeljauloins in Bierteig verwendet und in heißem Öl ausgebacken. Zum Nachziehen hab ich die Loins noch eine kleine Zeit zum Nachgaren in den Ofen geschoben.

 

Der Ofen wurde schon vorher dazu benutzt, den Blumenkohl zu rösten, Ich hab vom Blumenkohl Scheiben von 2 cm geschnitten (die natürlich zerfallen sind), und hab die in eine flache ovale Emailpfanne gegeben. Dazu Salz, Hot Curry von Probio und ein paar Spritzer Olivenöl. Bei knapp 200 C rösten, darauf achten, daß der Blumenkohl bräunt.

Er braucht etwa 35 Minuten.

Die Loins kommen zum Nachgaren noch kurz dazu, wie lang muß man individuell sehen (einfach mal draufdrücken und schauen, wie fest das Fleisch schon ist.

 

Natürlich könnte man auch noch KHs in Form von Kartoffeln, Reis oder etwas ähnlichem machen, aber durch den Bierteig hatte das Gericht schon genügende KHs.

Der Blumenkohl schmeckte, anders als gedämpfte Blumenkohls, interessant, und auch hier war das nicht die kleine Schwester von Sch….. 🙂

Er war noch kaubar, hatte Röstaromen, Schärfe, Umami, und war so saftig, daß der sehr saftige Fisch auch keine Sauce außer ein paar Tropfen Zitronensaft brauchte.

Unbedingt empfehlenswert!

Das Foto ist sehr gelblastig, insofern wäre es vielleicht geschickt, noch andere Farbakzente (außer Petersilie) dazuzugeben.

Blumenkohl-Kabeljau-Culatello-Salbei-2

 

 

Calamari Bierteig Spinat Paprika Tomaten Chili Sauce


Ein echtes Freitagessen, so dachte ich, nur wollte ich mal wieder eine Panade um die Calamari, wie beim Griechen. Das Rezept stammt von Marion’s Kochbuch, und war übererfolgreich.

Es hieß im Rezept, es würde für 500 g Dipware genügen – es waren fast 300 g Calamari und man hätte bestimmt noch 500 g Gemüse mit dem Teig umhüllen können.

Er war enorm fluffig und gab, wie man sieht, eine richtig dicke aber leckere Teigkruste um die Ringe. Ich nehme an, daß der Eiweißschaum etwas zu erfolgreich war.

Man nimmt 1/4 l Bier,

150 g Mehl

2 Eigelb

und 2 steif geschlagene Eiweiß

Prise Salz

Das Mehl wird mit dem Bier verquirlt, die Eigelb kommen dazu, wie auch das Salz, dann werden die Eiweiß steif geschlagen und sanft untergehoben. Durch diese Masse werden Fisch wie Gemüse gezogen.

Die vorgeschnittenen Calamari hab ich gesäubert, abgetrocknet, gesalzen und mit einer Prise Cayenne versehen und dann durch den Teig gezogen und in den Topf mit dem Öl (Raps) gegeben. Da waren gerade mal 5 cm Öl drin. Ich hab einen Temperaturfühler, den hab ich eingesetzt. Nach Rezept soll die ‚Friteuse‘ 171 Grad haben – ich hatte anfangs 176, das ging aber rapide auf 155 und zurück auf etwa 170 Grad – je nach Menge an Frittiergut.

Der Spinat war ganz einfach gemacht, eigentlich wie fast immer – Spinat putzen, waschen, in Olivenöl anbraten und zusammenfallen lassen, Salz und Muskat auf die einzelnen Lagen geben, Flüssigkeit abkochen lassen, Knoblauch mit anschwitzen, Schalotte ebenso, servieren.

Paprika Tomaten Chilisauce:

3 Spitzpaprika vierteln, säubern, in kleine Stücke schneiden.

2 große Rispentomaten in Stücke schneiden, anbraten,

Spitzpaprika dazu, Deckel drauf, ein Schluck Wasser und eine Prise Salz,

einkochen. Ich hatte noch eine halbe Flasche selbstgemachte Habanerosauce, davon gab es 2 El dazu. Danach mit dem Zauberstab pürieren und mit Salz abschmecken.

Für  andere Haushalte empfehle ich natürlich frische Chilis, so sie verfügbar sind. Wenn nicht, vielleicht eine Paste aus Thai Chilis (Bird’s Eye/ beim Asia Markt) herstellen und dazugeben.

Auf den Brennpunkt achten! Ich bin relativ unempfindlich, aber da gibt es noch ganz andere Seelen!

Es war eine ungewöhnliche, aber schmackhafte Kombination!

Calamari-Bierteig-Spinat-Paprika-Tomaten-Chili-Sauce