BBQ Kalb Mais Tomate Zwiebel Bulgur


Der Grill sollte wieder zum Einsatz kommen, aber gestern wollte ich den Lachs eigentlich nicht grillen und ihn trotzdem sofort verwenden. Heute war das Wetter zwar warm, aber die Sonne hatte sich rar gemacht. Zum grillen hat das aber gepasst. Bei Metzger Zorn hatte ich mir ein Stück Kalb aus der Keule mitgenommen, etwa 250 g, das ich nur medium angrillen wollte.

Dazu gab es den zweiten Maiskolben von vor ein paar Tagen, dieses Mal ohne zu kochen direkt auf den Grill gegeben.
Außerdem nahm ich von meinem Gemüsehändler eine Ochsenherztomate mit, die ich mit vorher gegartem Bulgur mit Thymian, Oregano, Rosmarin und Fenchelsamen füllte.
Sie schrumpelte sehr sympathisch auf dem Grill vor sich hin 🙂

Die Zwiebel war eine weisse Zwiebel, die mit der Zeit weich und süß wurde.
Der Mais wurde erst indirekt gegrillt (wie alles andere auch), bekam dann aber ganz schnell etwas Farbe, nachdem ich ihn 2 Minuten direkt über die Kohlen gelegt hatte.

Das Kalb kam mit einem Temperaturfühler auch indirekt auf den Grill und wurde am Schluss noch kurz direkt über die (Holz)Kohlen gelegt.

Ein leckerer Teller, wobei für mich heute das Gemüse der Star war. Das Fleisch war wunderbar zart und saftig, aber die Tomate mit dem gewürzten Bulgur war sehr lecker, Mais vom Grill gehört sowieso zu meinen Lieblingen und die Zwiebel war einfach und geschmacklich sensationell!

Barbeque!


Heute hab ich den Grill eingeweiht! Ich weiß, für Puristen wär das nichts, aber für mich, der keinen großen Smoker hat (weil überflüssig…), und trotzdem ab und zu etwas Leckeres auf den Grill legen will, ist was ich habe genug.

Es ist ein einfacher Grill, der nicht wirklich erlaubt, indirekt zu grillen. Deshalb hab ich den Schweinenacken (1,2 kg) in einer mexikanischen Würzmischung (mit Cumin) eingerieben und 5 Stunden bei 100°C im Ofen gegart. Ich hatte die Idee aus diesem Nacken ‚Pulled Pork‘ zu machen, ein Südstaaten-Barbeque, bei dem das Fleisch stundenlang indirekt gegrillt und geräuchert wird und am Schluß mit zwei Gabeln zerrupft (so zart ist es dann), und mit einer selbstgemachten Barbequesauce zum Beispiel auf einem Brötchen serviert wird.

Aber die Zeit lief mir davon. So war das Fleisch schon sehr zart, aber noch nicht mürbe genug, um es auseinander zu ziehen. Stattdessen hab ich dicke Tranchen geschnitten, sie mit der BBQ-Sauce eingepinselt und auf den Grill gelegt.

Dazu gab es eine Ofenkartoffel mit Bärlauchbutter und einen sehr leckeren Salat.

Für die BBQ-sauce:

2 Dosen ganze Tomaten im eigenen Saft

5 El Zuckersirup oder brauner Zucker

1/8 l Essig (nichts ungewöhnliches)

2 El Rauchsalz

Chili Chipotle Pulver, Cumin, Thymian, Oregano, Paprika, Cayenne, Selleriesalz (insgesamt etwa5 El)

4 Zehen Knoblauch

0,2l Guiness

Die Sauce wird zum kochen gebracht und etwa eine Stunde geköchelt, wobei sie etwas einkocht.

Danach muß man abschmecken: Noch Salz, Zucker, Essig? Sie sollte süß sein mit einer säuerlichen Note, aber auch etwas salzig und eine gewisse Schärfe.

Ich hab sie dann fein püriert und das Fleisch darin eingelegt. Auf dem Grill hab ich nachgepinselt und die Sauce auch mitserviert.

War sehr lecker!