Spare Ribs Kartoffeln Ananas


Samstag hatte ich mir eine Seite Spare Ribs – Schälrippchen geholt und auch gleich mit einem Rub versehen. Der bestand aus Paprika, Kreuzkümmel, braunem Zucker, Salz, Pfeffer, einer Chilimischung aus verschiedenen gemörserten Chilis, Senfsaat, Zitronenabrieb und Pimenton de la Vera.

Eigentlich wollte ich sie Sonntagabend in die Röhre schieben, aber die Zeit flog und es wurde zu spät, um sie noch bequem zu machen. Also vertagte ich sie auf heute.

Aber um die Ribs perfekt hinzubekommen brauchte ich noch eine BBQ Sauce.

Die bestand aus einer Dose Datterini von Mutti, durch die ich den Zauberstab einmal durchgezogen habe

1 Tl Ancho Chilipulver

1/2 Tl Chipotle Jalapeño Pulver

3 El brauner Zucker

3 El Weißweinessig

4 El Wasser

1 Tl Senfmehl

1 Tl Knoblauchpulver

1 Tl Zwiebelpulver

1 Tl Kreuzkümmel

1 Tl Pimenton de la Vera

Aufkochen, umrühren, etwas eindicken lassen und die eingepinselten Ribs bei 130 C eine halbe Stunde garen, umdrehen, einpinseln und eine weitere halbe Stunde im Ofen lassen.

Dann auf 150 C stellen, wieder pinseln, wieder wenden und nochmal pinseln. Zum Schluß für 10 Minuten auf 180 C, damit die Sauce leicht karamellisiert, und noch ein paar übriggebliebene Ananasstückchen drübergegeben.

Ich habe Rosmarinkartoffeln und einen Salat dazu gemacht.

Lecker!

 

 

 

 

 

Grillen: Spare Ribs Grillkartoffel gegrillter Ananassalat


Die Baustelle scheint endlos. Ich bin überzeugt, es handelt sich um einen noch unbenannten Zirkel von Dante’s Hölle, der nur dazu erschaffen wurde, mich vom Kochen abzuhalten und daabei den letzten Nerv zu rauben.

Zumindest hatte ich am Dienstag ein Gespräch mit dem verantwortlichen Chef der Handwerkerhorde, der meine Fragen zum größten Teil auch beantworten konnte. Wenn nichts dazwischen kommt, hab ich morgen wieder Strom auf allen Buchsen, Ende nächster Woche sollte der Boden fertig sein, vielleicht auch schon die (improvisierte) Kücheninsel. Also handelt es sich nur noch um eine halbe Ewigkeit, wenn man gerne kocht. Aber alles ist besser als das Ungewisse.

Da heute in Baden-Württemberg Feiertag ist, und dazu ausnahmsweise warmes und schönes Wetter, war grillen angesagt, weil ich dadurch die Küchenaktivitäten nach draußen verlagern konnte.

Die Zutaten sind nicht neu, auch die Art nicht unbedingt, aber kleine Veränderungen gab es trotzdem.

Die Spare Ribs hab ich mit einem Rub ein paar Stunden vorher einmassiert. Der Rub war noch übrig von einem Pulled Pork Gericht vor einiger Zeit, nämlich hier.

Der Unterschied war der, daß zu allen Zutaten noch 2 Chilisorten dazukamen.

Der Rub bestand aus:

1 El Cumin/Kreuzkümmel

1 El Pimenton de la Vera

2 El Paprika edelsüß

1 El Oregano

1 El Cayenne

1 El Zucker

1 El Brauner Zucker

1 El Salz

1 El Zwiebelgranulat

1 El Knoblauchgranulat

Und neu dazu 2 Mulato Chilis, getrocknet, und eine große Ancho Chili, ebenfalls getrocknet. Alle 3 wurden in ziemlich kleine Stücke geschnitten, damit meine Krups Kaffeemaschine die Stücke gut pulverisieren konnte.

Jetzt wurde aus dem Rub eine würzige Mischung, die durch den Ancho Chili (ein geräucherter Chili) noch zusätzlich Raucharoma mitbekam. Die Mulato Chilis sind ebenfalls geräuchert, aber etwas schärfer, wobei die Ribs pikant, aber nicht wirklich scharf waren.

 

Um 17:00 kamen die Ribs auf den heißen Grill, wobei sie in einer Aluschale zwischen den Wärmequellen lagen. Die Metallkörbchen links und rechts der Mitte halten die Grillkohle. Bei dieser Methode muß der Deckel draufgegeben werden, weil die indirekte Hitze dafür sorgt, daß das Grillgut gart.

Meine Ribs lagen etwas 2 1/2 Stunden auf dem Grill. Ich hab sie mehrmals gewendet und nachgeschaut, ob sie schon zart sind. Als sie soweit waren, hab ich sie mit einer Mischung aus HP BBQ Sauce, zerriebenem Knoblauch und zerriebenem Ingwer  eingepinselt und ein paar Minuten von beiden Seiten auf direkter Hitze gegrillt, um ein paar Röstaromen einzufangen.

Dazu gab es eine vorwiegend festkochende Kartoffel aus der Pfalz (beworben mit dem Aufdruck :Dicke Dinger), die ich der Länge nach auseinanderschnitt und in Alufolie einwickelte und an den Rand der Kohlen legte (aber über den Kohlen). Dazu gab es eine Kräuterbutter, fast wie letzte Woche: getrockneter Thymian, Majoran und Rosmarin, dazu ein paar Chiliflocken.

Gestern hatte ich noch eine Ananas gekauft. Die wurde in schöne Stücke zerteilt, die ich auch über direktem Feuer grillte. Dazu gab es viel Minze und weniger Koriander, weil ich nicht mehr hatte. Außerdem Chiliflocken, der Saft einer Viertel Limette und zwei El braunen Rum. Die letzte Zutat kam mir als Eingebung zugeflogen, und stellte sich als der Clou heraus. Die Ananas als Salat war der Hit!

Abgesehen davon, daß Ananas und Schweinefleisch sowieso beste freunde sind 🙂

Es war schön, mal wieder etwas zu kochen, das  nicht in 5 Minuten in einer Pfanne fertig wird und etwas Rafinesse hatte.

Empfehlen kann ich es ohne Einschränkung!

 

Spare Ribs Grillkartoffel Kräuterbutter 1

 

Spare Ribs Grillkartoffel Kräuterbutter 3

 

Ananas Chili Minze Koriander Rum 1

 

Ananas Chili Minze Koriander Rum 2

Enchilada Pulled Chicken Refried Black Beans Peach Salsa


Heut hab ich mir einen Grill gekauft. Den Kugelgrill von Aldi für 69 Euro. ich bin nochmal in mich gegangen und mich gefragt, wie oft ich für mich selbst grillen werde. Danach war die Entscheidung ganz einfach 🙂 . Ich hab die Seitenschälchen für indirektes Grillen benutzt, wobei ich eher ein Problem damit hatte, genug Hitze herzustellen, als daß ich zuviel davon gehabt hätte.

Wie dem auch sei, die Hähnchenoberkeulen wurden mit dem gleichen Rub von vor ein paar Tagen eingerieben und nochmal kalt gestellt. Von der BBQ Sauce hatte ich auch noch, aber dazu später.

Als ich den Grill dann endlich zusammengebaut hatte, machte ich zuerst Feuer in den Seitenschälchen und wartete ab, bis die Brennhilfe weggebrannt war. Danach kamen die Hähnchenteile in eine Aluschale mit Löchern und zwischen die Hitzequellen. Jetzt kam der Deckel drauf. Ich ließ das obere Loch erst zur Hälfte auf, aber es wurde nie wärmer als 130 C. Später versuchte ich es mit geschlossenen Abzugslöchern, aber mehr als 150 C unter der Haube war nicht drin. Ich nehme an, daß das Brenngut nicht lichterloh gebrannt hat und etwas mehr zündende Motivation braucht 🙂

Aber egal, bei dieser Temperatur werden die Dinger ja auch gar. Nach fast 2 Stunden auf dem Grill hab ich die Teile dann ein paar Minuten direkt über die Hitzequelle gegeben, damit sie noch ein wenig Farbe nehmen.

gegrillte HähnchenoberkeulenWährend die Hähnchenteile auf dem Grill waren, hab ich eine Salsa hergestellt aus den üblichen Zutaten: Frühlingszwiebel, Avocado, Tomate, Knoblauch, Limettensaft, etwas Cumin, Cilantro, und einer Jalapenoschote. Da gab es noch eine dunkelrote kleine Schote, die sah schon fies aus, die probierte ich und bekam gleich Schnappatmung. Von der wurde nur ein Viertel in ganz kleinen Würfeln dazugegeben. Der Clou dieser Salsa war aber der Pfirsich, der zwar noch nicht prall süß war, aber doch schon sehr starke Pfirsicharomen vorzuweisen hatte und auch zum Rest sehr gut passte. Überhaupt war die fruchtige Note sehr passend zum Huhn.

Salsa Pfirsich 2

Nachdem die Hähnchenschenkel fertig waren, hab ich sie mit 2 Gabeln auseinandergezupft und mit dem Rest der BBQ Sauce vermischt. Jetzt hab ich die schwarzen Bohnen, die ich noch im Froster hatte, erwärmt und mit etwas gestreckt, dann mit einem Kartoffelstampfer zerdrückt. Dazu gab ich Cumin und mexikanischen Oregano, die Mischung aus der Chilipulver besteht.

Aber nicht soviel, die Bohnen schmecken auch für sich gut und werden durch das Stampfen sehr cremig.

Ich machte die Enchiladas fertig, ein Teil Fleisch, ein Teil Bohnen, ein Teil Salsa, eingewickelt, mit BBQ Sauce und Cheddar.

2 Burritos vor dem Ofen

nach dem Ofengang sahen sie dann so aus:

2 Burritos nach dem Ofen

Dann hab ich sie noch mit den Bohnen, der Salsa, Cilantro und einem Klacks Creme Fraiche angerichtet.

Enchilada Refried black beans Salsa Creme Fraiche 2

 

Enchilada Refried black beans Salsa Creme Fraiche 3

Die Dinger waren saulecker! Und der Pfirsich ist super. Mach ich nochmal, wenn sie vollreif sind.

Spare Ribs Slow Cooker


Bei meinem guten Metzger gab es Spare Ribs-Schälrippchen, natürlich natur. Vor ein paar Tagen sah ich beim Stöbern von mexikanischen Gerichten ein Rezept für Ribs im Slow Cooker.

Jetzt hab ich ja so ein Ding daheim- weiß der Kuckuck wie das passieren konnte! Im Ernst, es wurde mir vererbt, und ich hab es schon ein paar wenige Male für Großfütterungen benutzt.

Manche Sachen werden echt gut (Chili, Gulasch, Boeuf Bourguignonne und ähnliche Gerichte, in denen Fleisch lange, aber nicht zu heiß gegart werden muß), manche werden pampig.

Die Rippchen haben mich allerdings fasziniert, weil sie etliche Schritte sparen: Normalerweise lass ich sie in Wasser vorziehen, damit sie nicht faserig werden. Danach müssen sie aber trotzdem noch in den Ofen.

Hier werden sie an die Ränder des Slow Cookers gestellt, Sauce drüber, Deckel drauf, Temperatur auf LOW- 6 Stunden später kann man die Knochen ziehen!

Meine BBQ Sauce hab ich mir wieder selbst gemixt:

1 Dose Muti Datterini Tomaten

2 Knoblauchzehen

1 El Zwiebelpulver (Ich wollte keine Stückchen)

1 Tl Kreuzkümmel

2 El Pimenton de la Vera

2 El Paprika Edelsüß

3 El Brauner Zucker

1 El Honig

2 El Weißweinessig

Alles pürieren, Salz nicht vergessen.

 

Schärfe hab ich erst später hinzugefügt.

Ich hatte 2 Rippenstränge, die wurden links und rechts aufgestellt, soll heißen, sie schmiegten sich mit der Oberseite an die Biegung des Topfes.

Dann kam die Sauce drüber und der Deckel drauf. Ich hab in den 6 Stunden ein paar Mal Sauce drübergeschöpft, aber sonst nichts getan.

Bei der Zartheitsprüfung konnte ich schon die Knochen herausziehen. Ich wollte sie noch ein wenig braun bekommen und hab sie noch unter die Oberhitze gelegt, aber es war zuviel Sauce drauf und konnte nicht braun werden. Auch kein Problem. Im Mörser hab ich einen fein gehackten Thai-Chili und einen Löffel Sauce miteinander verklopft (im wahrsten Sinne des Wortes) und damit den Rest der Sauce angereichert. Das hat dann für ein wenig Bums gesorgt.

Serviert hab ich sie mit Reis vom Vortag und Frühlingslauch. Dazu einen Gurken-Tomatensalat.

Geschmeckt haben sie saftig und zart. Sehr gut!

Spare-Ribs-Slow-Cooker

BBQ Beef


Der Gast wußte, daß es Rinderribs geben würde und meinte, die Sauce sei nicht wirklich ihr Geschmack. Diese Einstellung zu ändern, war mein besonderer Reiz.

Außerdem kam ich beim Planen zum Schluß, daß ein Gang etwas wenig wäre- also ließ ich mich vom Marktangebot leiten und machte noch einen Salat und ein Dessert dazu.

Salat-

Salat-Spargel-Radieschen-Tomaten-Feta-Romano

eine ganz einfache Angelegenheit. Romanosalat, grüner Spargel, angebraten, Radieschen, Gurken, Tomaten und Fetawürfel.

In meinen kleinen Mixer kam 1/4 Knoblauchzehe, 1 in Salz eingelegte Sardelle, 1 schlanker Eßlöffel grober Senf, 1 El Zitronensaft, 4 El Olivenöl und Fleur de Sel. Dann schnell durchgemixt und den Salat damit gemischt.

Der Gast fand’s gut, ich auch.

 

So, der Hauptgang.

Beef-short-ribs-potato-butter-chives-bbq-sauce

Der ging zurück auf eine Unterhaltung bei der Arbeit, bei der es um Ribs ging. Mein Gegenüber meinte, ihm würden Beef Ribs fehlen, wie er sie von zuhause kennen würde.

Ich hab eigentlich nie zu sehr darüber nachgedacht, weil mir die Spareribs vom Schwein auch gut schmecken, aber ich sagte ihm, ich würde mal bei Zorn nachfragen, die hätten viele Fleischspezialitäten, die andere nicht haben.

Als ich letzte Woche mal wieder dort war, fragte ich nach und die Fachverkäuferin bot an, welche zu bestellen. Ich hab 2 kg bestellt, um sie ausgiebig zu testen, und meinem Gesprächsparner eine Portion zum Vorversuch anzubieten.

Die BBQsauce bestand aus einem Glas Mutti passierte Tomaten (nur Tomaten und Salz) und jeder Menge Gewürze, die ich in meinem Kaffeemahlgerät pulverisiert habe.

Je 1/4 Tl Piment, Muskat

dazu je 1 Tl Senfsaat, Koriander, Zimtstange, Cumin, Chilipulver, Pimenton de la Vera, Paprika edelsüß, Zwiebelgranulat, 1 El getrocknete Chilis (Cascabel und Arbol).

Zwei frische kleingehackte Knoblauchzehen, die in die Sauce getan wurden, sowie zwei El brauner Zucker und 2 El Weißweinessig.

Die Sauce wird vorher kurz aufgekocht, damit sie ziehen kann.

Die Rippen hab ich in 4 Teile geschnitten, um sie dann in Alufolie einzuwickeln, nachdem sie großzügig mit der Sauce eingepinselt wurden.

Sie kamen 2 1/2 Stunden bei 160 C in den Ofen. Die Kartoffeln kamen nach einer Stunde hinein, waren aber noch nicht ganz gar, also öffnete ich die Folie, heizte auf 200 C, und ließ nochmal 20 Minuten ins Land gehen.

Kartoffeln waren gar, kamen mit Butter und Schnittlauch auf den Teller, Fleisch butterzart, Vorurteile abgebaut, Nachschlag verlangt!

 

Dessert-

Erdbeeren-Blätterteig-Erdbeersauce-Erdbeereis

Ich hatte eine Woche zuvor ein Erdbeereis gemacht, das lag hart wie ein Stein in der Tiefkühle, das hab ich vorher (1/2 Stunde) herausgenommen.

Dazu pro Portion 2 Scheiben quadratischen Blätterteig auftauen lassen. Die eine Scheibe wird in 8 gleich breite Streifen geschnitten, die jeweils die Wände des zweiten Blätterteigs wurden. Das hab ich mit Eigelb eingepinselt und im Ofen gebacken, bis es eine braune Farbe hatte und hochgegangen war. Danach wurde es mit Puderzucker bestäubt.

Für die Füllung wurden 200 g Erdbeeren kleingeschnitten, mit puderzucker gesüßt und mit Zitronensaft beträufelt.

300 g Erdbeeren wurden püriert, mit 2 El Cointreau parfümiert, mit etwas Zucker gesüßt und auch hier mit Zitronensaft etwas gesäuert. Die Sauce wurde erwärmt und mit den Erbeeren und dem immer noch harten Erdbeereis angerichtet.

Hat sehr gut geschmeckt, das Eis allerdings ist von der Konsistenz her verbesserungswürdig.

Spare Ribs BBQ Sauce Mais


Ich war mal wieder in KA und hatte eigentlich Lust auf ein Stück Kalbsleber, aber die war nicht zu haben. Ich wollte auch keine 2.5 kg Muscheln kaufen, weil die für einen viel zu viel sind und ich darüber hinaus noch ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Fischhändler entwickle. Da sah ich Spare Ribs!

Ich liebe Ribs. Besonders auch die vom Rind, die sind hier aber fast nicht zu haben, also Schweine-Ribs. Zuerst wollte ich einen Salat dazu machen, bis mir Mais einfiel. Es ist zwar nicht Saison, aber eingeschweisst war er schon zu bekommen. Da ich letzte Woche einen Dampfkochtopf gekauft habe ( um den Hühnerfond von Heston Blumenthal nachzukochen…), sollte er mit den Ribs zum Einsatz kommen. Ich koche sie für Gewöhnlich sowieso vor, weil sie saftiger bleiben. Hierfür teilte ich den Strang Ribs in drei Teile, bedeckte sie gerade so mit Wasser, fügte 3 Pimentkörner, 5 Wacholderbeeren und ein Lorbeerblatt dazu und setzte den Topf unter Druck. Sobald er Überdruck anzeigte, reduzierte ich die Hitze auf die kleinste Einstellung und ließ ihn 15 Minuten druckgaren. Danach unterbrach ich den Kochvorgang und legte die Ribteile in die Sauce. Die kamen n eine Ofenfeste Form und wurden etwa 15 Minuten bei 200 Grad im Ofen gebacken. Danach waren sie soweit.

Die Sauce:

3 El Öl

5 El Tomatenkonzentrat

 

Gewürzmischung

 

/2 El Ancho Flocken, getrocknet

 

1 Cascabel Chili, getrocknet

 

1 Serrano Chili, getrocknet

 

1 El Zwiebelpulver

 

1 Knoblauchzehe

 

2 El Weißweinessig

 

2 El Ahornsirup

 

1 El Pimenton de la Vera

 

Salz

Man kann bestimmt auch alles ganz frisch machen, allerdings sind die Anchos sehr speziell, weil es sich hierbei um (nicht scharfe) Chilis handelt, die geröstet und schwarz werden und ein Aroma beisteuern, das man von Barbecuesaucen kennt. Pimenton de la Vera geht in eine ähnliche Richtung, ist aber nicht ganz so intensiv. Ich hab auch mal Rauchsalz genommen – mit der richtigen Dosierung ist das auch nicht schlecht.

Jedenfalls hab ich alles in meinem tollen Braun Kaffeemixer zerkleinert, bis die Gewürze Pulver waren.

Die Tomatenpaste wurde zuerst im Öl geröstet, dann kamen die Gewürze hinein (die sehr schnell Farbe bekamen), und die ich dann schnell mit einem Schuß Port ablöschte, anschließend kam ein halber Liter Wasser dazu.

Nach dem ersten Abschmecken gab ich noch 3 kleingeschnittene Tomaten dazu, das gab dann eine rundere Sauce. Man könnte bestimmt noch Orangen/Zitronen – oder Limettenzeste reiben und dazugeben oder einen anderen Zucker statt Ahornsirup (Brauner Zucker, Kandis, Agavendicksaft, etc.).

Die Sauce hatte zwar eine gewisse Schärfe, ich hab dann aber noch eingelegte Jalapenos dazugegeben. Amateure wären hier nicht überfordert.

Schlußendlich hab ich mich gegen einen weiteren Kohlehydratverteter entschieden, weil Mais natürlich auch welche hat. Ich wurde ziemlich satt und habe nichts bereut.

 

 

Ich habe mich entschlossen, gar keine BBQ Saucen mehr zu kaufen (hab ich schon länger nicht mehr gemacht, aber es ist wirklich ganz einfach, eine selbst zu machen).

Short-Ribs-BBQ-Sauce-Corn

Short Ribs BBQ Sauce Corn


Going shopping in KA, I had my sights on a piece of veal liver, but that wasn’t meant to be… Rather than getting too many mussels (and feeling guilty about not buying at my local fishmonger), I walked the aisles and saw… ribs!

I love ribs! I love beef ribs too, but you just can’t get them here. Short ribs it was, then. First I was thinking salad, when the obvious hit me – corn. Of course its out of season, but they have it in vacuum foil, no problem.

Since I bought a pressure cooker last week, I decided to try it with the ribs. I usually pre-cook them anyway, because I find they stay juicier. For this recipe I just barely covered the 3 pieces I had cut from the rack, added 3 berries of allspice, 5 juniper berries and a bay leaf, put the lid on, turned up the heat and reduced it as soon as the pressure indicator rose up, and cooked them for 15 minutes. Then I depressurized the pot quickly and soaked the ribs in sauce. Then I put them in an ovenproof  dish and baked them to get the sauce on them better (about 15 minutes). They were ready after that.

The sauce:

3 Tbs Oil

5 Tbs Tomato concentrate

Spice mix

/2 Tbs Ancho chips, dried

1 Cascabel chili, dried

1 Serrano chili, dried

1 Tbs Onion powder

1 fresh clove of garlic

2 Tbs white wine vinegar

2 Tbs maple syrup

1 Tbs Pimenton de la Vera

salt

I ground the whole spices in a Braun coffee bean grinder until they were a powder.

The tomato paste was roasted in the oil first, the spices were added with a swig of Port. Then a half quart of water.

When tasting the mix after it’s flavors had melded, I decided to add 3 medium sized tomatoes, for extra flavor and acid.

That turned out to be a good decision. For this evening I was happy with the result, but feel free to add things like lemon/orange/lime zest or juice, other sugars instead of maple syrup or

other acids. The sauce had some heat, but I wound up breaking out the pickled jalapenos for some extra tickle – in other words, even amateurs could have taken this heat.

I decided against a carbohydrate (the corn has some, anyway) and was happy with that. A rack of ribs and the corn filled me up and the lesson learned was not to buy commercial BBQ sauces anymore,

this one was tasty!

Short-Ribs-BBQ-Sauce-Corn

 

Barbeque!


Heute hab ich den Grill eingeweiht! Ich weiß, für Puristen wär das nichts, aber für mich, der keinen großen Smoker hat (weil überflüssig…), und trotzdem ab und zu etwas Leckeres auf den Grill legen will, ist was ich habe genug.

Es ist ein einfacher Grill, der nicht wirklich erlaubt, indirekt zu grillen. Deshalb hab ich den Schweinenacken (1,2 kg) in einer mexikanischen Würzmischung (mit Cumin) eingerieben und 5 Stunden bei 100°C im Ofen gegart. Ich hatte die Idee aus diesem Nacken ‚Pulled Pork‘ zu machen, ein Südstaaten-Barbeque, bei dem das Fleisch stundenlang indirekt gegrillt und geräuchert wird und am Schluß mit zwei Gabeln zerrupft (so zart ist es dann), und mit einer selbstgemachten Barbequesauce zum Beispiel auf einem Brötchen serviert wird.

Aber die Zeit lief mir davon. So war das Fleisch schon sehr zart, aber noch nicht mürbe genug, um es auseinander zu ziehen. Stattdessen hab ich dicke Tranchen geschnitten, sie mit der BBQ-Sauce eingepinselt und auf den Grill gelegt.

Dazu gab es eine Ofenkartoffel mit Bärlauchbutter und einen sehr leckeren Salat.

Für die BBQ-sauce:

2 Dosen ganze Tomaten im eigenen Saft

5 El Zuckersirup oder brauner Zucker

1/8 l Essig (nichts ungewöhnliches)

2 El Rauchsalz

Chili Chipotle Pulver, Cumin, Thymian, Oregano, Paprika, Cayenne, Selleriesalz (insgesamt etwa5 El)

4 Zehen Knoblauch

0,2l Guiness

Die Sauce wird zum kochen gebracht und etwa eine Stunde geköchelt, wobei sie etwas einkocht.

Danach muß man abschmecken: Noch Salz, Zucker, Essig? Sie sollte süß sein mit einer säuerlichen Note, aber auch etwas salzig und eine gewisse Schärfe.

Ich hab sie dann fein püriert und das Fleisch darin eingelegt. Auf dem Grill hab ich nachgepinselt und die Sauce auch mitserviert.

War sehr lecker!

Spare ribs


Im Laden mit der langen Fleischtheke gibt es auch immer schöne Schälrippchen. Und zwar auch welche, die natur sind. Ich steh nämlich nicht so auf die Standardwürzungen für Grillfleisch. Das sollte man besser selbst in die Hand nehmen. Von einem Freund, der in einer Firma für Gewürze arbeitet, habe ich ein paar verschiedene Würzmischungen (Rubs). Das verwendete hatte Steinsalz, weissen Pfeffer, Piment und Chili. Damit habe ich die Rippen am Abend zuvor eingerieben. Am nächsten Tag hab ich auf dem Markt mehligkochende Kartoffeln und Mischsalat gekauft. Außerdem Aprikosen, Rote Zwiebeln, Peperoni und Tomaten.

Die Kartoffeln hab ich bei 180 C in den Ofen, etwa 45 Minuten. Da waren sie halbgar. Danach die Hitze auf 140 C reduziert und die Rippchen erst mal nur mit der Würzung hinein. Die Kartoffeln hab ich dann in Alufolie gewickelt und weiter im Ofen gelassen.
Danach hab ich aus Ketchup, Ingwerpulver, Zwiebelsalz, Knoblauch, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Pfeffer und Chili (getrocknete Serrano-Chili und Chipotle-Chilipulver für den rauchigen Geschmack) ein Barbeque-Sauce angerührt.
Die hab ich dann immer wieder dünn mit einem Pinsel auf dem Fleisch verteilt.

Ich habe aus den Aprikosen, den Tomaten und den roten Zwiebeln ein schnelles Chutney gekocht. Da kommt auch noch Zucker und Essig dazu, außerdem eine scharfe Chili, etwas Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer. Das wird kurz aufgekocht, bis die Stücke anfangen zu ’schmelzen‘.
In der Zwischenzeit den Salat waschen und trocknen. Meine Salatsauce bestand aus 1 El Weißweinessig, 1 Spritzer Zitronensaft, 3 EL Olivenöl,1 EL mildem Senf, 3 El Joghurt, Salz, einer Prise Zucker und Pfeffer.
Die Sauce über den Salat verteilen und mischen.
Die Rippchen waren bei mir etwa 2 Stunden im Ofen, und ganz zart und saftig.
Dann nur noch Kartoffel auspacken, mit einem Stückchen Butter versehen (manche bevorzugen Saure Sahne und Kräuter) und mit dem Salat und den Rippchen anrichten.
Es gibt alle möglichen Arten, wie man Rippchen machen kann, aber diese ist problemlos, nicht aufwendig und immer perfekt!