Schweinelende Paprika Ananas Reis


Nachdem eine Ananas meinte, sie wollte gerne dabei sein beim heutigen Schlemmen, musste ich nur kurz überlegen was dazu passt. Auf die Gefahr hin, dass mir nichts Neues einfällt, nahm ich eine Schweinelende und eine rote Paprika mit, beides Zutaten, die ich schon mehrmals kombiniert habe. Interessant dabei ist, dass diese Kombination eigentlich nach asiatischem Geschmack schreit, aber sonst auch gut schmeckt. Tatsache bleibt, süss-saure Komponenten machen Appetit, egal ob Koriander, Ingwer oder Sajasauce eine Rolle spielen.

Deshalb hab ich sie heute auch weggelassen. Ich habe stattdessen zuerst die Paprika in Stücken angebraten, dann die frische Ananas erst in Stücke geschnitten und mit angebraten und zum Schluss 3 rote Zwiebeln in Streifen und 2 Knoblauchzehen in Stückchen dazugegeben.

Davor hatte ich den Reis, eine Mischung aus Basmati- und Wildreis angesetzt. Der hatte eine kurze Garzeit von 20 Minuten, nach der ich ihn abgoss und warmhielt.

Zum Schluss schnitt ich einen Teil der Lende in relativ dünne Scheiben, würzte sie und briet sie anschliessend scharf an.

Dann war auch schon Zeit, anzurichten. Ich hatte mir vorher überlegt, ob ich eine Sauce dazu machen sollte, aber das Naschen einiger Stücke angebratener Ananas änderte meine Meinung. Es war mehr als saftig genug.

Ein gutes Gericht, sehr dankbar in der Menge – soll heissen, dass ich gut und gerne 4 Leute hätte einladen können und sie wären alle pappsatt wieder gegangen. Jetzt habe ich die Reste!

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Hähnchenbrust Kokospanade Mangosauce Reis Mais


Eine Kokospanade schwirrte mir diese Woche im Kopf herum, konnte aber bisher noch nicht umgesetzt werden, weil es möglicherweise nicht so gut geklappt hätte mit dem anderen Produkt.

So, wenn schon nicht mit dicken Gambas, dann mit Hähnchenbruststreifen.

Auf dem Markt heute morgen fand ich noch Minze, den Basmatireis hab ich auch noch heute besorgt, aber sonst hatte ich schon alles.

Die Hähnchenbrust hab ich in dickere Streifen geschnitten, damit die Stücke nicht so leicht austrocknen. Danach wurden die Teile gesalzen, mehliert, durch ein aufgeschlagenes Ei gezogen und mit Kokosstreuseln paniert.

Den Reis hab ich aufgesetzt (2 Teile Wasser, 1 Teil Reis, kalt aufsetzen, Prise Salz, 1 Minute kochen lassen, Hitze auf die kleinste Stufe stellen, Deckel drauf, 20 Minuten stehen lassen).

Die Mango wurde geschält, gestückelt, ein Stück Ingwer dazu, etwa 4 cm, eine Knoblauchzehe, Prise Salz, eine Thai-Chili, und alles durchpürieren.

Danach hab ich eine Handvoll Minze kleingehackt, dazugegeben und nochmal püriert, nur dieses Mal nicht so fein.

Der Mais wurde in die Hälfte geschnitten und ohne Salz im kochenden Wasser gegart, etwa für 20 Minuten. Was man im Bild nicht sieht, ist, daß ich den Mais mit Butter eingedulft und anschließend mit Harissa bestreut habe, dadurch bekam er eine leichte Schärfe und einen etwas exotischen Kick.

Während der Mais langsam fertig wurde kam in meine kleine Le Creuset Pfanne etwa ein halber Zentimeter Sonnenblumenöl.

Das habe ich sehr heiß werden lassen und, um es zu testen erst mal die zwei Peperoni dazugegeben.

Die haben schnell ihre Farbe gewechselt und gezeigt, daß die Pfanne bereit war.

In zwei Durchgängen hab ich die panierten Hähnchenstücke angebraten (fast frittiert), bestimmt nicht länger als 2 Minuten pro Seite.

Danach wurden sie auf Küchenkrepp entfettet.

Danach mußte ich nur noch anrichten.

Das Hähnchen war wunderbar saftig, ich mußte aber nachsalzen. Ich bin froh, daß ich Schärfe eingeplant und dabei hatte, sonst wäre es mir zu lieblich süß gewesen.

Auch die Limette, die ich ursprünglich als Deko dabei hatte, wurde benutzt, um die Hähnchenstücke etwas zu säuern, was auch gut war.

Am Ende war dann alles gut.

 

Hähnchenbrust Kokospanade Mangosauce Reis Mais 2

 

Hähnchenbrust Kokospanade Mangosauce Reis Mais 3

 

 

Wok Rind Brokkoli Paprika Frühlingszwiebel Pilze


Zwischen den Jahren hab ich nochmal auf den Markt geschafft, dieses Mal auf den Stefanplatz, der den Vorteil hat, ein, zwei Händler zu haben, die am Gutenbergplatz keinen Stellplatz haben. Dazu gehört ein kleiner Laden mit einer Fischräucherei und ein Hähnchen- und Geflügelgeschäft, das sich auf High End Ware spezialisiert hat, soll heißen französische Label Rouge Ware, Sonderangebote wie Wachteln gefüllt mit Morcheln und ähnliches mehr.

Ich war versucht, ein Perlhuhn zu nehmen, entschied mich aber dann doch für meinen Wild- und Fischhändler, der mir zu einem Rumpsteak vom Charolais Rind riet.

Bei einem lokalen Stand holte ich eine grüne Paprika, einen Bund Frühlingszwiebel, 2 Karotten und einen kleinen Brokkoli.

Diese Gemüse wurden geputzt und in bissgerechte Stücke geschnitten.

Wokgemüse

Das Rumpsteak wurde von allem Fett und allen Sehnen befreit und in dünne Streifen geschnitten. Die Streifen wurden in einer Ingwer-Knoblauch-Schalotten-Sojasaucenmischung mariniert.

Mariniertes Rind

Dann hab ich 1,5 Tassen Basmatireis aufgesetzt. Der brauchte etwa 20 Minuten, mit drei Tassen Wasser und einer Prise Salz,  danach wurde er einfach mit Deckel ruhen gelassen.

Der Wok wurde kräftig angeheizt  und mit 3 El Rapsöl und ein paar Spritzern Sesamöl vorbereitet.

Zuerst kamen die Brokkoliröschen hinein. Ich hab sie etwa eine Minute offen gebraten, danach denDeckel drauf für 2 Minuten. Durchschwenken.

Als nächstes die Karotten, dann die Frühlingszwiebeln anbraten. Danach das in Ingwer, Knoblauch, Sojasauce marinierte Fleisch anbraten, die Pilze dazu, durchschwenken, dann nett anrichten. (z.B. auf Reis oder einem Reisring).

asiatische Pilze

Ich habe rote Chilischoten in Scheiben geschnitten und serviert. Allerdings ist nicht jeder auf scharf geeicht, deshalb leg ich meistens noch extra welche dazu.

Ausgewokt