Spare ribs Paprikagemüse Paprikatunke


Es war ein warmer Tag, der mich auf Gedanken brachte, die mit grillen zu tun haben. Schälrippen (Spare ribs) hatten wir dieses Jahr auch noch nicht, aber auch keine Zeit, sie aufwendig selbst zu marinieren.

Ich entschloss mich dann, die einzel marinierten und verpackten aus dem ALDI zu probieren. Ich hab die ribs bei 150 Grad in den Ofen geschoben, in der Hoffnung, daß sie nicht zu sehr austrocknen (normalerweise siede ich die Rippen 30 Minuten im Wasser, bevor ich die Sauce draufgebe und sie im Herd oder auf dem Grill überbacke…).

Sie waren etwas mehr als eine Stunde im Ofen, nicht so zart wie bei der anderen Zubereitungsart, aber durchaus genießbar. Was mich allerdings irritiert hat, war die Würzmischung, die die Rippe bekommen hatte. Es waren asiatische Kombinationen dabei, die ich nicht unbedingt mit Barbeque verbinde, wie zum Beispiel dem Sternanis, der Nelke und dem Kardamom.

Dazu hab ich zwei Paprikas in Streifen geschnitten, angebraten, mit Salz, Pfeffer, Knoblauch und Pimenton de la Vera gewürzt und sie, als sie weich waren zur Seite gestellt.

Für das Fleisch hab ich 2 rote Paprikas in kleine Stücke geschnitten, mit roter Zwiebel und Knoblauch angebraten und, als es zart war, mit Olivenöl zu einem Püree gemixt. Da gab es noch 3 sehr scharfe Peperocini dazu. Das hat gut zum Fleisch gepasst. Frau B. war es ein Tick zu scharf (oder besser gesagt, die falsche Art von Schärfe). Die Tunke hab ich leider vergessen zu fotografieren.

Spare-Ribs-Paprikagemüse-2

Barbeque!


Heute hab ich den Grill eingeweiht! Ich weiß, für Puristen wär das nichts, aber für mich, der keinen großen Smoker hat (weil überflüssig…), und trotzdem ab und zu etwas Leckeres auf den Grill legen will, ist was ich habe genug.

Es ist ein einfacher Grill, der nicht wirklich erlaubt, indirekt zu grillen. Deshalb hab ich den Schweinenacken (1,2 kg) in einer mexikanischen Würzmischung (mit Cumin) eingerieben und 5 Stunden bei 100°C im Ofen gegart. Ich hatte die Idee aus diesem Nacken ‚Pulled Pork‘ zu machen, ein Südstaaten-Barbeque, bei dem das Fleisch stundenlang indirekt gegrillt und geräuchert wird und am Schluß mit zwei Gabeln zerrupft (so zart ist es dann), und mit einer selbstgemachten Barbequesauce zum Beispiel auf einem Brötchen serviert wird.

Aber die Zeit lief mir davon. So war das Fleisch schon sehr zart, aber noch nicht mürbe genug, um es auseinander zu ziehen. Stattdessen hab ich dicke Tranchen geschnitten, sie mit der BBQ-Sauce eingepinselt und auf den Grill gelegt.

Dazu gab es eine Ofenkartoffel mit Bärlauchbutter und einen sehr leckeren Salat.

Für die BBQ-sauce:

2 Dosen ganze Tomaten im eigenen Saft

5 El Zuckersirup oder brauner Zucker

1/8 l Essig (nichts ungewöhnliches)

2 El Rauchsalz

Chili Chipotle Pulver, Cumin, Thymian, Oregano, Paprika, Cayenne, Selleriesalz (insgesamt etwa5 El)

4 Zehen Knoblauch

0,2l Guiness

Die Sauce wird zum kochen gebracht und etwa eine Stunde geköchelt, wobei sie etwas einkocht.

Danach muß man abschmecken: Noch Salz, Zucker, Essig? Sie sollte süß sein mit einer säuerlichen Note, aber auch etwas salzig und eine gewisse Schärfe.

Ich hab sie dann fein püriert und das Fleisch darin eingelegt. Auf dem Grill hab ich nachgepinselt und die Sauce auch mitserviert.

War sehr lecker!