Tortiglioni Passata Oliven Artischocken Zucchini


Heute wollte ich einige der Zutaten von gestern wieder einsetzen, damit sie weg kommen. Darunter war ein Rest (1/2 Flasche) Passata, Oliven und Artischocken.

Neu dazu kam eine Zucchini.

Als Pastasorte hab ich mir wieder mal die Tortiglioni ausgesucht. Die wurden erst gekocht und danach mit Passata, Artischocken und Oliven vermischt.

In einer weiteren Pfanne hab ich die auf dem Trüffelhobel fein gehobelten Zucchini in Olivenöl angebraten. Anschliessend richtete ich sie auf der vermischten Pasta an.

Ganz zum Schluß rieb ich feine Scheibchen Parmesan drüber und konnte schon sehr bald geniessen.

 

Fazit: Teilweise sind die eingesetzten Waren Convenience Produkte (wie zum Beispiel die Passata). Ich will kein Urteil fällen über solche Produkte, auch gibt es in diesem Bereich verschiedene Qualitäten (die Passata von Aldi schmeckt anders als die Passata von Mutti). Aber man gibt ein bißchen die Kontrolle darüber ab, wie das Gericht am Ende schmeckt (heute fiel mir auf, daß die Passata ziemlich süß angelegt war, das wurde gestern durch Käse und Zutaten kaschiert) und man macht in der Folge vielleicht sogar weniger als man könnte. Bei Zutaten wie Artischocken machen sich nur Liebhaber und Profiköche im oberen Preissegment die Arbeit Artischocken selbst zu reinigen, tournieren und letztlich zu kochen und einzulegen. Keine Pizzeria macht Artischocken frisch, obwohl das lobenswert und teuer wäre.

Ähnlich verhält es sich mit Oliven. Man kann im Feinkostladen eine Menge Geld für 100 g Oliven liegen lassen, oder aber im Discounter für 500 g 79 Cent bezahlen.

Auch hier liegt der Teufel im Detail: Die Qualitätsunterschiede sind oft riesig. Aber der eigene Geldbeutel bestimmt oft die Richtschnur des Einkaufs.

Bei meinem Abendessen war das so, daß mein Pastagericht ungewöhnlich süß war und deshalb bei mir für Irritation sorgte. Ich hab dann noch gewürzt (mit Knoblauch, Oregano, Salz, Pfeffer, Chili, aber wo ich sonst eine befriedigende Sauce hinbekomme, dachte ich bei meiner Pastasauce weiter an Kindergeburtstag 🙂

Mein Essen war heute zwar kein Experiment, sondern war nur dem Wunsch geschuldet, Reste zu verarbeiten. In Zukunft werde ich wieder vorsichtiger auswählen, um nicht nochmal etwas essen zu müssen, was mir nicht wirklich geschmeckt hat.

 

 

 

 

 

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Pizza Salami Paprika Artischocken Oliven


Spontan entschloss ich mich heute einen Pizza Tag einzulegen, da ich festgestellt habe, daß die Übung wirklich hilft eine gewisse Ruhe in die Arbeit hineinzubringen.

Auf dem Weg nach Hause holte ich also Hefe, und später ging ich noch beim italienischen Supermarkt vorbei, um dort Salami milanese, Spianata calabrese und Coppa, ein Stück Parmesan und Mozzarella di bufola einzukaufen. Beim Gemüsehändler nahm ich nochmal eine kleine Menge dieser unvergleichlichen Oliven, Basilikum und eingelegte Artischocken mit. Zuhause gab es noch Spitzpaprika, eine Passata von Mutti und Knoblauch, den ich sogleich hackte und mit dem Messer mit Salz zerrieb, um ihn dann mit Olivenöl zu mischen.

Ich machte mehr Teig als notwendig, weil den Rest als Geschenk brauche; die Mengen sind wie folgt:

440 g Mehl

18 g Hefe

280 ml lauwarmes Wasser

2 gehäufte Tl Salz

2 gehäufte El Zucker

Ich lasse den Knethaken der Küchenmaschine in 10 Minuten die Arbeit machen, dann kommt der Teig in eine Metallschüssel, wirde mit einem Tuch abgedeckt und wandert 25 Minuten in den vorgeheizten (45 C) und vorher wieder abgeschalteten Ofen. Dann lege ich den Teig auf mein gelochtes Pizzablech und breite ihn mit der Handkante aus.

Die Passata hab ich mit getrocknetem Oregano, Olivenöl und Salz angereichert und durchgemischt. Davon kommen aber nur 2-3 El auf den Teig, die ich mit dem Esslöffelrücken sparsam verteile.

Dann kommen Paprikastreifen, Salami, Spianata und Coppa drauf, aber nie mehr als 2 Scheiben. In die Zwischenräume lege ich Oliven und Artischocken. Dann verteile ich den dünn geschnittenen Mozzarella. Darauf gibt es noch vom Parmesan.

Ich habe noch 2 getrocknete kleine Chilis gemörsert und drübergestreut. Ganz zum Schluss nehme ich 1-2 El der Knoblauch/Olivenölmischung und träufle das über die Pizza.

Ich lasse die Pizza noch 20 Minuten gehen, fahre den Ofen hoch auf 210 C, und schiebe dann die Pizza hinein.

Bei meinem Ofen dauert die Pizza höchstens 15 Minuten und riecht schon im Ofen hinreissend!

Der Paprika hat die Pizza heute richtig süß gemacht, die paar Scheiben Wurst und der Parmesan sorgten für ein bisschen Umami. Nachdem die Pizza aus dem Ofen kam, gab ich noch Basilikum drauf.

Immer wieder gut!

 

 

 

 

 

 

Languste Fregola Sarda Erbsen Artischocken


Im Geschäft hatte ich mich heute mit einem Kollegen über das Abendessen unterhalten, und er meinte er würde heute Fisch machen – Catfish (Wels). Das bedeutet normalerweise, daß der Fisch schon filetiert ist und dann nach Südstaatenmanier eine Panade abbekommt. Dann meinte er noch, daß er einen Kartoffelsalat dazu reichen würde.

In dem Moment bekam ich meine eigene Inspiration und ich träumte von paniertem Fisch mit schwäbischem (badischem) Kartoffelsalat – Essig, Öl, Fleischbrühe, keine Mayo…

Daheim angekommen ging ich gleich über die Strasse, um beim italienischen Fischhändler nach Beute zu schauen.

Er aber ist immer für eine Überraschung gut. In der Theke lag nicht nur das übliche Sortiment (Miesmuscheln, Vongole, Jakobsmuscheln in der Schale, Thun in Sashimi Qualität, Schwertfisch ebenso, Seeteufel, Wolfsbarsch, Brassen, verschiedene Filets, Pulpo, kleinere Sepien, und dann lagen da etwa 10 Langusten, roh, nicht gekocht. Ich mußte fragen und er meinte, sie seien etwas teurer, etwa 10 € das Stück.

Klar ist das mehr als ich normalerweise für ein Abendessen unter der Woche ausgebe, aber wie oft bekommt man frische Langusten vor die Haustür geliefert?

Jedenfalls warf ich den Freitagfisch über den Haufen und kaufte eine Languste. Der Händler (der Papa) schenkte mir noch ein Filet eines anderen Fischs, damit ich auch satt werde. Welch Fürsorge 🙂

Ich nahm noch 2 eingelegte Artischocken mit und ging nebenan zum Gemüsehändler.

Dort erstand ich ein paar frische Erbsen (wo hat der die jetzt her?), Feldsalat, einen altrosa Radicchio und ein paar kleine leckere Tomaten, außerdem etwas Kerbel.

Salat:

Radicchioblätter

Feldsalat

Artischocken

Erbsen

Fregola Sarda

Tomaten (nicht abgebildet)

Languste

Olivenöl, Weissweinessig

 

Die Languste kochte ich etwa 5 Minuten in Wasser, schnitt sie dann der Länge nach auseinander und bemerkte, daß sie noch nicht durchgegart war. Jetzt briet ich sie in Butter auf der Fleischseite für ein paar Minuten in Butter und tröpfelte Zitronensaft über das Fleisch, nachdem ich es vom Panzer gelöst hatte.

Fazit: Languste ist immer gut. Der Salat war lecker, wenn auch ein wenig diffus im Geschmack. Es hatte schon die üblichen Elemente süß, sauer, bitter, Umami und salzig, aber sie strebten eher auseinander anstatt sich zu vereinen. Trotzdem gut, aber verbesserungswürdig. Aber ich bereue nichts 🙂

 

 

 

 

 

Rotbarsch Erbsen Kartoffeln Steinpilze Artischocken


Heute war ein herrlicher Tag. Die Sonne schien, es gab mehr als 20 C am Nachmittag und der Stau nervte nicht so sehr wie die letzten Tage. Zuhause angekommen ging ich zu meinem Fischmann gegenüber, um zu sehen, was er alles da hätte. Es hatte schon einiges an Auswahl, aber plötzlich fühlte ich einen Anfall von Faulheit und ich nahm ein Rotbarschfilet mit.

Danach ging es nebenan zum russischen Edelgemüsehändler. Dort war ich nicht, seit sie 3 Wochen am Stück Urlaub gemacht hatten.

Und Bingo! Ich liebe den Frühherbst -es gibt noch sommerliche Gemüse, aber auch schon alles was den Herbst so toll macht, zumindest kulinarisch.

Es gab Erbsen, weiss sonst wer woher um diese Zeit, Steinpilze zu erträglichem Preis, und kleine ganz frische Artischocken (für €  .60/Stück).

Um dem Gemüse eine gemeinsame Basis zu geben, hackte ich eine rote Zwiebel klein und briet sie an.

Die Kartoffeln wurden geschält und in kleine Quader geschnitten und fast gar gekocht, dann in Butter/Olivenöl angebraten. Die Erbsen wurden extra in kochendem Wasser gegart und dann beiseite gestellt.

Ich hatte die Kartoffeln schon fertig gebraten und beiseite gestellt und sie dann in die Pfanne, in der ich die Steinpilze anbriet, gegeben. Dazu gab ich etwas von meinem Steinpilzpulver, um den Pilzgeschmack zu verstärken.

Die Artischocken wurden geputzt, pariert, geviertelt und mit einer halben Zitrone etwa 12 Minuten in Wasser gekocht und beiseite gestellt.

Die Erbsen kamen zur roten Zwiebel zusammen mit einem Schluck Weisswein, Kartoffeln, Steinpilze und Artischocken wurden in einer anderen Pfanne erhitzt.

 

Der Fisch wurde zünftig paniert, also zuerst gewürzt, dann mehliert, dann durchs Ei gezogen und am Schluss durch zerkleinerte Semmelbrösel vollendet und in einer Butter/Olivenölmischung gebraten.

Für diesen Fisch genügte Zitronensaft (das meinte ich mit Faulheit).

Jetzt kam alles zusammen.

Ich weiss nicht, ob heute das letzte Mal dieses Jahr war, diese Zutatenkombination servieren zu können, aber oft wird es das dieses Jahr nicht mehr geben.

 

 

 

 

 

Menü für Freunde 3/2017


Heute waren P. und R. wieder zu Gast. Ich hatte schon gestern bei Metzger Zorn ein Maishähnchen erstanden und wußte deshalb schon was es zur Hauptspeise geben würde.

R. wollte nicht zu schwer essen, was mich motivierte, etwas ohne Kohlehydrate zu kochen.

Auf dem Markt sah ich Artischocken, mittelgroße Exemplare, die langsam etwas preiswerter werden (3 für €2.50), dann am mediterranen Markt in der Nordwest Ecke Koriandergrün, Papaya, Mango und diese riesigen runden Avocados. Auch die wollten mit. Beim Pfälzer gab es Endiviensalat, Radieschen und Schnittlauch. Schlussendlich gab es 5 Käsesorten von Herrn Ruf und seinen charmanten Damen. Die Frau, die mir heute half, gab mir einfach immer wieder ein Probierstück und nahm dann meine Bestellung entgegen. Im Ernst, sie kennt meine Vorlieben schon gut und schiebt mich ganz behutsam zu ähnlichen Sorten und Aromen, manchmal auch zu kontrastierenden neuen Käsen.

In einem weiteren Laden fand ich auch noch Minze.

Es gab drei Gänge, Vorspeise, Hauptspeise und den Käsegang. Das Dessert sparten wir uns für die Zeit auf wenn wir weniger wiegen…

Vorspeise – Schwertfisch mit Spargel und Artischocken auf einem Bett Endiviensalat mit Schnittlauch und Kresse und einer Senfviaigrette mit Radieschenwürfeln.

Schwertfisch wurde in der Grillpfanne angbraten, gewürzt, dann gewendet und dabei um ein Viertel gedreht. Das macht man 4 mal und bekommt ein schönes Muster und die Gewissheit, beim Braten keine Fehler gemacht zu haben. Danach stellte ich den beiseite. Der Schwertfisch hatte noch eine rohe Mitte von etwa 1 cm.

Die Artischocken wurden vorbereitet, indem die äusseren Blätter entfernt wurden und der Stiel gekürzt wurde. Danach wurde der Stiel auch noch geschält, 2/3 des oberen Teils der Artischocke wurde abgeschnitten, dann wurde die Frucht längs geviertelt. Mit einem Ausstecher entfernte ich das Heu und gab die Viertel in kochendes gesalzenes Wasser. Dort blieben sie 15 Minuten.

Danach schälte ich die Spargel und längte sie um 2 cm ab. Sie wurden in einem Topf mit wenig Wasser gedämpft. Ich nahm sie sofort aus diesem Umfeld und liess sie sich abzukühlen.

Für die Vinaigrette nahm ich 8 Radieschen, schnitt die in kleine Würfel und machte sie in einer Mischung aus 2 El Condimento Bianco, 6 El gutem Olivenöl, je einer Prise Salz und Zucker und einem El körnigem Senf an und liess sie dann eine knappe halbe Stunde ziehen.

Alle Zutaten waren vielleicht noch handwarm, als ich den Salat zusammenstellte. Ganz am Schluss löffelte ich die Meerrettichvinaigrette über Salat und Schwertfisch.

Das Gericht wurde sehr wohlwollend kommentiert 🙂

 

Für den Hauptgang hatte ich das Hähnchen der Länge nach geteilt, damit es schneller gart. Heute hab ich auf einen Temperaturfühler verzichtet, weil ich meine, daß man sehen kann, wann ein Hähnchen soweit ist.

Für die Unterlage brauchte ich jeweils eine Mango, eine Papaya und eine Avocado, die alle geschält und in Würfel geschnitten wurden. Dazu gab es eine in Ringe geschnittene rote Zwiebel. Als Tunke mischte ich den Saft von 3/2 Limetten, einer halben Zitrone und einer Orange. Dazu gesellten sich 3 El Olivenöl und ein Tl Sojasauce.

Ich gab 2/3 der Sauce unter den Salat und würzte ihn großzügig mit einer Mischung aus feingehacktem Koriandergrün und gehackter Minze. Den Salat mit Tunke und Kräutern liess ich 90 Minuten ziehen.

Danach gab ich eine Schöpfkelle des Salats in einen Suppenteller und ein Stück des im Ofen gegarten Hähnchens obenauf. Wir hatten verschiedene Geschmäcker, was das Fleisch anging, und so bekam jeder, was er wollte, Schlegel oder Brust.

Das Fleisch war saftig und sehr zart, der Salat eine Fruchtbombe, der perfekt dazu passte. Hätte übrigens auch toll zu Fisch oder anderem gepasst.

Die Gäste waren glücklich, ich auch, weil sie es waren.

Jetzt liess ich den Käse sich akklimatisieren und servierte ihn mit Scheiben eines Dinkelbrötchens. Die Fotos hierfür hab ich mir gespart, die hab ich vorher schon besser gemacht.

Ein gelungenes Mahl, das darüber hinaus begleitet war von Gesprächen zur Lage der Nation und ähnlich schwergewichtigen Themen. Man kennt das ja… Kunst, Musik, Theater, Philosophie und die täglich neu einzuschätzende Interpretation der Geschichte im Verhältnis zur Realität 🙂

Es hat wieder Spaß gemacht, die Beiden zu bewirten und sich auszutauschen, auch wenn wir uns so gut kennen, daß manch ein Dialog wirkt wie bei alten Eheleuten. Aber was soll’s, es könnte schlimmer sein und man wäre wirklich verheiratet 🙂

 

 

 

 

 

 

 

Bärlauchravioli Zitronensauce


Der Frühling ist in Pforzheim eingetroffen! Temperaturen heute erreichten 15 C am Nachmittag, morgens auf dem Markt waren es schon fast 10 C. Super!

Dazu gab es heute den ersten frischen Bruchsaler Spargel auf dem Markt. Es ist natürlich noch Folienware, aber für €6.90/Pfd konnte ich nicht nein sagen.

Ich weiss, das ist immer noch teuer, aber ich mache 2 Portionen draus und freue mich auf den Paradigmenwechsel.

Der zweite (Frühlings)wechsel: Bärlauch! Kann preislich nicht mit dem Spargel mithalten (gottseidank!) und sprang mir schon für schlanke €1.50 in den Warenkorb.

Auch davon werden 2 Portionen gemacht.

 

Gestern hatte ich einen Nudelteig gemacht, der hatte übernacht Zeit zu ruhen und präsentierte sich optimal, ich hab lediglich etwas von dem Hartweizengriess ausgestreut, mußte aber kaum welches zum Trocknen einsetzen.

Heute sollte es Ravioli geben, die Füllung wollte ich aus dem Bärlauch herstellen. Ich hab zwar Verschiedenes nachgelesn, am Schluß lief aber das ganze Rezept Pi mal Schnauze.

Etwa 60 g Ricotta

3/4 Bund Bärlauch

60 g Pinienkerne, angeröstet

50 g Parmesan

5 El Olivenöl

Prise Salz

in einer Küchenmaschine miteinander zerhacken/vermischen

Masse noch leicht stückig lassen

Abschmecken, bei Bedarf nachwürzen

 

Den Teig durch die Pastamaschine drehen, Bahn mit der Bärlauchmasse belegen und mit einer zweiten Bahn bedecken, andrücken und mit einem Ravioliausstecher ausstechen.

In kurzer Zeit hatte ich 3 Portionen zusammen und immer noch Fülle. Die hab ich erstmal kalt gestellt. ” Portionen der Ravioli werden eingefroren.

Die dritte Portion kam in kochendes Wasser, etwa 5 Minuten.

 

Für die Sauce nahm ich einen Teil des Kalbsfonds von gestern und kochte ihn langsam ein, gab dann wieder einen Schluck Fond dazu, bis ich dann ein Stück Butter von 40 g dazugab. Jetzt rieb ich die Zeste einer Bio-Zitrone zur Hälfte ab, und drückte die Zitrone aus. Vom Saft nahm ich 2/3 und gab ihn zur Kalbsfond/Buttermischung. Danach folgte auch das Meiste der Zeste. Jetzt schmeckte ich ab. Der Fond macht die an sich sehr agressive Zitrone viel schmackhafter. Durch die Butter wird sie rund und weich, der Fond gibt dem Geschmack eine Breite, der für Ravioli und Zitrone gut ist.

Fast hätte ich es vergessen: Ich hatte noch eine letzte Artischocke von voriger Woche, schon trocken und distelhaft. Die wurde auch noch bis zum Herz pariert und im Pastawasser gekocht, bevor die Ravioli hineinkamen. Später hab ich die in Streifen geschnitten und mit den Ravioli in Butter angebraten.

Die Menge Zitronenbutter hätte wahrscheinlich für 4 Personen gereicht, aber das weiss man vorher nie.

Den Trick mit dem Fond könnte man wahrscheinlich auch mit einem Gemüsefond hinbekommen, dann wäre dieses aparte Gericht vegetarisch.

 

 

 

 

 

 

Spaghetti Lamm Artischocken Paprika


Für den heutigen Abend nahm ich einen der Gefrierbeutel mit dem Fleisch der Lammschulter aus dem Froster.

Ich hatte frische Artischocken, Spitzpaprika und Champignons da. Außerdem brauchte ich eine Tomate, eine dicke Frühlingszwiebel, 1 Knoblauchzehe und einen Tl Kapern.

Zum Start parierte ich die (2) Artischocken, bis ich sie jeweils in 2 Hälften geteilt hatte. Die kochte ich in dem gesäuerten Wasser auf, in der sie ein paar Minuten gelegen waren.

Nachdem sie abgekühlt waren, schnitt ich sie in Scheiben und briet sie langsam an. Dazu gab ich dann die Paprika und die Champignons, außerdem die Frühlingszwiebel, Thymian, Rosmarin  und den Knoblauch.

Nachdem alles soweit gar war stellte ich es zur Seite.

Jetzt gab ich das Lamm in die Pfanne und briet es an. Dazu gab es ein El Tomatenpüree, der stark angeschwitzt wurde, dann die Tomatenstückchen und löschte alles mit einem Schluck Rotwein ab. Jetzt gab ich das restliche Gemüse zurück in die Pfanne.

 

Dazwischen hatte ich die Spaghetti aufgesetzt und gar gekocht. Die mußte ich nur in einen Teller geben, das Fleisch- Gemüseragout dazu und etwas Parmesan drüber. Fertig.

War gut.

 

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