Waffeln Geschnetzeltes Äpfel


Heute wollte ich wieder die sehr leckeren Waffeln aus geriebener Kartoffel, Mehl, Ei, Thymian und Salz machen. Sie wurden erst zusammengerührt und später mit dem Waffeleisen ausgebacken. Das dauert eine Weile, etwa 10 Minuten pro Portion. Um sie warm zu halten gab ich sie bei 80 C in den Ofen.

Für das Geschnetzelte bereitete ich Champignons, Zwiebeln und Knoblauch vor und schnitt die Schweinelende in Streifen. Auch gab ich ein Stück scharfe Peperoni kleingehackt mit dazu, deren Schärfe allerdings nach dem Garen wie weggeflogen war. Nachdem alles angebraten war, stellte ich das Fleisch zur Seite, gab Kalbsfond und Sahne in die Pfanne und liess es einreduzieren. Ein bisschen später gab es noch einen Schuss Weisswein dazu. Später, nachdem alles andere fertig war, gab ich das Fleisch zurück in die Sauce.

Weil ich immer wieder gerne Süsses mit Deftigem kombiniere, liess ich einen El Zucker in einer Pfanne karamellisieren, und gab nachdem er geschmolzen war eine schöne Flocke Butter dazu. Dazu kamen die Schnitze eines geschälten Apfels.Ein paar Minuten später löschte ich die Apfel-Karamell-Mischung mit einem kleinen Schluck Calvados ab und stellte die Pfanne zur Seite.

Später dann wurden die Apfelspalten zusammen mit dem Fleisch und der Waffel angerichtet. Lecker!

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Matjessalat Kresse Brot


Ich hatte eine Packung Matjes, der geräuchert war, den wollte ich auf die mir übliche Art anmachen. Dazu gehören bei mir:

  • Matjesfilets
  • 1 Apfel (Elstar)
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 kleine süß-saure Gurken
  • Kresse
  • 1/2 Becher Joghurt 1,5%
  • 1/2 Becher Saure Sahne
  • Zitronenabrieb
  • kleinste Würfel einer 1/4 PiriPiri
  • Zitronensaft
  • 4 Scheiben Brot vom Baguette, angeröstet

Ich hab die unteren Zutaten miteinander vermischt, die oberen klein geschnitten. Später wurde das Dressing über einem Teil des Salats gegeben, mit Kresse angerichtet und mit Brot komplettiert.

Sehr lecker!

Perlhuhn Supreme Hokkaido Pfifferlinge Apfel Cranberry


Heute sah ich, dass Metzger Zorn Supremes von Elsässer Perlhühnern im Angebot hatte. Als ich dort ankam gab es keine einzelnen Perlhuhnbrüste, sondern sie waren zu viert verpackt. Eigentlich wollte ich nicht so viele kaufen, aber ich vergewisserte mich, dass ich sie einfrieren könnte und nahm sie trotzdem mit.

Ich hatte verschiedene Ideen und auch genügend Zeit sie umzusetzen. Meine eine Sorge war, dass die verschiedenen Aromen vielleicht nicht ganz zueinander passen würden.

Um dem Ergebnis vorzugreifen: Ich hätte mir keine Sorgen machen müssen, es hat alles super geschmeckt.

Hokkaido Kürbis

Ich schnitt einen Teil des Kürbisses ab und schnitt ihn in Scheiben, die ich auf Backpapier legte. Gewürzt wurde mit Baharat, ein Gewürz aus dem arabischen Raum, das aus Koriander, Paprika, Kreuzkümmel, Chili, schwarzem Pfeffer, Muskat, Nelken, Kardamom und Zimt besteht. Es hat einen angenehmen floralen und süsslichen Duft und passte gut zu dem ambivalenten Kürbis, der sowohl süss als auch pikant zubereitet werden kann. Dazu gab ich Salz, Pfeffer aus der Mühle und ein paar Spritzer Olivenöl. Im Ofen brauchten die Tranchen etwa 20 Minuten um gar zu werden.

Apfel Cranberries

Diese Idee hatte ich, weil es Herbst ist und Thanksgiving quasi vor der Tür steht. Eigentlich ist es ganz einfach: 2 El Zucker im Topf schmelzen lassen, eine kleine Handvoll frische Cranberries dazu geben und sofort ein Glas Wasser. Nachdem sich der Karamell gelöst hat, etwas reduzieren und die Apfelstückchen auch dazu geben. Etwa fünf Minuten mitgaren, dann sind sie weich.  Die Konsistenz ist nicht ganz wie ein Kompott. Das fruchtige dieser Mischung passte sowohl zur Perlhuhn Supreme wie auch zum Kürbis. Eine gelungene Ost West Annäherung.

Der Elefant im Raum: die Sauce

Eine Karotte, ein Stück Selleriewurzel, eine Zwiebel, etwas Petersilie, ein Stück Lauch anbraten, etwas Tomatenmark dazu, anrösten, mit Port (1/8 l) ablöschen, reduzieren, mit Rotwein auffüllen (1/8 l), reduzieren und mit Wasser auffüllen (1/4 l). Langsam einkochen, ein paar Spritzer Apfelessig dazu, weiter reduzieren. Abseihen und mit Butter montieren-die Sauce darf dabei nicht mehr köcheln, also zum Schluss machen. Die Sauce hatte durch den Port süssliche und durch den Apfelessig saure Komponenten, die aber schön in der Balance waren. Eine Prise Salz gab ihr Tiefe. Passte gut zu Perlhuhn, Kürbis und sogar zu Apfel und Cranberry.

Perlhuhn und Pfifferlinge

In einer Pfanne Butter und Rapsöl erhitzen, die Supreme würzen und von beiden Seiten anbraten, dann die geputzten Pfifferlinge dazugeben und durchschwenken. In den Herd geben bei 160 C. Meine Supreme dauerte etwa 5 Minuten länger, als ich veranschlagt hatte, und in dieser Zeit sind die Pfifferlinge sagen wir ausgetrocknet 🙂  Der Effekt war aber interessant-sie waren fast crunchy, ohne zu dunkel geworden zu sein und bildeten einen angenehmen Kontrast in der Textur, vom intensiven Geschmack ganz abgesehen.

Die Konsistenz ist nicht ganz wie ein Kompott

Kartoffel Schwarzwurst Apfel Strudel


Letztens sah ich bei ballesworld einen Kartoffelstrudel, der mir gefiel. Heute fiel mir Idee mit dem Strudel wieder ein, allerdings wollte ich heute  auch Apfel und Schwarzwurst (Blutwurst) mit den Kartoffeln kombinieren. Dazu wollte ich frischen Majoran einarbeiten.

Mein ursprünglicher Plan war, den Strudel mit einer groben Bratwurst kombinieren, aber der örtliche REWE hatte keine (???), und auf ein anderes Fleisch hatte ich keine Lust. Am Ende holte ich ein Stück Lachs, entschied mich aber im letzten Moment um, und ass den Strudel mit Endiviensalat mit ohne Lachs 🙂  . Den gibt es morgen. Auch ohne zusätzliches Protein (ausser dem schon Vorhandenen der Schwarzwurst) schmeckte es ziemlich gut. Die Kombination der Kartoffeln, der Würze der Schwarzwurst und der Süsse der Äpfel, geeint durch den frischen Majoran, war schon sehr lecker.

Vorstellbar auch mit einem Schmandsösschen oder einem Schaum, vielleicht auch mit Schwarzwurst- Apfelbrösel crunchy als Beigabe.

Die Möglichkeiten sind (un)endlich 🙂

  • 4 mittelgrosse Kartoffeln
  • 100 g Schwarzwurst
  • 2 Äpfel (Boskoop)
  • Strudelteig (Fanny)
  • Flüssige Butter
  • frischer Majoran

Kartoffeln, Schwarzwurst und Äpfel klein schneiden, Schwarzwurst und Äpfel in verschiedenen Pfannen anbraten, Kartoffeln in Wasser garen.

Strudelteig auspacken, zwei der Lagen herausnehmen und mit flüssiger Butter einpinseln. Die Apfelstückchen unten ansetzen, dann die Kartoffelstückchen flächig ausbreiten, dann die Schwarzwurstbrösel darüber verteilen, salzen, dann aufrollen, mit Butter einpinseln und 25 Minuten bei 160 C backen.

Kartoffel Schwarzwurst Apfel Strudel Endivie



    Matjessalat Pimientos de Padron


    Leider gibt es hier keine Möglichkeit frischen Matjes zu bekommen. Das höchste der Gefühle ist tatsächlich die Nordsee oder das Kaufland, und die bekommen die Matjes höchstens in grösseren Kübeln…
    5 Matjeshälften gedrittelt
    1 Joghurt 150 g
    1 gehäufter Löffel Creme Fraiche
    1 rote Zwiebel in Streifen
    1/2 Apfel Granny Smith
    1 Gewürzgurke
    dünne Streifen Fenchel
    Saft einer halben Zitrone
    Salz
    Das Grün einer Frühlingszwiebel
    Alles mischen und eine Stunde kalt stellen.

    Dazu machte ich ein paar Pimientos de Padron. Die hab ich in Olivenöl angebraten und mit Knoblauch und grobem Salz gewürzt.
    Früher hab ich die gerne zubereitet. Da waren sie noch nicht so bekannt und es gab sie auf dem Markt in Karlsruhe. Es war unter all den milden Schoten garantiert auch immer eine sehr scharfe dabei, was man allerdings immer erst gemerkt hat, wenn man schon hineingebissen hatte. Ein schönes Gesellschaftsspiel für die grössere Runde 🙂
    Leider hab ich schon lange keine scharfe Schote mehr darunter gefunden. Die Pimientos haben trotzdem gut geschmeckt.

    Hering Kartoffel Bete


    Gestern hab ich im Aldi eingelegte Heringe gesehen. Sie sind Feiertagsware gewesen und nur kurz im Programm. Es gab zwei Sorten. Meine Sorte hatte Bete und Cassis als Marinade.

    Sehr lecker! Wer es kennt, ein bißchen wie die schwedischen Sill – süßsauer eingelegte Heringsstückchen.

    Heute wollte ich die mit Kartoffeln und einer frischen gelben Bete kombinieren. Ich setzte Kartoffeln und Bete in zwei verschiedenen Töpfen auf, wobei die Kartoffeln viel schneller gar waren. Es sollten eigentlich vorwiegend festkochende Kartoffeln sein, aber sie sind zerfallen wie mehlige.

    Ich machte aus der Not eine Tugend und rührte den zerfallenen Teil als Bindemittel in meine Salatsauce.

    Die bestand aus:

    1 gehäufter El Schmand

    1 guter Tl Senf

    2 El Weissweinessig

    Salz, Pfeffer

    3 Kartoffeln

    1 mittlere gelbe Bete

    1 Schalotte

    1/2 säuerlicher Apfel

    2 El frisch geriebener Meerrettich

    Die in Scheiben geschnittenen Bete, den Apfel und die restlichen Kartoffeln unter die Schmandmischung mischen. Meine Mischung war ein bißchen fest, also gab ich 2-3 El warmes Wasser dazu und rührte alles glatt.

    Jetzt nur noch die Heringe dazugelegt und fertig!

     

     

     

     

     

    Matjestatar Lachsschnittchen


    Heute hatte ich keine Lust auf warmes Essen und wollte stattdessen etwas mit Matjes. Ich hatte welchen daheim und hab ihn zwar ähnlich wie sonst, aber kleiner zubereitet, so wurde ein Tatar daraus.

    Dafür brauchte ich:

    1/2 Granny Smith Apfel, geschält und in kleine Würfel geschnitten

    Saft einer 1/4 Zitrone

    1/2 rote Zwiebel in kleinen Stücken

    Prise Salz

    1 Gewürzgurke, kleingehackt

    2 Matjesfilets (halbe), auch in kleinen Würfeln

    Dazu ein kleiner Becher griechischer Joghurt unterrühren und eine Weile ziehen lassen

     

    Für die Lachsschnittchen wurde Toastbrot geröstet und mit einem Kochring ausgestochen, danach gebuttert und mit Meerrettich bestrichen. Dann den Lachs dazu und mit Preiselbeeren und Dill dekorieren.

    Dazu gab es noch ein hartgekochtes Ei, Radieschen und Gurken. Mal was anderes!