Squid on the beach


Hier ein weiteres Squid Bild, das in der gleichen beschwingten Art gemalt wurde wie „Squid ballet“.

Ich kann nur sagen, daß es mir gefiel, überschwänglich farbig zu arbeiten und es mir eigentlich am wichtigsten war, den heissen Sommertag mit Sonne, Strand und Meer einzufangen, so, daß es im Bild vibriert.

Der Titel ist ein „Tip of the hat“ an den Drink „Sex on the beach“, der in den späten 80er Jahren erstmals sehr bekannt wurde.

Es gibt aber auch noch ein Liedtext von den Squidaphonics, den ich gerne meinem Freund H. aus K. widme:

 

Step on your watch

you don’t need no time

you know you’ve got to watch your step

 

This dance we do

called „step on your watch“

you know there hasn’t been a better one yet.

 

You put your watch on the floor

1, 2, 3, 4

and you jump back two feet each

step on your watch

and count to ten

and throw it to the squid on the beach

 

Ich finde, das hat was afrikanisches, der Rhythmus ist irgendwie indigen… 🙂

https://www.youtube.com/watch?v=T9xk28c_CN8

Das Original ist leider gesperrt, das hier sind alles talentierte Nachwuchsmusiker. Wobei mir das Original besser gefällt, weil es wilder ist.

 

 

Die Arbeit ist 24×34 cm groß, das Passepartout hat die Ausmasse 50×60 cm und stammt aus dem Jahr 2013. Das Papier ist wieder Aquarellpapier, mit Gesso grundiert und mit Acrylfarben und ein paar unbeherrschten Bleistiftstrichen bemalt.

 

Squid Ballett


Heute zeige ich ein weiteres Squid Bild. Es ist eines von mehreren, die etwas malerischer daherkommen, sie sind etwas grober, wilder und unbeherrschter.

Heute ist es kein einzelner Squid, sondern gleich eine Gruppe. Und sie tanzt. Auf einer Bühne. Vor Publikum. Die mit offenen Mündern starren.

Fast eine Szene aus dem Burlesque, die Beine zum Can-Can angeschrägt, Henri Toulouse-Lautrec lässt grüssen. Die Farben wild und durcheinander, wie man es bei Veranstaltungen der sinnlichen Art vermutet.

Die Tänzer(innen) sind erleuchtet, ist ihre Rolle ja, Verheissung darzustellen. So schafft jede Art von (Kunst)ausdruck (Malerei, Skulptur, Musik, Theater, Literatur, Tanz, Film, etc.) eine Art von Erkenntnis und Versprechen.

 

Die Arbeit wurde auf Aquarellpapier mit Gessoauftrag gemalt. Das Medium waren Acrylfarben. Es gab mit Hilfe von Farbverlängerungsmitteln einige Übermalungen halbdurchsichtiger Natur.

Das Bild hat eine Größe von 23,5×31,5 cm. Der Rahmen hat ein Außenmaß von 50×60 cm.

Mehr Meer


Heute will ich ein großes Bild vorstellen. Zumindest für meine Begriffe 🙂

Ich weiß nicht warum, aber Wasser ist bei mir immer schon ein Thema, sei es als Wasser an sich oder als Lebensraum. Es hat aber weniger damit zu tun, daß ich gerne Fischkundler oder Amphibiker wäre, sondern weil sich der Gedankenraum Wasser/Unterwasser schön für Analogien hergibt.

 

Das Bild besteht aus 5 Leinwänden, die auf eine bemalte Hartfaserplatte montiert wurden. Die beiden vertikalen Paneele haben ein Maß von 90×30 cm.

Die horizontalen Paneele dazwischen sind 60×30 cm groß. Die Leinwand in der Mitte misst 50×20 cm, der Hartfaserrahmen misst 130×100 cm.

Die Leinwände waren kommerziell vorgrundiert. Ich habe Acrylfarben für diese Arbeit verwendet.

 

Auf den ersten Blick entfaltet sich eine Szene über/unter dem Wasser. Es gibt Fische, eine Muräne, ein Jäger in der Mitte, Pflanzen und Steine.

Aber wenn man genauer hinschaut, sieht man daß manche der Tiere und Steine halb transparent sind oder changieren. Auch findet sich über dem Clownfisch eine seltsame Ornamentik.

Auf der rechten Paneele befindet sich mittig als Streifen von oben nach unten ein weiteres rhythmisches Element. Und in der Mitte ändert sich der Hintergrund zum Schwarz und Fisch und Pflanzen sind in ein Rot-Grün getaucht.

 

Beruflich hab ich mit Grafik zu tun und beschäftige mich viel mit den üblichen Verdächtigen (Illustrator, Photoshop, etc.). Der Auslöser, ein Bild mit zeichnerischen und malerischen Irritationen zu malen, lag darin, daß in einer Unterhaltung die Behauptung aufgestellt wurde, daß gemalte Bilder nicht mehr notwendig und gar überflüssig seien, weil es ja eben Photoshop gäbe.

 

Das Bild will als Persiflage zu den „Fähigkeiten“ Photoshops vestanden werden, wobei eben auch malerische Mittel eingesetzt wurden, die Photoshop in dieser Form nicht leisten kann. Ich habe übrigens zur Herstellung dieses Bildes auch elektronische Hilfsmittel hinzugezogen, wie zum Beispiel einen Plotter (ein Gerät, das Folien zuschneiden kann), der das Muster rechts, eine Art Wellenbewegung, ausschnitt und aus dem ich dann ein Klischee machte. So machte ich auch das Clownfisch-Muster und die Pflanzen in der Mittelpaneele. Die rote Übermalung der Mittelpaneele ist ein Kommentar über die verschiedenen Filter und Ebenen, die bei Photoshop „de rigeur“ sind.

 

Man kann das Bild auch anklicken und sieht es dann etwas größer.

Fischfeld


Heute wäre eigentlich wieder etwas zum Essen dran gewesen, aber es hat nicht sollen sein. Eigentlich wollte ich grillen, aber das Wetter war so unentschlossen, daß ich nicht wusste, ob es hält. Dann hab ich eigentlich etwas Leckeres gemacht (Roastbeef am Stück, Auberginen- und Zucchinischeiben gegrillt mit Baba Ganoush und Mais), aber farblich war das alles ein Ton. Ich legte die Kamera beiseite ohne ein Bild zu machen.

Stattdessen noch ein Bild. Damit es aber mit den Saxophonbildern nicht zu langweilig wird, hier etwas anderes und auch Neueres.

 

Wie man unschwer erkennen kann, handelt es sich im rechten Rechteck um einen Fischschwarm 🙂

Das linke Quadrat beinhaltet Kreise in verschiedenen Farben und verschiedener Intensität. Die Farbe des Hintergrunds assoziiert Wasser.

Das ganze Bild ist in grün und Blautönen gehalten, Ausnahme bilden die gelben Kreise.

Das rechte Rechteck ist streng graphisch gegliedert im Gegensatz zum linken Quadrat.

Für mich ist es eine reizvolle dekorative Arbeit gewesen. Ich könnte mir auch vorstellen aus diesem Motiv oder auch mit mehreren weiteren Ideen eine Kachelserie zu schaffen, die gebrannt und am Bau eingesetzt werden könnte 🙂

 

Das Papier bei dieser Arbeit war ein schweres Allzweckpapier für Aquarell und auch Zeichnungen. Ich habe es mit Gesso grundiert und das Bild komplett in Acrylfarben ausgemalt. Man kann rechts sehen, dass die Fische mit Bleistift vorskizziert wurden.

Das Bildmass beträgt 29.5×27 cm, der äußere Rahmen hat ein Mass von 40×50 cm.

Marionette


Meine Schwester hat mir vor Jahren eine selbstgemachte Marionette geschenkt. Sie stellt einen Zauberer dar und begleitet mich schon seit der Zeit in die verschiedenen Wohnungen.

Da sie (die Marionette) sehr markante Gesichtszüge hat, kam ich irgendwann darauf, sie als Malvorlage zu nehmen, als Portraitmodell nämlich 🙂

Ich hab insgesamt 4 Bilder davon gemacht. Aber zuerst das Original:

 

 

Jetzt das eine Bild:

 

 

Die Technik ist ungewöhnlich – zuerst hab ich eine Vorzeichnung mit Kohlestift gemacht, dann den Bleistift für die Schatten an der linken Augenpartie benutzt.

Den Kohlestift hab ich dann mithilfe eines Pinsels mit Wasser „vermalt“, den Hintergrund dann aus einer Mischung aus Kohle und Aquarellfarbe gestaltet.

Darauf hab ich ein geometrisches Muster mit Deckweiss aufgetragen. Die Kopfbedeckung bekam noch Highlights von verwaschenem Weiss, um die

Lichteinstrahlungsrichtung zu verdeutlichen.

Das Maß des Bildes ist A4 -21×29,7 cm

 

Das zweite Bild:

 

Hier ist die Vorzeichnung unter der Übermalung verschwunden. Es handelt sich um Acrylfarben. Der Farbauftrag ist lasierend, also erst nicht deckend. Ich habe in verschiedenen Schichten gearbeitet und darauf

geachtet, den Untergrund noch etwas durchscheinen zu lassen, um ein bisschen Farbe ins Gesicht zu bekommen. Der Kontrast zwischen den flachen Farben der Augen und des Mundes

zu den halbtransparenten Hautpartien ergibt einen Effekt fast wie bei Zeichentrickfilmen oder animierten Computerspielen, eine Art changieren zwischen Comic und Leben.

Der Schatten links an der Kopfbedeckung tut sein übriges, die Figur räumlich wirken zu lassen.

Auch hier ist das Mass 21×29,7 cm. Die Bilder sind beide 2013 entstanden.