Rösti Apfelstrudelfüllung


Es gab noch einen Topf mit übriggebliebener Füllung für den Apfelstrudel vom Wochenende. Die wollte ich unbedingt noch aufbrauchen.

Jetzt war sie noch besser, weil die Gewürze besser durchgezogen waren. Einfach betörend!

Dazu gab es ein Rösti, diesmal ganz puristisch nur mit geriebener Kartoffel (vorwiegend festkochend), Muskat, eine Prise Salz und ein El Speisestärke, sonst nichts.

Ich hab die Rösti nur einmal gewendet und ganz langsam braun gebacken und dann abtropfen lassen. Sie waren schön knusprig und passten super zur Apfelfüllung.

2 Pimentbeeren

1/2 Tl Zimt

etwas Muskat

2 Nelken

In der Gewürzkaffeemühle fein mahlen und zu den Äpfel gegeben.

Eine halbe Tasse Zucker

Zesten einer Bio-Zitrone und den Saft auch dazukippen

mischen

Wenn die Mischung nicht im Strudel weichgebacken wird, muß sie im Topf bei kleiner Hitze weichgegart werden, unter Umständen unter Zugabe von ein, zwei Eßlöffeln Wasser oder Wein (oder Calvados! der gehört sowieso auch rein, wenn vorhanden).

Insgesamt ein tolles veganes Abendessen, das sich aber auch für jede Tageszeit eignet.

 

roesti-apfelmischung-fuer-strudel-1

 

#roesti-apfelmischung-fuer-strudel-2

 

roesti-apfelmischung-fuer-strudel-3

Kürbissuppe


Es gab von Samstag noch etwa 3/4 l Gemüsebrühe, die wollte ich nicht verkommen lassen.

Für meine Kürbissuppe kam dazu:

4 Karotten, geschält und in Stücke geschnitten

1 kleiner Hokkaido-Kürbis, Bio

150 ml Orangensaft

1 El Zucker

2 El Weissweinessig

1 Prise Muskat

1 cm Ingwer, sehr klein geschnitten

10 g Speck, ausgelassen

Balsamico

Rosmarin

 

Die Bilder unten beschreiben die verschiedenen Zustände der Suppe. Das erste Bild zeigt die vegetarische Version. Alle obigen Komponenten außer dem Speck und dem Balsamico werden 25 Minuten gekocht, dann im Mixer fein püriert und nach Bedarf etwas verdünnt und anschliessend angeschmeckt. Das bedeutete relativ viel Salz dazuzugeben.

Im ersten Bild hab ich ein paar Tropfen regulären Balsamico dazugegeben.

Im zweiten Bild gab es noch ein Stängel Rosmarin (ein paar Nadeln wurden vorher schon mitpüriert)

Das dritte Bild zeigt die Suppe nicht mehr in vegetarisch/veganer Jungfräulichkeit. Speck wurde vorher ausgelassen und schön rösch in die Suppe gegeben. Für mich war sie jetzt komplett 🙂

 

kuerbissuppe-1

 

kuerbissuppe-2

 

kuerbissuppe3

Trafilata al bronzo Pomodori Melanzane


Die Pasta heute hab ich noch nie vorher gesehen – Ich wollte eigentlich in meinen italienischen Supermarkt, aber der hat im August nur am Morgen bis 12:00 geöffnet, und den hab ich um Minuten verpasst. Später ging ich in einen Markt in der Stadtmitte, in der Hoffnung Teigwaren von De Cecco zu finden. Es gab welche, aber nicht die, die ich haben wollte. Stattdessen fand ich diese Pasta – Trafilata al bronzo, das sich darauf bezieht, daß der Teig durch bronzene Aufsätze gepresst wird, der ihre Oberfläche aufrauht und aufnahmefähiger für Sauce macht.

Das mußte ich ausprobieren!

Vor ein paar Tagen hatte ich eine Aubergine gekauft, um eine Resteverwertung des Mozzarella di bufola einzuleiten, aber der wurde gestern Abend auf dem Altar des Pizzagenusses außerorten geopfert, und die Aubergine brauchte jetzt eine andere Bestimmung. Ich hab überflüssigerweise eine monatliche Benachrichtigung von essen & trinken eingerichtet (Ich hatte das Heft fast 20 Jahre abonniert!) und stolperte heute über Pasta mit Aubergine. Ich hab es nicht nachgekocht, sondern es nur auf mich wirken lassen. Wobei das Rezept einfacher und schmackhafter nicht sein könnte 🙂

Aubergine: Eine mittelgroße Aubergine, längs und quer in 3 Teile geteilt, um bißgroße Stücke zu bekommen.

Diese Stücke in einem Topf oder einer Pfanne zuerst ohne Öl anbraten (oder vorher mit Salz entwässern – hab ich aber heute nicht gemacht)

2 Knoblauchzehen kleinhacken und mit Olivenöl zu den Auberginenstücken geben.

Eine Dose Mutti Datterini pürieren, 2 Tl Salz, eine Thai Chili gemörsert und 1 El Oregano getrocknet dazu – für die, die jetzt richtig tolle Tomaten im Garten haben (Oli?), gilt, die Tomaten einzukochen und super abzuschmecken und auch noch zu pürieren. Diese Masse zu den Auberginenwürfeln geben, Hitze auf das Minimum reduzieren und die Melanzane weich garen (was bei mir 20-25 Minuten gedauert hat).

Dazwischen hab ich Kochwasser für die Pasta aufgestellt. Die Trafilata (80g für eine Person) haben mehr als 20 Miuten gebraucht, bis sie al dente waren.

Bis dorthin hatte ich eine Menge Basilikum kleingehackt und zur Sauce gegeben, ein paar Kapern und auch etwas Parmesan kamen schon vorher dazu.

Als die Pasta dann soweit war, wurde sie nur abgetropft, mit einer Kelle der Auberginen-Tomaten.Mischung geschwenkt und auf einen tiefen Teller gegeben, um mehr Basilikum und Parmesan zu empfangen.

Als Kind hasste ich Auberginen und Zucchini, weil sie sehr wenig Eigengeschmack haben. Aber so werden die Melanzanewürfel zu Geschmacksstaubsaugern, die, wenn durchgegart, auch noch durch ihre Zartheit bestechen. Super!

So einfach das Gericht ist, so bestechend der Geschmack!

Dieses Gericht ist vegetarisch. Ohne Parmesan (ich will es mir gar nicht vorstellen!) wird es vegan.

 

Trafilata al Melanzane e Pomodoro 1

 

Trafilata al Melanzane e Pomodoro 2

 

Trafilata al Melanzane e Pomodoro 3

Rösti Zwetschgenkompott


Ich hab irgendwann gelesen, daß es in der Schweiz viele Röstivarianten gibt, die sich nur geringfügig unterscheiden, aber jeweils die „einzig wahre“ Variante sein sollen/wollen.

Erinnert ein bißchen an die Kartoffelsalatkriege in Deutschland aber auch in den USA 🙂

Jedenfalls war mir das heute egal. Ich wollte Rösti oder Kartoffelpuffer, aber möglichst ohne vielem anderem im Teig. Dazu sollte es irgendwas mit Zwetschgen geben.

Ich hatte 4 mittelgroße vorwiegend festkochende Kartoffeln geschält und gerieben. Dazu eine Prise Salz, Pfeffer, Muskat, eine halbe fein gehackte Zwiebel und einen gehäuften El Mehl.

Alles gut durchgemischt und mittels eines Rings in die Pfanne gegeben. Bei hoher Hitze auf beiden Seiten anbraten, dann 20 Minuten im Ofen fertiggaren.

Für das Kompott nahm ich 6 Zwetschgen, wusch und entsteinte sie und gab sie in eine heisse Sauteuse, in der Zucker dabei war zu karamelisieren.

Die Früchte gaben erst ihr Wasser ab, dann kam ein Achtel Rotwein dazu, der Rest vom Tempranillo.

Aus dem Gift Gewürzschrank nahm ich drei Zinken eines Sternanis, ein Streifen Macis, eine halbe Zimtstange und 10 Szechuanpfefferkörner und gab sie zur Zwetschgenmischung dazu.

Nach etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze waren die Früchte soweit zerfallen und die Gewürze hatten ihren Einfluß schon geltend gemacht. Ich hab abgeschmeckt und nochmal einen El Zucker dazugegeben.

Jetzt mußte nur noch der Rest der Flüssigkeit verdampfen.

 

Zusammen angerichtet sah es zwar nicht so elegant aus, dafür schmeckte es umso besser 🙂

 

 

 

Kartoffelpuffer Zwetschgenkompott 2

 

Kartoffelpuffer Zwetschgenkompott 3

Aubergine Paprika Bulgur Feta Hack


Heute war ich in einem Rewe, sauren Sprudel (Mineralwasser mit Kohlensäure) nachkaufen. Dabei muß man durch die Gemüseabteilung. Ich hatte keine Chance, ohne Einkauf da herauszufinden 🙂 . Ich nahm eine Aubergine, ein Netz Paprika gelb, orange und rot, Petersilie und später in einer anderen Abteilung ein Pfund Bulgur und bulgarischen Schafskäse mit.

Zuhause angekommen, taute ich 150 g Rinderhack auf. Zuerst war ich mir nicht sicher, was ich genau machen wollte, dann entschied ich mich für das Füllen von Gemüse, und dann mußte ich überlegen was Füllung und was Behältnis wird. So wurden Aubergine und zwei Paprika gefüllt, eine Paprika und das Innere der Aubergine wurden zur Füllung, zusammen mit zwei Knoblauchzehen, einer Zwiebel, 100 g Bulgur, Schafskäse, Petersilie, einer scharfen Chili, Salz und Pfeffer und einem Sträußchen frischem Majoran.

Der Bulgur, 100 g wurde in 1/4l kochendes Wasser mit einer Prise Salz gegeben. Ich hab die Hitze gleich auf 0 gestellt, den Topf aber mit Deckel 10 Minuten stehen lassen. Nach 10 Minuten war der Bulgur noch suppig, also nahm ich den Deckel ab und ließ ihn abdampfen. Nach etwa 15 weiterenMinuten war er OK.

Währenddessen wurden obengenannte Zutaten angebraten und abgeschmeckt, dann mit dem Bulgur vermischt. Der Majoran war schön aromatisch und hat eine schöne mediterrane Note beigesteuert.

Für Vegetarier ist das Hackfleisch nicht wichtig und man kann es ohne Bedenken weglassen (es war eh eine kleine Menge, gemessen an der Gesamtmenge. Wenn man den Feta weglässt, wird das Gericht vegan, aber wem sag ich das! Ich denke gefülltes Gemüse gehört zu den populärsten veganen Gerichten.

Die Tomatensauce im Topf besteht aus einer Dose zerquetschter Datterini von Mutti, abgeschmeckt mit Salz, einer Prise Zucker und dem restlichen Majoran.

Wichtig bei der Füllung ist, daß sie offensiv abgeschmeckt wird. Der Befüllkörper zieht Salz aus der Füllung, und man sollte nicht nachsalzen müssen. Mein Chili hatte übrigens ordentlich Bums und trug dazu bei, die Gerichte interessanter zu machen 🙂

Das Schöne ist, daß ich jetzt für zwei Tage „Geschäftsessen“ habe, und nicht diesen Mist essen muß, den man sich dort kaufen kann!

 

Aubergine Paprika Feta Bulgur Hack 1

 

Aubergine Paprika Feta Bulgur Hack 2

 

Aubergine Paprika Feta Bulgur Hack 3

 

Aubergine Paprika Feta Bulgur Hack 4

Spaghetti Paprika Oliven


Heute war ich mir wieder unschlüssig, was ich denn kochen sollte. Ich hab eine Menge verschiedener Sachen, die ich machen könnte, aber der Bauch sagt:“Lass mich entscheiden!“

Also schaute ich mir erst meine mails an, das kann aber dauern, weil inzwischen zwischen 60 und 80 am Tag. Ich schaue mir alles kurz an, beantworte und lösche in einem Rhythmus, das sehe ich Emmi’s Cookin‘. Und wußte, das gibt es heute bei dir auch.

Spaghetti mit Paprika und Oliven a la Emmi

80 g Spaghetti

1 rote Paprika, fein gewürfelt

4 Kirschomaten, fein gewürfelt

10 grüne Oliven, Manzanilla, entsteint und gewürfelt

2 Knoblauchzehen, gewürfelt

1 Schalotte, gewürfelt

5 cm Tomatenmark

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

Das Spaghettiwasser wird großzügig gesalzen und erhitzt, wenn es kocht kommen die Spaghetti hinein.

Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, dann Paprika dazu, dann die Tomaten und das Mark. Das Mark verdickt die Sache etwas, also nehm ich ein Achtel Weisswein (darf auch Rotwein sein)

und gebe ihn als Kochhilfe dazu. Jetzt lösen sich die Tomaten und das Mark leichter auf und bekommen noch etwas Säure. Jetzt gebe ich die inRinge geschnittene Oliven dazu und lass es etwas einkochen. Wenn die Spaghetti gar sind, mische ich die Sauce mit der Pasta und gebe sie in einen tiefen Teller. Dazu kommt Parmesan und Basilikum.

Der Grund, warum die Farben des ersten Bildes so schrecklich sind, war, den Zwischenzustand beim bearbeiten zu speichern und nicht mehr umkehrbar zu machen.

Die beiden letzten Bilder konnte ich vor diesem grausamen Schicksal bewahren 🙂

Emmi, Danke für die Inspiration! 🙂

Das Gericht ist mit dem Parmesan vegetarisch, ohne sogar vegan.

 

Spaghetti Paprika Oliven 1

 

Spaghetti Paprika Oliven 2

 

Spaghetti Paprika Oliven 3