Liebster Award


Es ist schon einige Zeit her, daß ich von einigen Bloggern für den Liebster Award nominiert wurde. Eigentlich wollte ich hier nicht mehr mitmachen, aber jetzt hab ich mich zumindest entschlossen, die Fragen abzuarbeiten.

Von Gudrun, von Kochen wie früher, kommen folgende Fragen:

  1. Wann hast du zu kochen begonnen? Ich hab schon ganz früh selbstständig Eier gebacken oder Pfannkuchen gemacht (zwar unter Aufsicht, aber mit 6-7 Jahren). Das erste Essen ohne Aufsicht, ein verunglücktes Hähnchen-Reis-Gericht hab ich mit 12 gekocht.
  2. Dein liebstes Gericht? Ganz schwer zu sagen, aber Pasta geht immer.
  3. Dein allererstes Kochbuch? Ein amerikanisches, das nicht mehr in meinem Besitz ist : The Betty Crocker Cookbook
  4. Wofür kannst du dich beim Essen am meisten begeistern? Wenn alle Zutaten zu etwas werden, das größer ist als seine Einzelkomponenten.
  5. Was magst du am liebsten kochen? Manchmal ganz bodenständige Sachen, die ich dann optimiere.
  6. Wie oft bloggst du? Manchmal nur 3 mal die Woche, während des Urlaubs aber dann bis zu 7 mal die Woche.
  7. Beantwortest du alle Kommentare? Ja, ich versuche auf jeden Kommentar einzugehen. Kommentare sind für mich Ausdruck davon, daß der Schreiber nicht nur meinen Beitrag gelesen hat, sondern sich Gedanken gemacht und die Zeit genommen hat diese zu formulieren.
  8. Du hast plötzlich fünf Gäste und nicht viel im Kühlschrank – was machst du? Pasta.
  9. Was gefällt dir bei Bloggs gut? Die verschiedenen Herangehensweisen, die Qualität vieler Blogs, das Talent im Fotobereich, das Wissen, das ich dadurch erfahre…
  10. Fehler, die man beim Bloggen nicht begehen soll. Unhöflichkeit. Der Druckfehlerteufel ist sehr schwer auszumerzen, trotzdem sollte man ernsthaft versuchen, seinen Text zu rezensieren (oder aber ein Textüberprüfungsprogramm einzusetzen).
  11. Nimmst du an Kochkursen teil? Hab ich mir schon überlegt, aber die Zeit fehlt und mich reut das Geld.

 

Von Luna von LunaUmbra kommen folgende Fragen:

  • Wie bist du/seid ihr zum Bloggen gekommen? Ich hatte das Bedürfnis meine Gerichte niederzuschreiben, damit ich sie nicht vergesse. Außerdem hab ich sie immer schon anderen beschrieben, und dachte ich müßte auch etwas Zeigbares haben.
  • Womit hattest du/hattet ihr am Anfang Schwierigkeiten? Mit allem. Ich war zuerst bei Google’s Blogspot, das ich im Nachhinein nicht so prickelnd finde, dann die Technik im allgemeinen, den Fotos, dem Geschirr, einfach mit allem.
  • Was motiviert dich/euch? Mein Mitteilungsdrang bezüglich allem, was mit Kochen zu tun hat.
  • Was ist deine/eure Lieblingsjahreszeit und warum? Frühling und Herbst weil die Temperaturen gemässigt sind, und weil es tolle Gemüse und Früchte zu beiden Jahreszeiten gibt.
  • Was ist deine/eure größte Stärke? Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit.
  • Was ist deine/eure größte Schwäche? Manchmal bin ich (privat) eher antriebslos.
  • Was ist deine/eure größte Leidenschaft? Tolles Essen in Freundesrunde, Kunst, Musik.
  • Was machst du/ihr an einem komplett freien Tag? Kochen, Museum, Pferde besuchen…
  • Wenn du/ihr einen Wunsch frei hättest, war wäre das? Zu leben ohne arbeiten zu MÜSSEN.
  • Was ist dein/eurer Lieblingsgericht? Pasta ist immer eine gute Wahl.
  • Was magst du/mögt ihr gar nicht? Ich hasse Okra mit jeder Faser meiner Seele und Kutteln kann ich auch nichts abgewinnen. Außerdem bin ich absolut kein Freund von Smoothies.

 

Von Michael von Michaelmagwein kommen diese Fragen:

  1. Es soll ja Blogger geben, die leichtfertig hier und da Likes verteilen, ohne die Beiträge richtig zu lesen. Andere dagegen studieren die Beiträge genau und wägen sehr genau ab, ob sie einen Like wert sind, oder nicht. Wie handhabst du das? Ich habe eine große Zahl Blogs, die ich lese, was auch einiges an Zeit beansprucht. Manche, überfliege ich eher, andere lese ich genau. Man stellt mit der Zeit fest, wer sich lohnt, vertieft gelesen zu werden. Aber nicht jeder Blog ist sprachgewaltig, manche haben gute Fotos, oder gute Ideen und ich finde all das hat Likes verdient.
  2. Wie viel Zeit nimmst du dir für einen Beitrag? Je nachdem wie lange das Kochen dauert, plus 30 Minuten Bildbearbeitung (Archivpflege, Umwandlung, Bildoptimierung, Kompression)
  3. Was ist deine Motivation fürs Bloggen? Siehe oben – Mein Mitteilungsdrang bezüglich allem, was mit Kochen zu tun hat.
  4. Was ist dein Lieblingsbuch? Fast nicht zu beantworten – Bücher von Autoren wie Eco, Jonathan Safran Foer, Jonathan Franzen, David Foster Wallace, Jonathan Lethem oder Thomas Pynchon
  5. Dein Lieblingsessen? Wenn nichts geht, Pasta geht immer. Aber Tauben esse ich sehr gerne, wenn auch selten.
  6. Und natürlich: Dein Lieblingswein? Ein mineralischer Riesling aus Baden, Pfalz oder Mosel.
  7. Dein Traumurlaub, wenn Kosten keine Rolle spielten? Eine Gastro-Tour durch Frankreich mit dazugehörigen Hotels und Restaurants 🙂
  8. Was ist deine Lieblings-TV-Serie? Das perfekte Dinner schau ich jeden Tag so nebenbei. Ansonsten läuft er so nebenher, wenn ich blogge.
  9. Liest du lieber Blogs, die deinem ähnlich sind, oder solche, die ganz andere Themen behandeln bzw. ganz anders geschrieben sind? Ich mag Blogs, die Begeisterung für ihr Thema rüberbringen können, egal auf welche Weise.
  10. Wie sehr achtest du in deinem Blog auf Rechtschreibung, richtige Grammatik, Stil, Wortwahl, Rhetorik, …? Rechtschreibung ist mir wichtig, Perfektion allerdings schwer erreichbar. Sich selbst gegenzulesen ist fast unmöglich. Aber man kann, so man eines hat, auch ein Autokorrekturprogramm einsetzen. Dadurch daß ich kein großer Schreiber bin, hab ich mich auf eine Art von schnodderiger „Stream of Consciousness“ Schreibe eingeschossen. Manchmal sind die Beiträge kurzweilig, wie ich hoffe, und manchmal wahrscheinlich uninspiriert.
  11. Nervt es dich oder ist es dir egal, wenn in Beiträgen, die du liest, diese Punkte (siehe Frage 10) nicht oder nur schlecht beachtet werden? Nicht jeder ist zum Schreiben geboren, aber die Rechtschreibung zu überprüfen zeugt von Respekt vor dem Leser.

 

Diana von mad4carsblog hat diese Fragen:

  1. Wann hast du das erste Mal gekocht/gebacken? Schon früh, siehe oben. Mit 12 buk ich fast jeden Tag ein bis zwei Kuchen oderPlätzchen, die meine Mutter dann im Büro weiterverkaufte. Ich mußte alles selbst bezahlen, sogar eine Kaffeesteuer wurde von mir bezahlt. Trotzdem war ich der richste 12 Jährige in der Nachbarschaft.  Der Zauber währte leider nur 4-5 Wochen…
  2. Wie hast du kochen gelernt? Es gab bei uns die Regel, daß derjenige der kocht, nicht spülen muß, und mir fiel auf, daß ich beim Kochen die Kontrolle über den Geschmack hatte. Kochbücher standen bei und viele herum, also las ich sie.
  3. Nicht immer läuft alles glatt. Was war dein größtes Küchenmalheur? Gerne auch mit Beweisfoto😛 Früher sind einige Sachen ziemlich in die Hose gegangen. Im letzten Jahr hab ich ein Gericht nach einem Rezept von Wili an die Wand gefahren – https://heatneat.wordpress.com/2016/04/03/khoresht-e-fesenjan/koresht-e-fesenjan
  4. Was wolltest du schon immer mal kochen/backen und schiebst es doch ewig vor dir her? Eine schöne Fleisch- oder Fischterrine würde ich gerne mal machen.
  5. Jeder kennt sie, Geräte oder Helferlein die man sich kauft und dann nur ein paar mal benutzt, bevor sie dann nur noch als Staubfänger rumstehen.Welches Küchengerät/Utensil war dein größter Fehlkauf? Ich hab bestimmt 3 kleine Häckselmaschinen, die zu schwach sind und nichts taugen.
  6. Stell dir vor du dürftest dir ein Teil für deine Küche aussuchen, egal was es kostet, was wäre das? Dampfgarer oder Sous-Videgerät.
  7. Was ist dein absolutes Lieblingsgericht? Wieder diese Frage! Pasta, Tauben, Spargel fast jeder Art.
  8. Was ist dein schlimmster Albtraum? Da gibt es eine zu große Auswahl.
  9. Was sollte ein Besucher bei dir nicht machen? Rauchen.
  10. Stell dir vor du bekommst 100 Euro und hast nur 10 Minuten Zeit, um sie im Supermarkt auszugeben, Was landet in deinem Einkaufswagen? Fleisch- oder Fischtheke und einkaufen, bis das Geld weg ist.
  11. Hältst du dich immer an den Einkaufszettel oder lässt du dich auch gerne mal von Angeboten verführen? Ich lasse mich leider auch verführen 🙂

 

Ich danke euch allen für die Nominierung(en). Selbst nominieren werde ich niemanden, weil ich gar nicht mehr so viele neue Blogs kenne, ich komme einfach nicht dazu.

Liebe Grüße,

Alex

 

 

 

Wieder Liebster!


liebster-award

 

Ich wurde wieder nominiert, diesmal von Magdalena Bright von Ayogado, die einen schönen Blog hat, der gesunde Ernährung und Yoga verbindet.

Ich danke dir für die Nominierung und habe mich über die Beschreibung meines Blogs gefreut, weil ich das nicht wirklich so wahrnehme.

heat´n´eat: Schon die Fotos lassen einen dahinschmelzen. Tolle und vor allem außergewöhnliche Rezeptideen.“ 🙂

 

Der Award, der ein Instrument ist, einem größeren Publikum vorgestellt zu werden, hat gewisse Regeln, die ich von Ayogado direkt kopiert habe und hier einfüge.

Der “Liebster Award” wurde ins Leben gerufen, um kleine Blogs mit bis zu 400 Followern etwas bekannter zu machen. Der Leser hat mit Hilfe eines Interviews die Möglichkeit, ein wenig mehr über den Autor des nominierten Blogs zu erfahren. Dies ist für Neulinge im Blogger-Universum eine nette Idee der Vernetzung.

Wie lauten die Regeln?
Danke der Person, die dich für den “Liebster Award” nominiert hat und verlinke die Adresse dieses Bloggers in deinen Beitrag.
Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den “Liebster Award”. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen. Schreibe diese Regeln in deinen “Liebster Award”-Beitrag.
Informiere deine nominierten Blogger über diesen Beitrag, z.B. über einen Kommentar.

Hier sind ihre Fragen:

1. War für dich die Bloggerszene Neuland oder hast du schon vorher anderen Bloggern gefolgt?

Als ich anfing zu bloggen, was immerhin schon ins 7. Jahr geht, las ich schon den einen oder anderen Blog, es waren aber sehr respektheischende Blogs, von teilweise sehr hohem Niveau.

Ich hatte lange Angst, zu kommentieren oder Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Wer wissen will, wen ich dort gelesen habe, schaut sich den Blogroll an, der ist noch aus dieser Zeit und sollte mal aufgefrischt werden. Manche der Blogger schreiben nicht mehr oder nur noch selten.

2. Was inspiriert Dich zu schreiben?

Gute Frage! Manchmal nur die Lust an der Mitteilung einer kulinarischen Entdeckung – Produkt, Geschmack oder ähnliches, manchmal gibt es aber auch einen Aufhänger, wie eine Erinnerung oder eine Geschichte. Der Rest meiner Familie hatte es immer sehr viel mehr mit dem Schreiben als ich (ich war immer mehr an Visuellem interessiert). Ich merke aber, wie es manchmal (eher selten) wie von selbst läuft, soll heissen, daß sich ein Text quasi von selbst schreibt.

3. Welcher Deiner Blogbeiträge ist Dein Lieblingsartikel und warum?

Einen einzelnen habe ich nicht, aber der hier hat mir gefallen, weil das Foto Appetit macht, die Tarte so funktionierte, wie ich das hoffte, eine Erinnerung den Blog lebendig gemacht hat und zwei Blogger genau das auch kommentierten. Sonst mag ich auch die Oster- und Thanksgiving-Posts, auch wenn da manchmal Fotos fehlen 🙂

4. Was hast du in letzter Zeit zum allerersten Mal getan ? 

Einen Gabelstapler benutzt (Führerschein hab ich schon länger)  🙂

5. Wie bringst du das Bloggen in den Alltag mit ein? 

Ich rede mit Freunden und Bekannten/Mitarbeitern viel über Essen, Produkte usw., da bleibt es nicht aus, zu erwähnen, daß ich das eine oder andere schon auf meinem Blog gepostet habe…

Oft werde ich auch danach gefragt, oder es wird erwähnt, daß man einen Beitrag gelesen hat.

6. Wann kommen dir die meisten Ideen?

Beim Schlendern über den Markt am Samstag, beim Lesen von Kochbüchern und Blogs und beim Surfen auf Restaurantseiten.

7. Welche Intention hattest du, einen Blog zu erschaffen?

Eigentlich wollte ich nur eine Art von Erinnerung für mich und andere aufbauen. Ich hatte es satt, zu versuchen, ein Gericht zu beschreiben, also hab ich diesen Vorgang objektiviert.

8. Was macht Dich glücklich?

Ein schönes, ausgedehntes Essen mit guten Freunden einschliesslich guter Unterhaltung.

9. An welchen Ort möchtest du unbedingt reisen?

Mich zieht es nicht so sehr in die weite Welt. Ich liebe Frankreich und kenne bestimmt das eine oder andere Eck noch nicht. Aber es gibt auch viele Museen, die ich noch nicht besucht habe, die mich reizen würden (St. Petersburg, Wien, Bilbao, Rom…)

10. Wie verbringst du einen freien Tag am liebsten ?

Am liebsten lass ich mich treiben und komm dann langsam in die Vorbereitungen für ein schönes Essen.

11. Würdest du das Bloggen zum Hauptberuf machen, wenn du die Möglichkeit hättest ?

Eher nicht – ich glaube, das ist der Glaubwürdigkeit abträglich. Man sieht das bei inzwischen professionellen amerikanischen Bloggerinnen wie Nigella Lawson (Nigella!) oder Ree Drummond (The Pioneer Woman).

 

So… meine eigenen Fragen:

  1. Sind die „social media“ für dich so normal wie atmen, oder gehörst du zu der älteren Generation, die sich das erarbeiten mußte, und wie handhabst du diese Medien?
  2. Die Frage ist banal, aber ich nominiere nicht nur Foodies – was treibt dich um/warum schreibst du?
  3. Wie wichtig ist, daß sich irgendjemand für deinen Blog interessiert?
  4. Hast du schon relevantes Feedback gehabt, und wie beeinflusst es dich?
  5. Wie ist dein Zugang zu deinem Blog – Schreibe/Bilder/Layout/Media – bewerte die Gewichtung.
  6. Brennt dein Thema dir unter den Nägeln, oder ist es die neue Sau, die man durchs Dorf treiben kann?
  7. Hast du andere kreative Entfaltungsmöglichkeiten – machst du Musik, schreibst sonst was, malst oder fotografierst?
  8. Wie interessiert bist du am öffentlichen kulturellen Leben? Nimmst du daran teil? Wie?
  9. Hast du eine Fanbase (Freundeskreis echter Menschen) der von deinen kreativen Ambitionen weiss und ihn unterstützt?
  10. Ich greife eine Frage von Magdalena auf: Würdest du den Blog auch professionell betreiben wollen?
  11. Nenn (d)ein Lieblingsgericht.

Meine Nominierten:

https://zeebaarsland.wordpress.com/ Ein ganz unbekannter Blog übers Angeln – aber mit Tiefgang besonderer Art.

https://ichkoche.wordpress.com/  Der Blog nennt sich auch Jacktels Rohkost. Ich hab heute das erste Mal hineingeschaut. Keine Texte, aber super Fotos und Schöpfungen! Scheint mir ein Profi zu sein. Empfehlenswert! Ich hab übrigens wirklich nichts mit Fleisch oder Fisch gesehen.

https://oliverstwistfoodblog.wordpress.com/  Er hat mir zweimal ein Like gegeben, da schaute ich nach, und sah einen Blog, sehr genau, sehr auf den Punkt, und überhaupt nicht anstrengend.

Ein sehr informativer Blog mit wirklich guten Rezepten. Selten!

https://liebemitbiss.wordpress.com/  Bei Malou weiss ich nicht, wieviele Follower sie inzwischen hat – wahrscheinlich Tausende 🙂 . Sie kommt mir vor, wie eine Kochschwester im Geiste (hat bestimmt was mit Luxembourg zu tun und mit Lea…) im Ernst – die Sachen, die sie macht, erinnern mich an meine eigenen, entweder ich habs schon probiert oder noch vor… Auf jeden Fall ist die Ausrichtung in weiten Teilen gleich, nämlich eine klassische französische Bistroküche (die natürlich auch einen Letzeburgisch/Saarlännischen Ableger hat).

http://derblog55plus.com/  Auch bei diesem Blog bin ich mir nicht sicher, ob er nicht schon die 400 Follower voll hat. Doublefive, ihr Pseudonym, hat einen zweigleisig fahrenden Blog. Einerseits klassische Rezepte, andererseits ein Nachbauen der Realität im Mikromodus. Schaut es euch an!

 

So, mehr hab ich leider nicht.

 

 

Liebster Award, die 2. und 3.


Eigentlich ist es die dritte und die 4. Nominierung, die erste hab ich aber verstreichen lassen, weil ich mit der Technik nicht zurechtkam. Aber egal!

Ich hab die 3. Nominierung von Cornelia von kaffeeundkekse vor einigen Wochen schon bekommen, auch die Fragen schon beantwortet, aber bisher noch nicht gepostet.

Vielen Dank an dich, Cornelia, ich fühl mich sehr geehrt und bin gerne dabei, weil ich vorher auch schon gute Erfahrungen mit Nominierten gemacht habe!

Heute hab ich aber noch eine Nominierung bekommen, und zwar von Jessie von Krümmelchaos, deren Fan ich auch seit einer kleinen Weile bin. Auch an dich vielen Dank für die Nominierung!

Ich hab auf die Nominierung von Cornelia bisher nicht geantwortet, weil ich große Schwierigkeiten habe, Blogs zu finden, die so erfolglos sind wie meiner!

Ich werde ein paar Blogs nennen, die mir gefallen, aber keinen Award aussprechen, sondern es Euch überlassen, mal hineinzuklicken und zu sehen, was es da gibt.

Jetzt Cornelia’s Fragen:

  1. Welche Jahreszeit magst Du besonders gern? Ich mag die gemässigten Jahreszeiten Frühling und Herbst. Der Frühling ist großartig ob der Vielfalt an Genüssen (sowohl vom essen her als auch für Auge, Nase und Ohr). Im Herbst habe ich Geburtstag, also ist der Herbst mir emotional nahe, aber auch küchentechnisch gibt es eine wunderbare Palette an Geschmäckern, die es nur im Herbst gibt.
  2. Süsses oder Saures? Ich bin eher für Saures, oder wenn Süßes, dann mit kräftiger Säure. Bei Weinen werd ich immer mehr zum Riesling-Trinker.
  3. Wie bist Du zum Bloggen gekommen? Ursprünglich ärgerte ich mich, daß ich, wenn ich Freunden ein Gericht oder ein Menü beschrieb, nichts in der Hand hatte, und wollte eine Art Gedächtnis anlegen. Inzwischen blogge ich seit Weihnachten 2009 und schreibe heute meinen 602. Blogeintrag.
  4. Wenn Du Dir einen Beruf aussuchen könntest, was wäre das? Es wäre schön, von Kunst leben zu können. Auch finde ich sehr spannend, wenn Leute spontan für Fremde in ihrer Wohnung kochen und versuchen, davon zu leben.
  5. Bauernhof oder Villa? Hat beides seinen Reiz, aber die ländliche Idylle mit Tieren und Feldern hat was.
  6. Welche Tiere magst Du besonders gerne? Ich mag Hunde sehr, aber auch Katzen. Und Pferde. Und überhaupt…
  7. Wenn Freunde zum Essen kommen probierst Du neue Rezepte oder greifst Du auf bewährtes zurück? Ich nehme mir immer irgendwelche Klassiker vor, schwenke dann aber um, um ihnen etwas Neues vorzustellen. Hat aber bisher immer ganz gut geklappt.
  8. Kochst Du auch für Dich allein? Hauptsächlich sogar! Wobei ich im Geschäft momentan etwa 3 regelmässige Testprobierer habe, die ich zum kosten einlade. Das macht auch Spaß!
  9. Wohin würdest Du mit einer Zeitmaschine reisen? Das ist eine ganz schwierige Frage, weil es ja so viele schreckliche Zeiten gegeben hat. Kochtechnisch gesehen wäre es vielleicht die Zeit um 1903 zwischen Paris und London, als Escoffier gerade an seinem großen Kochbuch schrieb.
  10. Probierst Du Rezepte von anderen Bloggern aus? Ja,  ich bin immer wieder verzaubert von Erfindungen anderer Blogger und sehe es als Kompliment, etwas nachzukochen.
  11. Wie viele Koch-/Backbücher besitzt Du? Ich hab sie eben gezählt, es sind genau 99.

Jessie’s Fragen:

  1.  Was macht dir am Bloggen besonders viel Spaß? Wenn ein Bild oder ein Text ein Eigenleben entwickelt, und mich (und das Publikum) mitnimmt. Zuletzt ist das passiert, als ich eine Tomatentarte von Sabine /mamangerie nachbuk und ins erzählen kam von meinen Verwandten im Paris der Sechziger und Siebziger Jahre. Der Beitrag wurde einer meiner erfolgreichsten, und ich bekam Kommentare, die sich an der Geschichte erfreuten.
  2. Kaffee oder Tee? Ich trinke morgens eine Tasse Kaffee, gemacht auf Mokka-Basis, manchmal mach ich mir im Geschäft nochmal einen, oft aber nicht. Tee trinke ich kaum noch. Der Grund ist aber, daß es in meiner Umgebung keinen richtig guten Tee mehr gibt. Ich hatte in den 70er Jahren einen amerikanischen Freund, der in der Freßgasse in Mannheim einen unglaublichen Laden gefunden hatte: Das Tee-Emporium. Von dem gab es später in Heidelberg auch einen Ableger. Der Händler war ein Reisender zwischen den Welten (Ost und West) und karrte alles, was gut war in diese Läden. Er hatte alles Mögliche an Mitbringseln (Eßstäbchen, Stickereien, Teeservice, Schachbretter, uä,) aber er hatte eine große Auswahl an indischen und chinesischen Teesorten. Wir haben uns in die Welt der Tees eingetrunken und wurden schnell sehr wählerisch. Schon nach kurzer Zeit haben wir keinen indischen Tee mehr angeschaut, weil die alle „industriell“ produziert wurden, soll heissen, bis zu 5 mal im Jahr geerntet wurden. Zuerst trank ich gerne Keemun, dann die ersten halbfermentierten Oolongs, und dann entdeckten wir erst grüne und dann die edlen chinesischen weißen Teesorten, wie Pai Mu Tan und andere, deren Namen ich schon vergessen habe. Das waren Tees, wie ich sie seitdem nie wieder bekommen habe. Ein Teehaus im Norden: Schrader- hatte manche der Sorten, aber nicht die Qualität. Also träum ich von vergangenen Teezeiten, statt ihn zu trinken.
  3. Welches ist dein absolutes Lieblingslied? Für mich fast unmöglich zu beantworten, weil ich sehr viele Lieder mag. Aber in letzter Zeit hab ich öfter die Klasse von Jeff Beck bewundert und bin besonders angetan von einem Soul-Klasiker, den es in vielen Versionen gibt, und keine ist schlecht, weil der Song so gut ist: People get ready hier in der Version mit älterem, aber gutem Rod Stewart, der Jeff Beck auf der Bühne überrascht. Super!
  4. Welches ist deine Lieblingsjahreszeit? Siehe oben.
  5. Weshalb hast du zuletzt so richtig lachen müssen? Ich lache viel, wenn auch nicht immer, weil es lustig ist, sondern weil manche Dinge nur mit Lachen erträglich werden. Aber bei der Arbeit lachen wir immer viel, aus verschiedenen Gründen 😉
  6. Wieso hast du dich für deinen Blognamen entschieden? Naja, ich bin Amerikaner, aber mit gehörigem Abstand zum Mutterschiff. Heat’n’eat (erhitzen und essen) steht auf vielen Instant-Gerichten meiner Kindheit und Jugend und es gibt sie immer noch.Der Titel ist ironisch. Aber viele der Standards hab ich auf gute Weise nachgekocht und festgestellt, daß sie ihre Berechtigung haben, wenn man keine Abkürzung nimmt.
  7. Gibt es ein Gericht, welches du am liebsten jeden Tag essen würdest und welches ist es? Auch das ist schwer. Pasta könnte ich häufig essen, tu es aber nicht. Käse ess ich fast jeden Tag, oft zum Frühstück.
  8. Chips oder Schokolade? Weder, noch. Ich bin in dieser Hinsicht sehr diszipliniert. Ich kann auch den ganzen Tag vom Essen reden, ohne Hungergefühle zu bekommen. Die meisten meiner Bekannten und Freunde sagen da schon längst, ich solle aufhören, sie hätten jetzt Hunger!
  9. Wie bloggst du? An einem Stück; schreibst du immer ein Stück weiter; hörst du dabei Musik; brauchst du deine Ruhe oder ähnliches? Im Moment hör ich Musik, aber das ist nicht immer so. In der Regel schreib ich einen Beitrag am Stück. Es hat auch schon welche gegeben, die etwas länger waren (Osterbeiträge), da muß ich erst sichten und ordnen.
  10. Auf welchen Konzerten warst du bereits?
    Eine schwierige Frage, weil meine Konzerte in der Mehrzahl eine Menge von Jahren früher stattgefunden haben. Aber auf das Risiko hin, daß ich Leute nenne, die niemand mehr kennt, versuch ich es mal: Frank Zappa, Carlos Santana, Chicago, Udo Lindenberg, Thin Lizzy, Colloseum, Bill Bruford, Joe Jackson, Sting, Camel, Neil Young, und viele andere. Es gab auch sehr interessante klassische und Jazz-Konzerte (Nein, interessant ist nicht die kleine Schwester von Scheisse…)
  11. Was ist deine Meinung zum Liebster Award? Ich finde es schön, schwachen Blogs wie meinem etwas Aufpebbelhilfe zu geben. Nach meinem ersten Award hat sich die Leserschaft stetig vergrößert. Das geht zwar an anderen gesehen zwar immer noch im Schneckentempo, aber ich bin von 30 auf über 70 gekommen (in einem knappen Jahr). In der gleichen Zeit haben manche Blogs, die wirklich auch gut sind, 500 oder mehr Followers dazugewonnen. Trotzdem, wenn man sich entscheidet, von manchen Social Media Abstand zu wahren, ist der Liebster zumindest eine Möglichkeit, ein wenig mehr Öffentlichkeit herzustellen.

Danke dafür!

Ich wollte noch ein paar Blogs benennen, die mir gefallen: https://zeebaarsland.wordpress.com ein Blog übers Brandungsfischen. Er fischt mit Leidenschaft, und das erfährt man.

Liebe mit Biss von Malou gefällt mir auch gut.

Hunter Angler Gardener Cook ist ein professioneller Blog auf englisch. Hank Shaw, ein Jäger, Fischer, Sammler, Gärtner und Koch stellt alles ein, was es in der freien Wilbahn gibt, ob fleischlich oder pflanzlich. Ein phantastisches Nachschlagwerk, wenn man etwas über seltene Sachen wissen will!

Außerdem bin ich immer noch ein Fan von Fanta knipst! Tolle Bilder, eine feine Ironie und eine stetige Entwicklung 🙂

Last but not least: Ein Blog, der keine Vorstellung braucht- sehr schnell sehr erfolgreich, aber eben auch sehr gut in seinem Minimalismus: rugged kitchen, ein Blog zwischen food, travel, poetry, philosophy. Kommt außerordentlich gut an und mir gefällt er auch sehr gut!

Ich werde in Zukunft, wenn mir ein Blog auffällt, spontan darauf verweisen, das ist vielleicht einfacher, als sich durch die ganze Kommunikation durchzuklicken.