Entenbrust Gemüse Orangensauce


Gestern sah ich eine Barbarie Entenbrust, die ich kaufte, um sie heute zu machen. Dazu holte ich noch frische rote Bete, Karotten und einen kleinen Hokkaido Kürbis. Daheim hatte ich noch kleine Kartoffeln, Rosenkohl und ein paar Orangen. Ein Glas Entenfond nahm ich auch noch mit.

Ich hatte vor das Gemüse in einer Hülle aus Backpapier im Ofen zu garen, musste aber die Bete schon vorher in den Ofen geben, weil sie durch ihre Größe länger braucht, um gar zu werden. Das restliche Gemüse wurde geputzt, geschält und mit grobem Salz und einem Schuss Olivenöl in das Backpapier eingeschlagen und in den Ofen geschoben.

Als nächstes bereitete ich die Orangensauce vor. Dazu presste ich zuerst 3 Orangen aus, dann schnitt ich eine kleine Schalotte in ganz kleine Würfelchen, um sie danach in etwas Rapsöl anzusautieren. Bevor sie Farbe nahmen gab ich einen Schluck Sherry hinein, liess die Flüssigkeit herunterkochen und gab den Orangensaft und die Hälfte des Entenfonds dazu. Das durfte langsam einkochen. Ich verknetete etwas Mehl mit Butter und mischte das unter die Sauce, um sie anzudicken. Ganz zum Schluss nahm ich die Sauce von der Hitze und gab ein paar kalte Butterflocken dazu, die ich mit einem Schneebesen unterhob.

Die Haut der Ente wurde mit einem scharfen Messer rautenformig eingeritzt, in eine kalte Pfanne auf die Hautseite gelegt und so gebraten, bis die Haut schön rösch war, dann drehte ich die Brust um und schob die Pfanne für 9 Minuten in den Ofen mit den Gemüsen. Danach liess ich die Brust auf einem Teller ein paar Minuten ruhen, bevor ich sie aufschnitt und anrichtete. Das Gemüse wurde ausgepackt, die Bete geschält und die Ente mit der Sauce napiert. Ziemlich lecker und durch die Orange sehr frisch.

3 Kommentare zu “Entenbrust Gemüse Orangensauce

  1. Sybille Lengauer sagt:

    Ich hatte neulich rote Beete, die schmeckte übertrieben intensiv nach Erde. Gibt es einen Trick, wie man diesen Geschmack reduzieren kann? Liebe Grüße, sy

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    • Alex sagt:

      Versuch es doch mal mit etwas Zitronensaft, wenn Du sie gekocht, geschält und geteilt hast. Ich esse sie auch gerne in Gerichten mit Sauce (Tafelspitz mit Meerrettichsauce oder auch in Borschtsch), wo mich die Flüssigkeit von der Intensität ablenkt. Oder Du kaufst statt roter Bete die gelbe – die ist milder.
      Grüße zurück, Alex

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      • Sybille Lengauer sagt:

        Vielen Dank für den Tipp. Ich mag die Beete eigentlich auch gern. Nur die war einfach… zuviel. Nächstes Mal probiere ich es mit Zitronen. 🙂

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