Schweinshaxe Kartoffel-Feldsalat


Ich sah heute beim Metzger Schweinshaxen, die in kleinere Portionen geschnitten worden waren, indem sie quer zum Knochen geteilt wurden.

Ich nahm eine mit und schaute nach einem Rezept. Auf einer bayerischen Webseite fand ich ein Rezept, das für mich Sinn machte. Statt wie bei einem anderen Rezept die Haxe erst zu kochen und dann zu braten, ging es gleich in den Ofen, nachdem die Haut eingeritzt und die Haxe gesalzen und gepfeffert worden war.

Ich gab 2 cm Wasser in die Form, ausserdem Suppengün: 2 kleine Karotten, 50 g Selleriewurzel, ein Stück Lauch in Scheiben, 1/3 Pastinake und eine Schalotte.

Die Haxe sollte bei 180 C 2 Stunden drin bleiben und dann eine halbe Stunde bei 200 C. Ich hab sie immer wieder mit dunklem Bier übergossen und auch gewendet.

Die Haxen wurden in der letzten halben Stunde etwas dunkel 😦 Es hat allerdings nicht verbrannt geschmeckt – es war wohl nur dunkelbraun.

Für den Kartoffel-Feldsalat kochte ich ein paar Kartoffeln in der Schale ab und liess sie etwas ausdampfen, bevor ich sie schälte. Eine gehackte Schalotte und etwas Brühe wurden zusammen erwärmt, dann gab ich die Kartoffelscheiben, Radieschen und Salatgurke in eine Salatschüssel und mischte alles mit der Brühe, Weissweinessig, Salz und Pfeffer. Nachdem der Salat etwas durchgezogen war, richtete ich ihn mit dem Feldsalat zusammen an, legte das Haxenstück dazu und gab auch ein paar Löffel der eingekochten Bier/Gemüsebrühe darüber. Die Haut war schön kross und auchleicht zu essen, das Fleisch schmeckte sehr gut und war superzart!

Der Kartoffel-Feldsalat hat alles zusammen an einem Ort – knackiges, süß-saures, den schlotzigen Kartoffelsalat und würziges.

3 Kommentare zu “Schweinshaxe Kartoffel-Feldsalat

  1. Sehen wirklich dunkel aus, vielleicht lags am Bier? Aber Hauptsache, es hat geschmeckt!!

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  2. Alex sagt:

    Es gab in dieser bayerischen Webseite noch die Warnung, aufzupassen, wenn man den Ofen auf 200 C hochdreht, man solle die Haxe im Auge behalten, sie würde gern schnell dunkel…
    Eingelullt über zwei Stunden schaute ich 2 Minuten weg. Tja.
    Aber es war wirklich noch geniessbar.

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  3. D.S.K sagt:

    Lecker, ich hab die Haxe mal nach Schuhbeck zubereitet, dort wurde sie erst gekocht bzw. gesotten. Und dann im Ofen knusprig gebraten. Es war die beste Kruste, die ich je hatte. Und es stimmt, man darf sie nie aus den Augen lassen. 🧑‍🍳😜 danke für die Inspiration. Lg Cornelia

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