Geschmortes Rind Bohnen spanische Salzkartoffeln


Ich hatte noch ein halbes Bürgermeisterstück (ach ja, ich vergaß zu erwähnen, daß es gestern ausser Konkurrenz ein in Niedrigtemperatur gegartes Steak mit Steinpilz – Kartoffelgratin und Endiviensalat gab), das noch vom gestrigen Tag übrig war. Heute schnitt ich das Fleisch in kleine Würfel von 1,5 cm, briet sie und etwa 5 cm Tomatenmark scharf an, gab dann Zwiebelstreifen und Knoblauch dazu und löschte mit Port und später mit Rotwein ab. Dazu gab ich 2 Chilis, ohne sie zu zerkleinern – ich hätte sie auch weglassen können, man konnte sie nicht herausschmecken.

Das Fleisch köchelte ich etwa eine Stunde, vielleicht auch zwanzig Minuten mehr, es war jedenfalls saftig und weich. Ich gab 5 blättrig geschnittene Champignons und 4 Kirschtomaten dazu und legte den Deckel drauf, um die Tomaten zum schmelzen zu bekommen. Ein paar Minuten später verschmolzen Zutaten und Aromen aufs Schönste.

Die Bohnen hatte ich vorher mit Bohnenkraut und Salz gegart – Die Kartoffeln wurden in der Schale mit viel Meersalz angesetzt und gekocht, bis das Wasser weg war. Ich nahm Kartoffeln und Bohnen und briet beide zusammen in Olivenöl an. Die waren zusammen ziemlich salzig, aber mit dem leicht unterwürzten geschmorten Rind zusammen war es gut 🙂

Was soll ich sagen? So oft wie ich meine Saucen (zumindest die Rind- oder Kalbs- basierten) auf ähnliche Weise mache, werden sie immer wieder ähnlich gut. Ich bin da ganz selbstbewusst.

Es war ein sehr leckeres Fleischgericht mit super Beilage aus Kartoffeln und Bohnen.

6 comments on “Geschmortes Rind Bohnen spanische Salzkartoffeln

  1. Rene Martini says:

    Es scheint, dass auch andere Menschen sich im Oktober wieder vermehrt zu Hause aufhalten!

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  2. tontoeppe says:

    Sieht wieder einmal sehr lecker aus!
    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe: für Dich morgen einen schönen Tag! 😉 liebe Grüße, Birgit

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  3. Alex says:

    Danke Dir! Verbringe den Nachmittag und Abend mit Pferden und deren Flüsterin 🙂
    Es hat da auch einen Italiener mit Ambitionen…

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  4. Alex says:

    War mir kein Begriff, aber google ist überall. Das typische stinco schien mir eine Lammhaxe zu sein – hattest Du die auch? Oder ein anderes Fleisch? Auf alle Fälle weiß ich, daß in Sizilien der Wildfenchel in den Hügeln gedeiht und auch geerntet werden kann. Stell ich mir superzart und aromatisch vor 🙂

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