Frühlingsrollen


Vor ein paar Wochen wollte ich in einem Asia Markt um die Ecke etwas einkaufen, nur um festzustellen, dass er umgezogen ist. Im Moment habe ich frei und überlegte dort vorbeizuradeln und zu schauen, wie er sich so macht.

Gesagt, getan – der Laden liegt auf der anderen Stadtseite, aber in Pforzheim ist eigentlich nie etwas weit weg. Ich hatte mir Gedanken gemacht und wollte Frühlingsrollen machen. Also kaufte ich dort die etwas größeren gefrorenen Scheiben, Koriandergrün, Limetten und eine Bio helle Sojasauce.

Später schaute ich im Internet nach, was denn verschiedene Leute so machen. Zuerst eine Chinesin bei youtube, die alles vorher angebraten hat, dann ein paar Leute ohne Video, die verschiedene Varianten aufzeigten. Dann bei Hang, die ihrer Tochter die Herstellung der Frühlingsrollen nahebrachte.

Am Ende nahm ich von allem ein bißchen mit und machte mein eigenes Ding.

Meine Zutaten waren 2 Karotten, eine 5 cm Scheibe vom Weisskohl, Frühlingszwiebel, Mu-Err Pilze (eingeweicht), Koriandergrün, Bohnenkeimlinge und Schweinehack von der Lende. Ich hatte auch Reisnudeln eingeweicht, die ich noch mit hineinpacken wollte, aber das hat nicht geklappt.

Für die Dippsauce nahm ich von der hellen Sojasauce, verdünnte sie mit einem Fünftel Wasser, gab den Saft einer halben Limette und etwa 1 cm Ingwer gehackt dazu und schärfte sie mit einer getrockneten roten und einer frischen gelben Chili. Sie gaben eine schöne Schärfe ab, aber nur, wenn man auch eine Scheibe auf die Rolle schaufelte.

Ich weiss nicht, wie überzeugend meine Variante bezüglich der Authentizität abschneidet, aber geschmeckt haben die Rollen gut, sogar fast zu gut – ich habe es immerhin geschafft 10 dieser Röllchen zu essen, bevor sich ein schlechtes Gewissen einstellte 🙂

5 Kommentare zu “Frühlingsrollen

  1. BAG sagt:

    WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAaaa her damit !!!!!!!!!!!!

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  2. malou sagt:

    Mmmh die hätte ich locker auch geschafft, mit oder ohne schlechtes Gewissen :))

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  3. Rene Martini sagt:

    Die Duplizität des Denkens, des Tuns!

    Am selben Tag an dem obiger Beitrag veröffentlicht wurde nach dem Besuch der Auer Dult (Institution in München) am Weg nach Hause. Bei mir am Eck ist ein Chinaladen | Gastro-großhandel in einer ehemaligen Schlecker-Filiale. Wir hatten vor ein paar Tagen einen Bericht über die Erzeugung von Reispapier (rund wie ein Punkt mit einem ausnehmend schönen Muster) gesehen und wussten sofort ansteht.

    Nämlich hinein in das Geschäft, aus der riesigen Auswahl ein Papier ausgesucht und gekauft plus Koriandergrün, Kohl noch beim Gemüsehändler besorgt, Hack beim Metzger, das Übrige inklusive Reisnudeln war vorhanden. Und ab in die Produktion.

    Waren sehr gut, etwas größer und dicker als die obigen. Wir haben sie in der Pfanne in viel Rapsöl heraus gebacken. Sie wurden ein bisschen fettig und natürlich viel zu viele (sind aber interessanterweise nicht viel zu viele übrig geblieben).

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  4. Alex sagt:

    Am zweiten Tag hab ich meine auch, peu a peu, geschafft 🙂
    Für mich war es aber dieses Mal die Sojasauce, die den Unterschied gemacht hat. Die war Bio und irgendwie besser. Mein bester Freund hat mir gesagt, auf was es ankommt (kein Weizen, sondern Reis? Ich weiss es nicht mehr genau, aber der Unterschied ist schmeckbar 🙂 )

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  5. Tolle Idee und sieht außerdem richtig appetitlich aus.
    Genau so mag ich das.
    Aber 10 Rollen ?????????
    Hui….dazu gehört schon richtig Hunger, denke ich.
    Aber ob ich das schaffen würde?
    Ich glaube eher nicht 🙂

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