Toast Hawaii Spargel


So, fast geschafft – die letzten Stangen meines Einkaufs vom Samstag machte ich heute. Ich hatte keine Lust auf eine Vollmahlzeit, da fiel mir der Toast Hawaii ein. Klassischerweise wird er mit Ananas gemacht, aber damals, als er en vogue war (frühe 60er bis Anfang 70er) gab es dort wo ich damals wohnte, nämlich im Rhein-Neckar Gebiet in Mannheim auch noch die „elegante“ Variante mit Spargel statt mit Ananas. Tatsächlich nahm man damals die Spargel aus dem Glas, wie man auch die Ananas aus der Dose benutzte. Der Käse war üblicherweise ein Scheiblettenkäse, der Chester hiess. Dunkle Zeiten!

Ich fand den Toast damals ziemlich toll, weil er anders als die üblichen Speisen war.

Ein Grund, ihn heute wieder auferstehen zu lassen, wenn auch mit guten Zutaten. Dazu gehören ein Winzerschinken vom Metzger, echter Gruyere und natürlich frisch gekochter Spargel.

Wenn alles soweit ist, den Toast erst mit Schinken, dann mit abgetropftem Spargel und schliesslich mit Gruyere belegen, dann ein gutes Stück Butter in eine mittelheisse Pfanne geben, den Toast darauf und nach 2 Minuten in den heissen Ofen, um den Käse zu schmelzen.

Auch von der Kresse hatte ich noch, sie passte auch sehr gut zum Toast 🙂

11 Kommentare zu “Toast Hawaii Spargel

  1. Coole Idee, probiere ich auch mal.

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  2. tontoeppe sagt:

    Ein Gericht, das ich (bis auf den Spargel) überhaupt nicht und meine Familie umso mehr mag…

    Übrigens verträgt sich das Rißbild des Tellers heute hervorragend mit den Kressestengeln (vor allem auf dem letzten Bild… das ist herrlich!)… liebe Grüße.

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  3. Rene Martini sagt:

    Jaja, ich bin ja zumindest essenstechnisch ein unkomplizierter Mensch. Aber ein Gericht | ein Produkt habe ich immer strikt abgelehnt: Spargel! Der alljährlich bei uns zum Weihnachtsessen aus dem Glas kam und erwärmt serviert wurde.
    Diese Produktablehnung habe ich auch immer gerne angeführt, allerdings ohne den Zusatz „aus dem Glas“. Zu strikt war meine Abneigung, zu gering mein Produktwissen.
    So lange, bis mir Anfang der 90er B. mal FRISCHEN Schrobenhausener Spargel zubereitet hat. ………
    Seit damals esse ich dann sozusagen alles!

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    • Alex sagt:

      Ich glaube wir haben alle irgend ein Ding/Essen, dass wir nicht essen wollen, sei es aus Kindheitstagen oder aus (wie bei Dir) qualitativen Gründen, die Dir damals aber nicht klar waren. Bei mir sind es unter anderem : Okra. Ich hasse die schleimigen Dinger, und ich habe es wirklich schon versucht, diesen Schleim weg zu kochen – hat alles nix genützt – keine Okra mehr auf meinem Teller – Frohlock!
      Ich bin jedenfalls froh, dass Du die Kurve bezüglich Spargel gekriegt hast :-), wäre ja schade um das gute Gemüse, ich aber werde nie Konvertit, wenn es um diese Drecks Okra geht.

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  4. Isabella Adschana Ohrendorf-Weiß sagt:

    Sehr gute Idee! Danke 😋

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  5. malou sagt:

    Da werden Kindheitserinnerungen wach😊 eine tolle Idee👍😀 und bestimmt richtig lecker, denn die Kombi war immer gut, nur die Zutaten der 60ziger nicht🥴

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