Schweinelende Champignons Gruyere Toast Birne


Ich hatte noch eine halbe Schweinelende und statt sie einzufrieren machte ich eine Herrentoast Variante. Eigentlich dachte ich, es könnte ein relativ leichtes Gericht werden, wie in Wirtshäusern, wo es eher zu den großen Snacks oder den kleinen Hauptspeisen gehört, aber die Sauce wurde dann doch etwas mächtiger und es gab auch jede Menge Champignons (wobei diese hauptsächlich aus Wasser bestehen, wenn man sie nicht gerade in Butter anbrät 🙂 ). Was die Leichtigkeit anging und ein Kontrast zum Sahne/Käse Komplex darstellte, gab es eine reife Birne, die ich fand, eine Abate Fetel, die ein fruchtiges Korrektiv darstellte und sowohl mit dem Fleisch zusammen, als auch mit der Käsesauce zusammen ausgezeichnet schmeckte.

1/2 Schweinelende, pariert, in Scheiben

Sauce:
1 Schalotte
1 Knoblauch
Butter zum Anschwitzen
1 Tl Mehl
1/4 Weisswein in zwei Durchgängen
1 Spritzer Port
2 Scheiben Gruyere in kleinen Würfeln
1/2 Becher Sahne
1 Prise Salz, Pfeffer, Cayenne

Die Sauce wird angesetzt mit dem Anschwitzen von Schalotte und Knoblauch, dann wird mit Mehl bestäubt, etwas eingedickt und mit dem Port und einem 1/8 Port abgelöscht. Die Temperatur soll ganz niedrig eingestellt sein, weil die Mischung eine Weile köchelt. Der Käse kommt ganz zum Schluss, kurz vor dem Grill hinein.
Dazwischen werden die Champignons blättrig geschnitten und in Butter! angebraten.
Dann hab ich die Toastbrotscheibe leicht angetoastet und auf den Teller gelegt.
Anschliessend schälte ich die Birne und schnitt sie fächerförmig auf um sie zu drapieren, damit ich mir eine Vorstellung von der Form machen könnte.

Jetzt kamen die gewürzten Fleischstücke in eine geölte Pfanne, nur etwa 4 Minuten pro Seite, weil ich sie noch überbacken wollte.
Den Herd stellte ich jetzt auf die Grillstufe (nur Oberhitze). Ich gab das Fleisch auf den Toast und die Sauce in die Fleischpfanne, um die Aromen mitzunehmen, danach verteilte ich erst die lauwarmen Champignons auf Fleisch und Toast, dann die Sauce auf beidem.
Im Ofen war der Teller etwa 5 Minuten. Einen richtigen Bräunungseffekt gab es leider nicht, aber die Sauce selbst war in ihrer Grundfarbe auch bräunlich, was dem Port geschuldet war.
Aber man kann ganz leichte Bräunungsspuren auf den Fotos an den Birnen erkennen 🙂

Auch wenn es eine Portion war, die für meinen Stil etwas schwerer ausfällt (weil ich eher selten Sahne- oder auch Mehlschwitzensaucen mache/Ausnahmen bestätigen die Regel), war es echt gut. Die Champignons gaben ihren guten Geschmack mit zur Sauce und das ist immer gut. Der Wein steuerte Säure bei, Gruyere ist sowieso überbacken viel komplexer als kalt.
Und die Birne, ja die Birne hat’s herausgerissen.

5 Kommentare zu “Schweinelende Champignons Gruyere Toast Birne

  1. Petra sagt:

    und wieder ein gelungenes Abendessen !

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  2. Das sieht einfach nur fantastisch aus 🙂

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  3. Alex sagt:

    Danke schön! 🙂

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  4. BAG sagt:

    bestimmt gut, aber nicht schön 🙂 🙂 🙂

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