Burger Avocado Emmentaler rote Zwiebel Rucola


Heute hatte ich zur Abwechslung nur eine halbe Stunde Stau und schaffte es tatsächlich rechtzeitig zur Metzgerei Zorn. Bei der Fahrt hatte ich mir ein Abendessen überlegt, bzw. mir verschiedene Sachen durch den Kopf gehen lassen. Irgendwann fiel mir ein, daß eine der netten Damen, die dort die Theke rocken, mir erzählt hatte, daß ein stadtbekannter Burgerladen (keine Kette) dort Fleisch holt, und als Alleinstellungsmerkmal sein Fleisch 2mal durch den Wolf drehen lässt. Diese Dame war heute da, mir fiel die Geschichte wieder ein und ich bat sie, mir ein Pfund Rindfleisch 2mal durchzudrehen. Sie fragte mich noch nach dem Fettgehalt (10%) und drehte mein Fleisch durch.

Ich hielt noch woanders, um Buns zu holen (ja, ich weiss, die Brioche Buns kommen als nächstes Projekt… 🙂  ), außerdem Schweizer Emmentaler, Schwarzwälder Schinken und Avocados.

Den Schwarzwälder Schinken (1 Scheibe) gab ich bei 50 C eine halbe Stunde in den Ofen, bis sie trocken war.

Die Avocado schälte und halbierte ich, dann schnitt ich mehrere Scheiben herunter. Das machte ich auch mit einer roten Zwiebel.

Aus der einen Hälfte Burgerfleisch machte ich einen Burger, die andere Hälfte fror ich ein.

Die Buns kamen auch ein paar Minuten in den Ofen, allerdings war er etwa bei 170 C eingestellt.

Dann würzte ich den Burger, den ich dieses Mal dicker und weniger breit machte. Anschliessend wurde er gebraten, jeweils 5 Minuten pro Seite.

Die Buns schmierte ich mit einer Ketchup-Senf Mischung ein, der untere Teil wurde mit Rucola belegt.

Der Burger bekam seine Scheibe Emmentaler und für zwei Minuten einen Deckel, damit der Käse schmilzt.

Jetzt konnte ich anrichten: Den Burger auf das untere Bun mit dem Rucola, dann die Zwiebelringe, danach die Avocadoscheiben und dekorativ angelehnt der getrocknete Schwarzwälder Schinken.

Obenauf der zweite Bun.

Fazit:

Ein Wort im Voraus – ich lese sehr viele Blogs und habe auch sonst Food Themen auf dem Schirm, auch einige amerikanische (durch Stumble upon). Dort gibt es unglaublich viele Seiten wie  … die besten 10 Burger…15 geniale Arten Ribs zu machen… 20 geile Taco Rezepte… usw.

Die Rezepte überschlagen sich mit verschiedenen Varianten, dem schnöden Burger neue Seiten abzugewinnen, sei es durch andere Käsesorten (Schimmelkäse, Brie, etc.), andersartige Saucen (BBQ, selbstgemachte Ketchup Varianten, Tzatziki und vieles mehr) und andere Beilagen (Obst, Gemüse, Nüsse, Cremes usw.). Vielleicht ist es auch nur mein Empfinden, aber bei meinem Burger schmeckte ich kaum etwas außer dem Fleisch und den Zwiebeln. Avocado, die Senf-Mayo Sauce, der Käse und der Rucola waren wie nicht anwesend. Das hab ich schon öfters erlebt. Die Anrichte ist super, der Geschmack steht hintenan.

Für mich bedeutet das, die Experimente am Burger einzustellen und sich auf die guten Grundlagen zu besinnen:

Gutes Rindfleisch, nur einmal gewolft ( das 2mal gewolfte hat eine zu feine Krume und hat ein krümeliges Mundgefühl da, wo es schon gar ist. Wo es noch medium ist, merkt man trotzdem die Krümel, unangenehm, wie ich finde).

Normalerweise nehme ich statt Brioche Buns English Muffins oder getoastetes Toastbrot.

Wenn ich Käse nehme, ist es für gewöhnlich ein kräftiger Cheddar, weil der auch nach etwas schmeckt. Nicht so gut finde ich dies Schmelzkäsescheibletten, weil die ziemliche Kunstprodukte sind.

Manchmal gibt es Zwiebeln, meistens aber nicht. Dafür einfach Senf auf eine Brotscheibe und Ketchup auf die andere. Ach ja, die Burger forme ich nicht so dick wie heute, sondern eher breiter und dafür dünner.

Wenn ich sie aus der Pfanne nehme sind sie noch knapp rosa, aber noch sehr saftig 🙂

Klingt das langweilig? Vielleicht. Aber ich esse Burger nicht jede Woche und so freue ich mich immer wieder mal auf den tollen Fleischgeschmack!

 

 

 

 

 

13 Kommentare zu “Burger Avocado Emmentaler rote Zwiebel Rucola

  1. Melanie sagt:

    Ooh, der sieht aber sehr lecker aus! 😊👍

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  2. tontoeppe sagt:

    Für mich gab es das „Gefällt mir“ für die Avocado, die roten Zwiebeln, den (kalten) Emmentaler, den Rucola und die Fotos. Burger mag ich leider überhaupt nicht. 😉😉 schöne Grüße zum Wochenende, Birgit .

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    • Alex sagt:

      Trotzdem Danke Birgit. Du magst auch keine Frikadellen, Buletten, Hackbraten usw.?
      LG Alex

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      • tontoeppe sagt:

        Ach…so kategorisch würde ich das nicht sehen… auf jeden Fall mag ich aber kein Kantinen- Hackfleisch – Gericht. Den Hackbraten meines Vaters mag ich schon, auch Buletten in der Köttbullar-Größe oder Köfte mag ich sehr.
        Ich denke, beim Burger ist bei mir neben der Unhandlichkeit die Kombination von Brötchen(-artigem) und zerlaufenem Käse der schwierige Teil. Hui… Käse mag ich eben am liebsten kalt und ein Brötchen eher zum Frühstück … eigenartig, oder?
        Egal… optisch ist Dein Burger ein Knaller. Meine Tochter würde ihn lieben! LG Birgit

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      • Alex sagt:

        OK Verstanden 🙂
        LG Alex

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  3. BAG sagt:

    Aussehen tut er toll, aber ich verzichte auch lieber auf Schnickschnack, denn ein Burger muss für mich zwei ganz wichtige Kriterien erfüllen – man muss ihn ohne grosse Sauerei mit den Händen essen können und er muss hauptsächlich nach FLEISCH schmecken. Ich mag keinen kalten Käse und keine warmen Avocado. Klar haben die Cheddar- oder Chester- oder sonstige plastikverpackten Käsescheibletten viel Dreck drin, aber für mich sind sie ideale Begleiter, zumal sie ja auch die ‚Normgröße‘ haben. Oder einfach den Käse ganz weglassen.

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  4. malou sagt:

    Da stimme ich dir zu 100 Prozent zu. Gutes saftiges Fleisch, richtiges weiches Brötchen, geilen CheddarKäse und gut ist’s. Wie haben wir schon so oft festgestellt: Die einfachen Sachen gut machen, das ist eine Kunst und schmeckt! LG Malou

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  5. Christina sagt:

    Ich liebe Burger, ich liebe Avocado, ich liebe Schinken (oder noch besser: Bacon) – und hier kommt alles zusammen! Super Rezept und klasse Bilder! Danke dafür! 😉

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