Paprikagulasch Bulgur Spitzpaprika


Heute hatte ich nach der Arbeit noch kurz etwas in Pforzheim zu erledigen, und nahm trotz leichten Nieselregens das Fahrrad. Es gibt fast nie eine Entschuldigung, nicht das Fahrrad zu nehmen – es geht nur bergab, man ist in weniger als 5 Minuten in der Fußgängerzone, und mit dem e-motor ist man ohne Anstrengung genauso schnell wieder oben 🙂

Jedenfalls ging ich in den Edekamarkt im Zentrum, das ist der, der manchmal Mangalitza Schweinefleisch aus Ungarn im Angebot hat.

Heute aber nicht. Stattdessen ein Paprika Gulasch vom Schwein. Normalerweise kaufe ich vorbereitete Mischungen nicht, aber hier nahm ich ein Pfund mit. Nachdem ich es mir daheim genauer angeschaut hatte, schälte ich 2 Zwiebeln, eine Knoblauchzehe und schnitt 2 Spitzpaprika in Querstreifen. Das alles wurde in Öl angebraten, bevor ich die Fleischmischung darin anbriet. Nachdem es etwas Farbe genommen hatte, drehte ich die Platte auf die kleinste Stufe und schrägte den Deckel an, damit das Fleisch nicht zu heiss köchelte.

Dazwischen setzte ich eine halbe Tasse Bulgur mit einer Tasse kochendem Wasser an, drehte die Platte auf 0 und gab den Deckel drauf. 15 Minuten später war das Wasser eingezogen.

Dazu kam ein El gehackte Petersilie und eine gute Prise Salz, Danach briet ich den Bulgur mit einer halben gehackten Zwiebel und einer Knoblauchzehe an.

Die 2 restlichen Spitzpaprika hatte ich vorher gesäubert und ausgenommen und gab die fertige Bulgur Mischung löffelweise in die Paprikas, die jetzt bei 190 C in den Ofen wanderten, um die Schoten weich zu bekommen. Das dauerte etwa 20 Minuten.

Weil so wenig des Bulgurs in die Paprika gepasst hatte, gab ich den Rest in eine Pfanne, fügte einen guten El Kurkuma und 2 El scharfes Ajvar dazu und rührte es um.

Von dem Ajvar gab ich auch ein paar Löffel in das Gulasch. Beide Sachen sind leider nicht scharf geworden, geschmeckt haben sie aber trotzdem.

So ist auf diesem Teller fast alles doppelt im Einsatz – Paprika, Bulgur, Zwiebel, Knoblauch, Ajvar – bis auf Fleisch und Kurkuma. Das hat übrigens mit der Ajvarmischung ganz gut harmoniert und schmeckte nicht zu erdig 🙂

 

 

 

 

 

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