Goldenes Horn


Heute hab ich wieder ein Saxofon dabei. Es gehört zu den Collagenarbeiten. Es ist ziemlich puristisch geraten und hat auch gewisse Elemente, die man in der Plakatkunst finden kann.

 

Vom Bildaufbau her ist die Arbeit so gemacht: Zuerst nahm ich zwei Streifen Zeitungspapier und klebte sie so auf, daß sich ein Trichter dazwischen bildete.

Dieser Trichter wurde mit Gesso ausgemalt, wobei der Bildrand auch Weiß ist und die Trichterränder abschließt. Danach hab ich grob die kontrastierenden Aquarellfarben Gelb und Lila aufgetupft.

Man sieht an den Trocknungseigenschaften und der relativen Transparenz deutlich, daß es Aquarellfarben sind. Letztendlich malte ich die Silhouette des Horns über Zeitung, Farben und weißer Fläche.

Von Plakaten abgeschaut ist das starke visuelle Element des Trichters (oder Megafons), das den Anspruch eines Saxofons, laut zu sein, visuell unterstützt. Ein weiteres Element aus der Plakatherstellung ist die grafische Darstellung des Horns. Bei Plakaten zählt oft der erste Eindruck und starke optische Reize gewinnen eher.

Die Arbeit hat eine Größe von 20×30 cm und entstand 1989.

2 Kommentare zu “Goldenes Horn

  1. BAG sagt:

    Sehr cool, aber die Sax-Reihe gefällt mir ja sowieso. Denk dran, mal meines zu posten. Ich kann ja versuchen, ein Bild davon zu machen.

    Gefällt mir

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