Pollo fino Mais Rettich


Diese Woche gibt es nur abgespeckte Abendkost. Ein Stück Fleisch ohne Sauce, Mais oder Paprika und Rohkost. Sei’s drum – mir hat es geschmeckt und die Lebensmittel waren hier und mussten verbraucht werden. Was mir an dieser Küche gefällt, ist daß ich alles aus der Lameng mache, alles aus dem Gefühl, keine Bücher, kein Internet, nur der Geschmack, der im Kopf stattfindet.

Das Pollo fino war von Bruno Siebert, dem elsässischen Hühnerhof. Sie waren vom Maishähnchen, also keine Bio-Qualität, aber trotzdem ziemlich gut.

Ich hab sie auf einen Spiess aufgezogen nachdem ich sie aufgeklappt gewürzt und mit frischem Thymian und Oregano bestreut hatte. In meiner Grillpfanne hab ich sie angebraten und später noch kurz im Ofen fertiggegart. Bevor sie fertig waren wurden sie noch mit einer Honig- Condimento Bianco Mischung eingepinselt.

Der Mais kam wie üblich in ungesalzenes Wasser und wurde 20 Minuten mit Deckel geköchelt, danach gesalzen und gebuttert.

Dazu machte ich wieder einen (letzten) Rettichsalat. Bei dem raspelte ich den Rest Rettich, den ich noch hatte, dann kam ein bisschen Essig, Olivenöl, Salz und Zitronensaft dazu. Die Mischung war gut und der Salat schmeckte, nachdem er eine knappe halbe Stunde durchgezogen war.

Es hat gut geschmeckt, vor allem hab ich einen Kick dazugegeben, indem ich eine Habanero Hot Sauce nutzte, um das Pollo etwas schärfer zu machen 🙂

 

 

 

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2 Kommentare zu “Pollo fino Mais Rettich

  1. Ira Moritz sagt:

    Das hätte ich jetzt auch gerne, ich mag es nämlich auch gerne mal scharf. Beeindruckend, dass Du das alles so ohne Rezepte kannst, da ist viel Phantasie da, aber auch viel Geschmack, das ist ja eine Kunst, die manchen in die Wiege gelegt wird, andere müssen sich das erarbeiten, ich merke das immer wieder bei meinem Mann, wenn wir uns über Essen unterhalten.

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    • Alex sagt:

      Danke für die netten Worte, vergiss aber nicht, dass auch ich mir die „Erfahrung“ erarbeiten musste. Ich koche jetzt regelmässig, soll heissen fast täglich seit 45 Jahren und besitze 100 Kochbücher und habe eine Vielzahl mehr gelesen. Es wäre wahrscheinlich einfacher und schneller gewesen, eine Kochlehre zu machen 🙂

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