Squid ascending, fading


Heute ein weiteres Squid Bild. Ich benutzte die Squid Figur ein paar Mal um meine Sicht der Dinge zu schildern. In diesem Fall durchläuft der Squid einen Zustand, den man aus dem religiös-philosophischen Umfeld kennt – er steigt auf und verblasst. Ich will das Thema nicht zu hoch hängen, aber es gibt verschiedene Religionen, die davon ausgehen, daß man Zyklen durchläuft, die einen reinigen und vorbereiten auf die letzte „Stufe“. Ich habe damit persönlich nichts zu tun, aber mir fällt auf, daß es einige Varianten gibt. (Übergang vom Leben in den Tod – Tibetanisches Totenbuch/das hinduistische Prinzip der Reinkarnation/das buddhistische Prinzip der Erleuchtung/verschiedene Meditationstechniken, die behaupten, tiefer ins eigene Selbst zu tauchen (transzendentale Meditation)/die Meditation christlicher Mönche, etc.) Es scheint ein allgemeingültiges Prinzip im großen Reigen der wichtigen Fragen zu sein 🙂

Jedenfalls empfand ich den Squid als schönes Vehikel, einen solchen Gedanken darzustellen. Er löst sich beim Aufstieg immer mehr auf. Auch die Farben, die komplementär sind, weisen darauf hin, daß es eine Veränderung geben wird (bei komplementären Farben ergibt sich, wenn man sie mischt, immer ein Grau- bis Braunton, eine Mischfarbe, die zu einem anderen (tertiären) Farbkreis gehört).

 

 

Die Farben Grün und Violett sind absichtlich so gewählt weil die eine, Grün, für Erdverbundenheit steht, und die andere zumindest im christlichen Umfeld eine Farbe des Glaubens ist.

Das Bild ist 23×31 cm groß, der Aussenrahmen hat ein Mass von 40×50 cm.

Das Papier war ein Blatt für Aquarell- aber auch andere Techniken wie Acryl. Ich hab es vorher mit Gesso grundiert und das Bild dann mit Acrylfarben gemalt.

Das lasierende der Malerei entsteht durch Beigabe von Malmitteln,die Acrylfarben strecken und transparent machen. Die Figur des Squid wurde ganz zart mit Weiss darüber gepinselt, wobei ich transparente Stellen und die Unterzeichnung sichtbar stehen liess.

Wassermelone Gurke Rucola Feta Basilikum


Vor kurzem sah ich ein Rezept für Wassermelone und Feta. Jetzt ist das nichts Ungewöhnliches mehr, und auch sehr lecker, aber hier wurde die Wassermelonenscheibe noch angegrillt.

Das musste ich ausprobieren. Ich wollte aber den Grill nicht wegen zwei Scheiben anfeuern also nahm ich meine Grillpfanne 🙂

Ich hatte also ein Drittel einer Hälfte Wassermelone erstanden, was an sich schon ein Problem war, und schnitt sie in 2 Scheiben mit Rest. Den Rest aß ich gleich 🙂

Nachdem ich sie in der Grillpfanne ohne Öl/Fett angebraten hatte nahm ich die Scheiben heraus um sie abkühlen zu lassen. Danach schnitt ich die Scheiben in mundgerechte Stücke.

Der Rucola wurde gewaschen, der Feta kleingeschnitten und der Basilikum gezupft. Ich schnitt eine kleine rote Zwiebel in Streifen und gab auch die zu den anderen Zutaten.

Als Salatsauce nahm ich einen Teil Condimento Bianco, und zwar weil der süßer ist als regulärer Essig. Dazu kam aber der Saft einer halben Limette, weil ich aus vorheriger Erfahrung mit Wassermelonen weiss, daß Limettensaft sehr gut dazu passt. Jetzt noch 3 Teile gutes Olivenöl, eine Prise Salz und Pfeffer und aus die Maus- fertig.

Einmal alles schön vermischt und angerichtet, Foto gemacht und genossen!

 

 

 

 

 

 

 

Roastbeef Auberginen Zucchini Toast


Von dem verunglückten Essen gestern hab ich grob berichtet. Es hilft aber alles nichts, es ist eine Menge Roastbeef da, ausserdem noch von der Aubergine und der Zucchini.

Ausserdem gab es noch ein wenig von dem Jus, der sich aus der Roastbeef-Flüssigkeit gebildet hat.

In einem Topf briet ich die in Kuben geschnittenen Gemüse mit einer Zwiebel und Knoblauch zusammen an. Dazu gesellte sich nach ein paar Minuten ein 5 cm Strang Tomatenmark, und nachdem das ebenfalls angebraten war, ein guter Schluck Rotwein.

Nachdem alles 5 Minuten zusammen im Topf verbracht hatte, gab ich einen Schluck Wasser dazu und auch den Rest der Jus. Wieder liess ich alles ein paar Minuten einkochen und gab nochmal ein bisschen Wasser dazu.

Ich probierte ein Stück Zucchini und befand, daß er weich genug war.

Als Unterlage gab es eine Scheibe Toast, dann 3 Scheiben dünn aufgeschnittenes Roastbeef und darauf Gemüse und Sauce. Ganz zum Schluss noch ein wenig Parmesan drüber. Es hat ganz gut geschmeckt, ist aber sicher keine Sternstunde in meiner Küche gewesen. Das Toastbrot hätte man gerne auch weglassen können.

Den Rest des Roastbeefs werde ich mittags für Sandwiches verballern, da weiß ich wenigstens, was ich daran habe.

 

 

 

Fischfeld


Heute wäre eigentlich wieder etwas zum Essen dran gewesen, aber es hat nicht sollen sein. Eigentlich wollte ich grillen, aber das Wetter war so unentschlossen, daß ich nicht wusste, ob es hält. Dann hab ich eigentlich etwas Leckeres gemacht (Roastbeef am Stück, Auberginen- und Zucchinischeiben gegrillt mit Baba Ganoush und Mais), aber farblich war das alles ein Ton. Ich legte die Kamera beiseite ohne ein Bild zu machen.

Stattdessen noch ein Bild. Damit es aber mit den Saxophonbildern nicht zu langweilig wird, hier etwas anderes und auch Neueres.

 

Wie man unschwer erkennen kann, handelt es sich im rechten Rechteck um einen Fischschwarm 🙂

Das linke Quadrat beinhaltet Kreise in verschiedenen Farben und verschiedener Intensität. Die Farbe des Hintergrunds assoziiert Wasser.

Das ganze Bild ist in grün und Blautönen gehalten, Ausnahme bilden die gelben Kreise.

Das rechte Rechteck ist streng graphisch gegliedert im Gegensatz zum linken Quadrat.

Für mich ist es eine reizvolle dekorative Arbeit gewesen. Ich könnte mir auch vorstellen aus diesem Motiv oder auch mit mehreren weiteren Ideen eine Kachelserie zu schaffen, die gebrannt und am Bau eingesetzt werden könnte 🙂

 

Das Papier bei dieser Arbeit war ein schweres Allzweckpapier für Aquarell und auch Zeichnungen. Ich habe es mit Gesso grundiert und das Bild komplett in Acrylfarben ausgemalt. Man kann rechts sehen, dass die Fische mit Bleistift vorskizziert wurden.

Das Bildmass beträgt 29.5×27 cm, der äußere Rahmen hat ein Mass von 40×50 cm.

Seeteufel Fenchel Erbsen Saubohnen


Ich hatte mir Mittags schon vorgenommen zum Fischhändler über die Strasse zu gehen. Als ich dann dort war konnte ich mich nicht entscheiden. Es gab zwar Thun und Schwertfisch, die mir beide geschmeckt hätten, aber der Thun war ein Endstück mit nicht optimaler Farbe (passiert auch mal) und der Schwertfisch war noch eingepackt und ich wollte nicht, daß sie ihn aufmachen musste. Wolfsbarsch und einen großen Pulpo gab es auch, sowie einen relativ großen Kalmar, aber das war heute nichts für mich. Aber sie hatten Lotte oder Seeteufel. Ich bin zwar nicht unbedingt ein Fan davon, aber dachte ich geb ihm nochmal eine Chance :-). Ich finde das Fleisch schön fest, fast wie bei einem Steak, und Gräten sind auch kein Problem, aber der Edelfisch hat wenig Eigengeschmack und lebt von Sauce oder einer anderen Beigabe.

Zuerst dachte ich daran eine Sahnesauce mit Kerbel zu machen, vor allem als ich nebenan Erbsen und Saubohnen kaufte, aber daheim wollte ich dann lieber etwas rustikaleres.

Und in meinem Fall bedeutet das etwas mit Tomaten.

Zuerst wurden Erbsen und Saubohnen gepalt, dabei sah ich, dass die Saubohnen nicht wirklich schön und sehr klein waren. Schade, weil wir eigentlich keine gute Saison hatten bisher. Ich hab sie trotzdem kurz zum kochen gebracht und dann abgeschreckt, um das äussere Häutchen auch noch zu entfernen. Die Saubohnen und Erbsen stellte ich erst mal beiseite.

Das Seeteufelsteak nahm ich mir als nächstes vor: Es hat eine zähe schleimige Haut, die um den Körper liegt und die entfernt werden muß. Zuerst versuchte ich einen Schnitt zu machen und sie abzuziehen, aber das gestaltete sich schwierig. So nahm ich das abgeschnittene Ende in die Hand und schnitt zwischen Haut und Fleisch entlang. Das klappte gut und ich konnte den Seeteufel mit Salz und Pfeffer würzen.

Ich hatte eine kleine Zwiebel und eine Knoblauchzehe klein gehackt und 5 Kirschtomaten geviertelt und zusammen mit den beiden anderen Zutaten angebraten. Dazu gesellte sich Salz, Pfeffer, Chili und ein flacher Tl Zucker und ein El Tomatenmark. Nachdem die Tomaten etwas Wasser gelassen hatten, kam der Schluck Weisswein dazu. Jetzt kochten die Tomaten langsam ein und gewannen an Geschmack.

Ich hatte noch einen Fenchel da, der verbraucht werden wollte, von dem schnitt ich ein paar dünne Scheiben ab. Die hab ich zuerst in ganz wenig Wasser (fast) gedünstet, hat nicht lang gedauert.

Weil ich gedünsteten Fenchel aber langweilig finde, und dafür aber angebratenen Fenchel mit Tomatensauce sehr geil, hab ich die Sauce auf eine Seite geschoben und den Fenchel dazu gegeben.

Jetzt mußte ich die Erbsen noch garen, im Topf mit wenig Wasser, Prise Salz, Prise Zucker, am Schluß noch die Saubohnen dazu, damit die wieder warm werden.

Und dann servieren.

 

Fazit: Der Seeteufel ist einer der teuersten Edelfische. Ich hab ihn so hinbekommen, daß er innen noch ein bisschen glasig war. Mithilfe der deftigen Sauce ging er, aber Freunde werden wir nicht. Für das gleiche Geld bekomme ich (bei meinem Fischhändler 50% mehr Thun oder Schwertfisch, Loup de mer (Wolfsbarsch kostet ein Drittel davon und schmeckt dreimal so gut. Dorade schmeckt mir auch viel besser.

Dafür hat die Mischung aus dem grünen Gemüse und der roten Sauce ziemlich gut geschmeckt. Der Clou waren nicht die üblichen italienischen Gewürze, sondern das Fenchelgrün, das ich großzügig in der Sauce verteilt hatte und ziehen liess 🙂

 

 

 

 

 

Ein Sopransaxofon


Heute zur Abwechslung ein Sopransaxophon. Es ist wieder ein besonders schönes Exemplar und liegt wunderschön in seinem Bett 🙂

Ich fand immer schon den Kontrast der in der Tonlage fast menschlichen Stimme des Saxophons und der so deutlich nach aussen gekehrten Technik sehr reizvoll. Mit diesem Gedanken suchte ich diesen Ausschnitt aus.

Hier zuerst das Original:

 

 

Schon der relativ kleine Ausschnitt, den der Fotograf selbst wählte, zeigt die Verquickung von Ästhetik und Technik.

Hier jetzt der Ausschnitt, um den es geht:

 

In diesem Ausschnitt konzentriert sich der technische Aspekt des Soprans.

 

In meiner Zeichnung ist die volle Farbigkeit nur angedeutet. Oben links verläuft ein senkrechter Streifen in zartem gelb-grün, der die Futterfarbe zitiert. Die Hauptlinien der Klappenstangen sind mit einem mittelharten Bleistift vorgezeichnet, die verwaschenen Stellen sind mit wasserlöslichen Buntstiften koloriert und dann mit Wasser und einem Pinsel aquarellartig verwaschen worden. Die Stifte gibt es von allen großen Herstellern, meine damals waren von Faber-Castell. Man sieht auch gut, daß man eine räumliche Tiefe sehr einfach herstellen kann, indem man schräge Linien immer im gleichen Winkel vom Vordergrund weglaufen lässt (wie bei den beiden runden Knöpfen). Grob angedeutete Schattierung tut ein Übriges.

Das Bild lebt meiner Meinung nach von den weissen Aussparungen im Vordergrund, die den fast schwarzen Hintergrund zum Gestalter der Raumaufteilung in hell und dunkel macht. Dadurch entsteht eine Rhythmik, die in langen vertikalen Blöcken von links oben nach rechts läuft, wo die Vertikale unten aufsetzt. Die schwarze Fläche, die den Innenraum zerteilt, aber nicht in ihrer Mitte sondern eher am linken Rand verweilt, rahmt die größte helle Fläche ein. So schafft ein dunkel-hell-dunkel-HELLHELL-DUNKEL eine unregelmässige organische Rhythmik.

Bildgröße ist 12×20 cm, Passepartout hat ein Aussenmaß von 40×50 cm. Studienblockpapier, Bleistift, wasserlösliche Buntstifte, keine Grundierung.

Noch ein Saxophon


Ich wollte eigentlich mit dem anderen Foto weitermachen, finde im Moment aber nicht eine Datei…

Hier ist eine ähnliche Aufnahme, die sich aber mehr auf die Klappen konzentriert.

Das Bild ist nicht ganz im Originalformat, aber nahe dran.

 

 

Ich hatte Lust, Versatzstücke einzusetzen und hatte gerade einen Päckchenumschlag mit Stempel in der Nähe. Mir gefiel die Stofflichkeit des Materials, also machte ich eine Collage aus dem Bild.

 

 

Der Hintergrund ist ein mittelweisses Papier, wieder ein Studienblock. Darauf hab ich eine Bleistiftzeichnung angelegt, nachdem ich zuerst den Poststreifen aufklebte, der hier die Rolle des Horns einnimmt. Die Zeichnung ist einfach und zeigt nur die Umrisse der Klappen und der Griffklappen (unten links). Oben links deuten sich die langen Stangen an, die Griffklappen mit höher liegenden Klappen verbinden. Um einen subtilen Kontrast zwischen Vorder- und Hintergrund herauszuarbeiten malte ich den Hintergrund hinter den Klappen weiß, und liess die großen Klappen farblos, weil das Papier ein bisschen dunkler als das Weiss des Hintergrunds ist. die kleinen Greifklappen auf dem Päckchenumschlag bemalte ich wiederum mit dem Weiss des Hintergrunds. Der Poststempel bringt etwas Schwung in die Collage, bewegt er sich doch rhythmisch zu uns unbekannten Melodien 🙂

Die Collage hat ein Mass von 16×21 cm, das Passepartout ist 40×50 cm groß.

Detail 2


Hier ist eine zweite Variante der Detailheraushebung.

Das Medium ist wieder ein Studienblock, die Malmittel sind sehr gute Zeichenstifte von Derwent. Ich habe auf das Originalfoto wieder einen kleinen Ausguck gebastelt (nur ein kleines Guckloch, das es einem erlaubt, mit größerer Konzentration den kleineren Ausschnitt zu betrachten).

Das Originalfoto kennt ihr schon:

 

 

Der Bildausschnitt ist auf dem nächsten Bild angerissen:

 

 

Und hier meine Interpretation:

 

 

Hier ist der Zug zur Abstraktion schon viel stärker. Man erkennt geometrische Formen, Straffuren und Zeichen/Kürzel. Man erkennt auch Licht/Schatten, das die obere und untere Bildhälfte trennt, aber man kann es nicht in Beziehung zu etwas Größerem setzen. Zurück bleibt ein Bild, das Fragen aufwirft und vielleicht auch ein wenig neugierig macht. Was könnte es sein? Als ich es fertig gezeichnet hatte, hab ich es immer wieder angeschaut, bis ich afrikanische geschnitzte Masken damit assoziiert hatte. Komisch, nicht?

 

Tatar Selleriesalat Toast


Heute war ein so schöner Tag, daß ich mir vornahm, wie gestern nach der Arbeit noch Fahrrad fahren zu gehen. Der nächste Gedanke kreiste um das Was?, also was will ich essen.

Im nächsten Moment dachte ich, ich könnte nach einiger Zeit wieder im Stadt-Edeka einkaufen. Ich hab den Laden schon beschrieben: Er gehört einem/er Pischzan mit ausgeprägtem ungarischem Sortiment.

Kurz danach fiel mir ein, daß sie öfters ein Schild an der Fleischtheke aufstellen, mit dem sie Rindertatar bewerben. Das ist natürlich durchgedrehtes Fleisch, insofern also nicht ganz wie im Original, aber es war fettfrei, superfrisch und hat verboten gut geduftet.

An sich könnte ich jetzt hier aufhören, weil ich das Tatar komplett standardmäßig gemacht habe, aber für die, die gerade kein Internet zur Hand haben, alles nochmal zum ausdrucken 🙂

150 g Tatar (wenn selbst gehackt, muß es kein Filet sein, man kann auch Hüfte nehmen, Hauptsache es ist kein Fett enthalten).

3 Cornichons feingehackt

1 Tl Kapern (non-pareilles, das sind die kleinsten)

1 Sardellenfilet kleingehackt

1 guter El feinen Dijon-Senf

1 El fein gehackte Petersilie

1 El Worcestershire Sauce

1 El Cognac

1 Schalotte feingehackt

Alle Zutaten werden verrührt und mit dem Fleisch gemischt

 

Der Selleriesalat sprang auch spontan in mein Hirn, keine Ahnung woher. Im Supermarkt sah ich eine halbe Selleriewurzel, die musste mit. Von ihr hab ich die Hälfte geraspelt, gesalzen, mit Condimento Balsamico 2 El gemischt (weil der süßer als Weissweinessig ist und ich dann auf den Zucker verzichten konnte) und etwas Olivenöl frei Schnauze. Dazu kam Salz, Pfeffer, und weil die Raspel Flüssigkeit aufsaugten, auch etwas Wasser (3 El). Das Wasser hat die Sauce nicht so verdünnt, daß sie langweilig war, sondern daß die Raspel darin mariniert wurden. Muß ich mir merken.

Zum Schluss trennte ich Dotter vom Eiweiss einer meiner XXL Bio Eiern und gab es in die vorher hineingepresste Mulde.

Dazu gab es eine Scheibe Toast. Das gibt es nicht oft, aber umsomehr genoss ich es 🙂

 

 

 

 

Spargelsuppe


Weiter geht es mit der Resteverarbeitung 🙂

Vom grünen Spargel, den ich am Samstag auf dem Markt gekauft hatte, war fast noch der ganze Bund da. Und Gottseidank noch ziemlich knackig.

Ich schälte die Enden, schnitt ihn in Stücke und gab eine Tasse mit den Stücken zusammen in einen Topf. Dazu gab es ein Glas Hühnerbrühe (ich hatte leider keine eigene da).

Dann kochte alles auf und köchelte 7 Minuten vor sich hin. Mit Greifern fischte ich 6 Spitzen heraus und legte sie auf die Seite.

 

Ich hatte einen Schwarzwälder Schinken gekauft und gab eine Scheibe in den Ofen, wo er bei 120 C langsam vor sich hin schwitzte. Einmal wendete ich den Schinken und nahm ihn nach ein paar Minuten heraus um ihn abzutropfen.

Ich baute den Standmixer auf, gab Spargel und Flüssigkeit hinein und liess ihn eine Minute auf der ersten Stufe laufen. Beim Abschmecken fehlte mir ein bisschen die Spritzigkeit.

Von einer Bio-Zitrone schnitt ich ein Eck ab (Rinde, Mesocarp und Fruchtfleisch) und gab das Stück auch noch dazu.

Jetzt liess ich den Mixer eine Minute auf Stufe 2 laufen. Ich schmeckte nochmal ab, gab noch etwas Salz dazu und fertig.

Die Zitrone hat die Suppe schön gehoben, sie hat wunderbar geschmeckt, der getrocknete Schinken hat die Suppe schön abgerundet.

Weil die Spitzen leider nicht auf dem Schaum schwammen, hab ich sie wie Palisaden reihum an den Rand gestellt. Wer genau schaut, kann die Spitzen noch erkennen, bevor sie auf den Grund absanken 🙂