Saibling Kartoffelsalat Zuckerwurzelpüree


Freitag war ich auf einem anderen Markt. Es gibt ihn am Rathaus in der Innenstadt. Er ist kleiner als der Samstagsmarkt, besteht aber hauptsächlich aus Bio-Anbietern für Gemüse, Brot und auch Fleisch. Er hat auch einen Fleischstand der Wild- und Pferdefleisch verkauft. Hab ich auf einem Markt noch nicht gesehen.

Dort gab es auch einen Fischhändler, der Süßwasserfische aus dem Schwarzwald (von einem bestimmten Betrieb) verkaufte. Ich hatte leider keinen Kugelschreiber dabei und konnte mir deshalb auch nicht die Internetadresse merken. Jedenfalls nahm ich ein Saiblingsfilet mit, das ich eigentlich pochieren wollte. Aber dann kam die Pizza und dann das Entrecote dazwischen und ich entschloss mich gestern, den Fisch in einer Marinade einzulegen, um sicher zu gehen, daß er ob der Verzögerung nicht schlecht wird.

Ich fand ein Rezept im Internet für eine Marinade, das mir gefiel:

Zeste und Saft einer Bio-Orange

1 rote Zwiebel in dünnen Scheiben

5 Nelken

5 Pimentkörner

100 ml Weißweinessig

50 g Zucker

Prise Salz

 

Der Zucker wird karamellisiert, dann mit dem Orangensaft abgelöscht. Die Zeste kommt dazu, dann Essig, Zwiebel, Gewürze und Salz. Die Flüssigkeit wird einmal aufgekocht, dann von der Hitzequelle gezogen. Jetzt kam das Saiblingsfilet hinein und zog langsam durch. Nach ein paar Minuten hab ich den Saibling gewendet, dann in einen Behälter gegeben und kalt gestellt.

Heute wurde er herausgeholt, dazu gab es den Kartoffelsalat von gestern (heute schön durchgezogen) und die letzte Wurzel aus dem Geschenkpaket, die Zuckerwurzel. Aus ihr machte ich ein Püree. Beim Abkochen stellte ich fest, daß die Haut ganz leicht zu entfernen ist, wenn die Wurzel gar ist. Zum Pürieren benutzte ich mein kleines Zyliss Handgerät und schmeckte nur mit Salz und Zitronensaft ab.

Es fällt mir schwer, große Unterschiede zu den anderen Wurzeln zu erkennen, war die Zuckerwurzel auch ähnlich einer Artischocke, allerdings etwas süßer.

Dazu gab es ein bißchen Kerbel.

Fazit: Ursprünglich dachte ich, es sei eine gute Idee, allerdings hätte ich die Marinade schwächer machen sollen. Das Süß-Saure war sehr stark und hat den Saibling-Geschmack zwar nicht überlagert, aber doch beeinflusst. In diesem Fall war es etwas zuviel.

 

 

 

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