Bärlauchravioli Zitronensauce


Der Frühling ist in Pforzheim eingetroffen! Temperaturen heute erreichten 15 C am Nachmittag, morgens auf dem Markt waren es schon fast 10 C. Super!

Dazu gab es heute den ersten frischen Bruchsaler Spargel auf dem Markt. Es ist natürlich noch Folienware, aber für €6.90/Pfd konnte ich nicht nein sagen.

Ich weiss, das ist immer noch teuer, aber ich mache 2 Portionen draus und freue mich auf den Paradigmenwechsel.

Der zweite (Frühlings)wechsel: Bärlauch! Kann preislich nicht mit dem Spargel mithalten (gottseidank!) und sprang mir schon für schlanke €1.50 in den Warenkorb.

Auch davon werden 2 Portionen gemacht.

 

Gestern hatte ich einen Nudelteig gemacht, der hatte übernacht Zeit zu ruhen und präsentierte sich optimal, ich hab lediglich etwas von dem Hartweizengriess ausgestreut, mußte aber kaum welches zum Trocknen einsetzen.

Heute sollte es Ravioli geben, die Füllung wollte ich aus dem Bärlauch herstellen. Ich hab zwar Verschiedenes nachgelesn, am Schluß lief aber das ganze Rezept Pi mal Schnauze.

Etwa 60 g Ricotta

3/4 Bund Bärlauch

60 g Pinienkerne, angeröstet

50 g Parmesan

5 El Olivenöl

Prise Salz

in einer Küchenmaschine miteinander zerhacken/vermischen

Masse noch leicht stückig lassen

Abschmecken, bei Bedarf nachwürzen

 

Den Teig durch die Pastamaschine drehen, Bahn mit der Bärlauchmasse belegen und mit einer zweiten Bahn bedecken, andrücken und mit einem Ravioliausstecher ausstechen.

In kurzer Zeit hatte ich 3 Portionen zusammen und immer noch Fülle. Die hab ich erstmal kalt gestellt. “ Portionen der Ravioli werden eingefroren.

Die dritte Portion kam in kochendes Wasser, etwa 5 Minuten.

 

Für die Sauce nahm ich einen Teil des Kalbsfonds von gestern und kochte ihn langsam ein, gab dann wieder einen Schluck Fond dazu, bis ich dann ein Stück Butter von 40 g dazugab. Jetzt rieb ich die Zeste einer Bio-Zitrone zur Hälfte ab, und drückte die Zitrone aus. Vom Saft nahm ich 2/3 und gab ihn zur Kalbsfond/Buttermischung. Danach folgte auch das Meiste der Zeste. Jetzt schmeckte ich ab. Der Fond macht die an sich sehr agressive Zitrone viel schmackhafter. Durch die Butter wird sie rund und weich, der Fond gibt dem Geschmack eine Breite, der für Ravioli und Zitrone gut ist.

Fast hätte ich es vergessen: Ich hatte noch eine letzte Artischocke von voriger Woche, schon trocken und distelhaft. Die wurde auch noch bis zum Herz pariert und im Pastawasser gekocht, bevor die Ravioli hineinkamen. Später hab ich die in Streifen geschnitten und mit den Ravioli in Butter angebraten.

Die Menge Zitronenbutter hätte wahrscheinlich für 4 Personen gereicht, aber das weiss man vorher nie.

Den Trick mit dem Fond könnte man wahrscheinlich auch mit einem Gemüsefond hinbekommen, dann wäre dieses aparte Gericht vegetarisch.

 

 

 

 

 

 

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4 Kommentare zu “Bärlauchravioli Zitronensauce

  1. Ira Moritz sagt:

    Gibt es bei Euch schon Bärlauch? Ich denke am nächsten Wochenende können wir auch schon was pflücken, er schaut gerade so durch die Blätter im Wald bei uns. Deine Ravioli gefallen mir, ich werde die auch probieren, vielen Dank für das schöne Rezept.

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  2. malou sagt:

    Deine Ravioli sehen super aus, und diese Zitronensauce……..herrlich!!Ein wirklich schönes Frühlingsgericht. LG Malou

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