Rührei Spinat Paprika Champignons Peperoni


Ich liebe Eier in jeder Form. Aber am meisten schmecken mir inzwischen ganz normale Rühreier, nur mit Salz und Pfeffer. Weil ich da den reinen Eigeschmack am besten schmecke.

Omelettes sind auch toll. Das folgende Gericht ist eine Freestyle Variante einer Mischung aus beiden Zubereitungsarten.

Ich wollte unbedingt Spinat ins Rührei geben, weil mich das an den Freitagsklassiker Spinat-Kartoffeln-Rührei erinnert, den ich auch immer gerne esse.

Dazu kam, daß noch Spitzpaprika da war, und ich ein paar Champignons und eine scharfe Peperoni beim Gemüsehändler über die Straße holte.

 

Zuerst wurde der Spinat gewaschen, dann die Paprika in kleine Würfel und die Champignons in mitteldicke Scheiben geschnitten.

Paprika wurde zuerst angebraten, ein wenig gesalzen, dann gab ich die Champignons und die Peperoni dazu. Nachdem alles gar war, hab ich es beiseite gestellt und den Spinat in die Pfanne gegeben. Salz, Pfeffer, Knoblauch und Muskat dazu. Nach ein paar Minuten war er schön eingefallen und das überschüssige Wasser war auch weg.

Den Spinat hab ich auch kurz zwischengeparkt, die Pfanne ausgewischt und mit einem Stück Butter wieder heiß gemacht. Dann gab ich zuerst die Gemüse hinein und goß dann die Masse von 2 Bio XXL-Eiern dazu. Ich ließ es nur kurz stocken und schob es von den Rändern ein bißchen zusammen und wendete die Masse bevor sie austrocknete.

Das Ergebnis war ein wunderbar saftiges Rührei mit schöner Gemüseeinlage mit ein bißchen Bums 🙂

Ich brauchte nicht mal ein Stück Brot dazu!

 

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Cannelinibohnen Paprika Feta Petersilie


Um beim Salatthema diese(n) Woche(nanfang) zu bleiben, kaufte ich eine Dose Cannelinibohnen, oder kleine weisse Bohnen.

Dazu kam eine rote Zwiebel in Streifen, 2 Zehen Knoblauch, Petersilie, Rosmarin und Kapern.

Zwiebel, Knoblauch und Kapern werden leicht angebraten, dann kommen die Bohnen dazu. Sie sollen nur lauwarm werden.

Dann nehme ich alles wieder heraus und mische alles mit 3 El Olivenöl und einem El Condimento Bianco.

Jetzt muß der Salat noch abgeschmeckt werden, hierzu nehme ich ein paar Tropfen Zitronensaft, Salz und Pfeffer.

Ganz zum Schluß gebe ich eine Handvoll Feta über den Salat- damit ist er fertig!

Schmeckt ganz rund. Kann für Leute wie mich noch mit Thun (aus der Dose oder frisch) oder auch mit Chorizo kombiniert werden.

Wie er fotografiert wurde ist er vegetarisch, ohne Feta wird er vegan.

 

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Feldsalat Artischocken Karotte Peperoni Ei Feta


Ausnahmsweise kein Fleisch, kein Fisch. Dafür eine Portion zum Sattessen 🙂

Ich mußte hierfür nichts dazukaufen, was auch mal schön war.

Beim Pfälzer holte ich mir am Samstag den Feldsalat und bekam dann gleich ein paar Karotten dazu. Die Artischocken holte ich auch dort. Die zwei Letzten wurden heute geschält und gemacht.

Die Karotten hab ich geschält und geraspelt und mit Condimento Bianco und Olivenöl angemacht.

Den Feldsalat mußte ich mehrmals waschen, hab ihn dann aber angemacht wie den Karottensalat. Die Artischocken wurden jetzt mit den Peperoni angebraten.

Das Ei wurde 10 Minuten gekocht, dann geschält und geviertelt.

Am Schluß gab es Feta in Würfeln, den ich drüber geworfen hab.

Gut war’s mal wieder!

 

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Lammhack grüne Bohnen Paprika Champignons Kartoffeln


Mit dem Hack wollte ich Bällchen machen wie vor ein paar Tagen, um die grünen Bohnen zu verarbeiten. Ich wollte eine Art von Stew machen, ohne daß es zu sehr verkocht (weil dann nämlich die einzelnen Komponenten nicht mehr nach sich schmecken).

Dazu nahm ich 500 g Lammhack, vermischte es mit Semmelbröseln (30 g) frischem Thymian und Rosmarin, Salz und Pfeffer und einem Ei, und drehte daraus etwa 20 Bällchen.

Dann kochte ich Bohnen, Kartoffeln und Paprika alle einzeln, und zwar knapp unter ihrem Gargrad.

In einem sehr großen Topf wurden die Bällchen angebraten, dann wieder herausgenommen und durch zwei gewürfelte rote Zwiebeln und 2 Knoblauchzehen erstzt, die angebraten werden.

Danach löschte ich erst mit Madeira und dann mit Rotwein ab. Ich liess es etwas einkochen, dann gab ich eine Dose passierte Tomaten dazu, wieder Salz und Pfeffer und Majoran.

Gemüse und Hackfleisch und auch die noch rohen Champignons kamen zurück in diese Flüssigkeit, wurden umgerührt und aufgekocht. Ich liess die Mischung weitere 15 Minuten köcheln, dann wurde schon serviert.

Hat gut geschmeckt, die Menge reicht mindestens noch für 3 Mahlzeiten 🙂

 

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Lammstelze Artischocken Gratin


Nachdem ich gestern mit dem Lamm kein Glück hatte, fand ich heute Lammstelzen, bzw. eine einzelne Stelze.

Außerdem gab es in dem Laden Lammhack aus Neuseeland.

Morgens auf dem Markt gab es beim Türken (ich bin mir nicht mehr so sicher, daß er Türke ist, die Söhne heissen Daniel und Gabriel) Artischocken.

In einem Monat ist der Preis von 1.50/St. auf 1.00 gefallen. Als ich auf sein(der eine Sohn) Angebot von 10 für €8 nicht einging, weil es mir zuviel war, gab es 5 für €4 :-).

Dazu nahm ich noch Thymian und Dill mit.

Stelzen hab ich bisher zweimal gemacht. Die Sauce war beide Male gleich oder ähnlich. So auch heute: eine Rotwein/Sherryreduktion mit Suppengrün und Kalbsfondbeigabe (der Rest von vor ein paar Tagen). Dazu 2 Stängel frischen Thymian, Rosmarin und ein Lorbeerblatt.

Das Gratin war noch von gestern übrig, hat sogar noch ein bißchen besser geschmeckt.

Von den Artischocken hab ich drei gemacht.

Dazu mache ich die äußeren Blätter ab, etwa 2 Lagen, kürze den Stiel auf etwa 1/3 der Gesamtlänge, schneide die oberen 2/3 der Blätter quer ab, viertele die Artischocke der Länge nach und schneide das Heu mit der Messerspitze entlang des Fruchtfleischs weg. Das ist viel einfacher als zu versuchen, das Heu mit einem Parisienne aus der ganzen Frucht herauszuholen.

Danach werden die Viertel in Zitronenwasser gelegt, um nicht noch mehr anzulaufen. Aber keine Sorge, beim Kochen in saurem Wasser bleichen sie wieder aus.

Ich hab sie etwa 15 Minuten köcheln lassen, dann wurden sie in Olivenöl angebraten, gesalzen und mit frischem Dill bestreut. Das passt sehr gut 🙂  .

Die Sauce wurde auf etwa 1/4 l reduziert (von mehr als 1l) und dann mit Kartoffelstärke abgebunden. Aber hier habe ich es nicht mit der Bindung übertrieben.

Fazit: Lammstelzen gehen immen, die sind richtig dankbar! Sie haben einen intensiven Geschmack machen eine tolle Sauce und werden, wenn man sie schmort, sowas von zart – wunderbar.

Bei den Beilagen hat man die Qual der Wahl, wobei die Artischocken schon ein Klassiker sind.

 

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Entenbrust Lauch-Kartoffelgratin Steinchampignons


Die Entenbrust hatte ich aus einem Supermarkt.

Dazu wollte ich ein Gratin machen, und zwar eines mit Kartoffeln, Lauch und Emmentaler.

Beim Gemüsehändler über die Straße gab es einen sehr erwachsenen Lauch, und kleine Steinchampignons fand ich dort auch.

Gratin:

1 große Kartoffel in dünne Scheiben schneiden, eine (kleine-15cm) Form ausbuttern, die Kartoffel gleichmässig auslegen, salzen, pfeffern und mit Muskat bestäuben. Gerade genug Sahne dazugeben, daß die Kartoffeln halb bedeckt sind. Einen großen Lauch der Länge nach halbieren, in dünne Scheiben schneiden und auf die Kartoffelmischung geben.

Mit Alufolie abdecken und bei 190 C 30 Minuten backen, dann herausnehmen, mit 50 g Schweizer Emmentaler (geraspelt) bedecken und ohne Alu zehn Minuten zurück in den Ofen geben.

Steinchampignons:

Die Stiele kürzen oder abschneiden, je nach Zustand. In einer Pfanne in guter Butter bei langsamer Hitze anbraten, etwa 8-10 Minuten. Eine Zehe Knoblauch und etwas Petersilie kleinhacken.

Kurz vor dem Servieren damit schwenken. Das hat genial geschmeckt! Die Knoblauch-Petersilie war fast wie die Mischung zu Schnecken, und die Konsistenz der Pilze war fest, aber gar. Sehr gut.

Entenbrust:

Die Fetthaut wurde rautenförmig eingeritzt, dann ohne Fett in einer heissen Pfanne ausgelassen. Nachdem die eine Seite Farbe genommen hat, wenden und in den Ofen geben, s.o. 190C für 8 Minuten. Herausnehmen, in ein Stück Alufolie einschlagen und 10 Minuten ruhen lassen. Man sagt immer, daß die Flüssigkeit wieder resorbiert wird, aber das stimmt nicht. Ich nehme den Saft in der Folie und gebe ihn zu der Sauce, um einen volleren Geschmack zu bekommen.

Die Sauce:

1 Schalotte, fein gewürfelt

1 Schluck Cointreau

etwas Weisswein

1/3 Glas Kalbsfond

ein paar Zesten einer ungespritzten Bio-Orange

Saft einer halben Orange

Salz, Pfeffer, ein Spritzer Worcestershire Sauce

etwas Beurre Manier, um die Sauce einzudicken

 

Bei der Sauce schmecke ich immer wieder ab. Auch hab ich die Pfanne, in der die Brust gebraten wurde, genommen und das überschüssige Fett weggekippt und die die Pfanne neu erhitzt und mit dem Fond aus der Sauciere abgelöscht, um etwas mehr Geschmack zu bekommen.

Fazit: Wie man sieht, ist die Brust zwar noch rosa, aber eben gerade noch. Trotzdem war das Fleisch zart und saftig. Die Sauce, die ein Spiel mit der Canard d’Orange Variante war, hat hervorragend zum Gericht gepasst. Mein persönlicher Favorit waren die Champignons und ihre Knoblauch-Petersilienapplikation – ultralecker!

Das Gratin war auch nicht von schlechten Eltern, ganz schnell zusammengeworfen, und durch den Käse herzhaft-interessant.

 

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Penne Bohnen Fenchel Tomaten Salsiccia


Diese Nudeln sind nicht italienisch 🙂

Ich hatte daheim grüne Bohnen, die ich möglichst frisch verarbeiten wollte. Auch war noch eine halbe Fenchelknolle da. Aus irgend einem Grund dachte ich erst an Lamm, dann an eine Art Lammeintopf, dann an Lammhack und dann daran, wo der nächste türkische Metzger in Pforzheim ist. Und da stellte ich fest, daß ich es nicht wusste. Statt erst nach Hause zu fahren, um nachzuschauen (ich hab kein Smartphone), hielt ich bei einem großen Edeka, nur um festzustellen, daß der nur die Edelteile hat. Das kam für mein Hack nicht in Frage, Gefrorene Ware war auch keine im Sortiment, aber an der Fleischtheke entdeckte ich frische Fenchelsalsiccia im Angebot. Also plante ich um, und nahm 4 dicke kurze Würste mit. Die Salsiccia war ganz offensichtlich von einem deutschen Metzger gemacht, das Rezept schmeckte nach grober Bratwurst mit Fenchel, aber daran war nichts mehr zu machen.

Jedenfalls öffnete ich die Würste und drehte daraus kleine Fleischbällchen.

Die grünen Bohnen wurden in Salzwasser mit Bohnenkraut knackig gegart und kalt abgeschreckt.

Den Fenchel schnitt ich in dünne Scheiben und briet ihn in Olivenöl an (ich finde, er schmeckt mit Röststoffen viel besser als ohne).

Eine Zehe Knoblauch kam dazu, wie auch ein Tl Kapern.

Aber erst röstete ich 2 in Streifen geschnittenen Bacon in etwas Olivenöl und gab eine Sardelle dazu, bevor ich eine Dose Kirschtomaten von Mutti dazugab und mit einem Kartoffelstampfer zerdrückte. Dann erst kamen die Kapern und der Knoblauch dazu.

Danach drehte ich die Hitze auf die geringste Stufe und gab die Hackbällchen dazu und den Deckel drauf.

Nach 15 Minuten waren diese gar, woraufhin ich Bohnen und Fenchel dazugab und anfing mit Salz, Thai-Chili und Majoran abzuschmecken.

In der Zwischenzeit kochte das Wasser und die Penne durften eine Weile im Topf kochen.

Nachdem auch sie gar waren servierte ich den Nudelteller. Nach dem Foto gab es noch eine Portion Parmesan darüber.

Fazit: Es hat besser geschmeckt, als ich zuerst dachte. Die Kochzeit hat die Sauce zusammengebracht, die Gewürze und die Leichte Schärfe auch. Die Bohnen konnte man deutlich schmecken, der Fenchel war eher ein Hintergrundsrauschen, aber ein Gutes. Ich hätte es auch ohne Pasta mit Kartoffeln als Eintopf essen können, aber Pasta ist ja immer gut, nicht?

 

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