Artischockencarpaccio


Hab ich schon erwähnt, daß Artischocken zu meinen Lieblingsgemüsen gehören? Nur etwa 10 mal, oder?

Meine Mutter kaufte immer die großen Bretonischen Artischocken, wenn sie in Saison waren, und kochte sie kopfüber in Salzwasser für etwa 45 Minuten.

Dazu gab es flüssige Butter mit Zitronensaft. Mir fiel damals schon auf, daß das Fruchtfleisch, das man mit den Zähnen vom Blatt abzieht, dazu beiträgt, daß nachfolgende Speisen süßer wirken.

Es stellte sich später heraus, daß es an einem Wirkstoff in der Artischocke liegt. Ein sehr sympathischer Effekt, wie ich finde.

 

Jedenfalls hat der Stand mit den vielen Gemüsesorten und den Sonderangeboten jetzt regelmäßig Artischocken. Sie sind noch nicht so dick, sondern eher länglich und noch schlank. aber wie man sieht, haben sie schon Substanz.

Ich hab sie auf die übliche Art geputzt, in Zitronenwasser eingelegt und anschliessend für 10 Minuten gekocht.

Dann ließ ich sie abkühlen und schnitt sie danach in Scheiben. Diese wurden auf einem Teller ausgebreitet, danach leicht gesalzen und mit einer Marinade aus Olivenöl und Zitronensaft napiert.

Dann gab ich fein gehackte Petersilie dazu und rieb noch etwas Zitronenzeste darüber, aber nicht viel.

Das Ergebnis war superb! Eine ganz feine Angelegenheit, passend zu festlichen Anlässen (so man Artischocken so sehr liebt, wie ich das tue), oder anderen schönenTreffen.

 

artischockencarpaccio-1

 

artischockencarpaccio-2

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