Thanksgiving 2016


Durch die Unmöglichkeit mit meinen deutschen Freunden unter der Woche zu feiern, legten wir das Essen auf den Sonntag.

Ich konzentrierte mich darauf, die wenigen Elemente auf den Punkt zu bekommen. Das hat dieses Mal ziemlich gut geklappt.

Die Pute von 4600 g blieb 3 1/2 Stunden bei 160 C im Ofen und erreichte dabei ihre Kerntemperatur von 74 C. Das Problem war. daß die innere Temperatur der Füllung diese Temperatur noch nicht erreicht hatte, also wickelte ich die Pute in Folie und machte den Ofen heißer. Nach weiteren 20 Minuten war der Garpunkt erreicht.

Jetzt durfte die Pute draussen eingewickelt ruhen, während die zweite Ladung Füllung (Stuffing) in einer Muffinform in den Ofen kam und fertig gebacken wurde.

Die Karotten wurden geschält, schräg geschnitten und in Wasser mit einer Prise Salz und Zucker bissfest gegart. Dann wurden sie abgeschreckt. Später gab ich zwei Löffel Wasser und einen Löffel Butter dazu, außerdem kleingehackte frische Rosmarinnadeln.

Die grünen Bohnen wurden mit Salz und Bohnenkraut knackig gekocht, dann kalt abgeschreckt, damit sie ihr schönes Grün nicht verlieren. Später wurden Speckstückchen angebraten, dazu kamen die Bohnen und eine weitere Prise Salz.

Den Mais hab ich aus der Dose in einen Topf gegeben, gesalzen und gebuttert und warm gemacht 🙂  Ich mag den nicht, wenn die Kerne nicht am Kolben hängen.

Das Stuffing bestand aus Salsiccia, Speck, Putenleber, Salbei, Knödelbrot, Apfel, Zwiebel, Champignons, Salz und Pfeffer. Das Fleisch briet ich mit Öl in der Pfanne an, gab dann die Zwiebeln, den zerkleinerten Apfel und den Salbei dazu. Danach kam das Knödelbrot dazu und wurde mit 2 Kellen Hühnerbrühe weich gemacht.

Die Masse kam in die Putenöffnung, und dann in die Muffinförmchen.

Die Kartoffeln für’s Püree wurden weich gekocht, dann mit abgekochter Milch, Muskat und Salz gestampft, dazu kam noch ein gutes Stück Butter.

Die Sauce bestand aus einer Hühnerbrühe aus einem halben Suppenhuhn, einem Bund Suppengrün, einem Schluck Port und etwas Weisswein und Wasser.

Das kochte eine Weile ein, wurde dann noch konzentrierter und wurde dann noch mit Mehlbutter eingedickt. Die Sauce war richtig gut (sie wurde noch mit der Flüssigkeit aus der Putenpfanne aufgefüllt und wieder reduziert).

Die Cranberrysauce bestand aus 400 g Cranberries, 400 ml Wasser, 200 g Zucker und die Zeste und dem Saft einer Orange. Nur einkochen und nach dem Platzen der Früchte weitere 5 Minuten weiter einkochen. Schmeckt super!

Unten abgebildet sind erst die Pute und dann die Beilagen ohne Pute. Sauce ist auch nicht abgebildet 🙂

 

9-pfuender-pute

 

beilagen

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4 Kommentare zu “Thanksgiving 2016

  1. BAG sagt:

    Das war mega lecker und der Truthahn war butterzart!!! Ich hab diesmal NICHT den Fehler gemacht und geschlungen, sondern habe ganz langsam gegessen und bin deswegen diesmal auch nicht geplatzt.
    Leider habe ich den Apple Pie verpasst – wird der noch gepostet?? S.H. hat ein paar Bilder auf Facebook gepostet, schick ich dir per Mail.

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  2. LunaUmbra sagt:

    Das klingt nach einem wahren Festessen^^
    Liebe Grüße Luna

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