Frikadelle Wirsing Kartoffelgratin


Das ist ein ganz typisches Kantinenessen und ich hab es gemacht, um den Wirsing zu verarbeiten und ein bißchen Vorrat fürs Geschäft zu haben.

Der Wirsing lag übers Wochenende herum und harrte der Dinge, die da kommen. Das Kartoffelgratin von gestern war auch noch da. Eigentlich schwirrten 3 verschiedene Rezepte bei mir im Kopf herum, aber am Ende gewann die Version mit der Frikadelle.

Das Fleisch war gemischtes Hack in Bio-Qualität. Zum Fleisch kommt eine kleingehackte Schalotte, eine Knoblauchzehe, auch gehackt, ein bißchen trockenes Weißbrot, gerieben, Salz, Pfeffer, Oregano, und ein mittleres Bio-Ei. Das hab ich mit der Hand vermischt und 3 Frikadellen daraus geformt. Die wurden in etwas Olivenöl angebraten, nicht zu heiss, und später kamen kleingeschnittene Champignons dazu. Danach noch einen Esslöffel Tomatenmark, der mit den Zwiebeln und dem Knoblauch briet. Das Ganze wurde mit Weißwein abgelöscht und kochte zur Sauce ein.

Den Wirsing schnitt ich in kleinere Stücke und briet ein paar Speckstücke an. Da hinein kam dann der Wirsing, der scharf angebraten wurde. Danach wurde mit Wasser abgelöscht.

Ich ließ den Wirsing etwa 45 Minuten mit Deckel geköchelt, danach wurde gewürzt.

Das Gratin hatte ich für 20 Minuten in den Ofen geschoben, um es wieder zu erwämen.

 

Das Foto hat etwas herbstliches, es ist alles Ton in Ton…

Im Ernst, das Foto würde nicht mal in einer Kantine jemanden überzeugen, das Tagesgericht zu bestellen. Ich kann euch aber versichern, daß es besser geschmeckt als ausgesehen hat 🙂

 

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7 Kommentare zu “Frikadelle Wirsing Kartoffelgratin

  1. malou sagt:

    Es gibt halt einfach Gerichte, die sind sehr schwer in Szene zu setzen vor der Linse, aber ich glaube dir aufs Wort dass dieses Gericht gut geschmeckt hat.ich habe letzt Woche ein Chili gekocht mit Salsicchia, nannte den Beitrag Chili italiano, was ich ganz witzig fand, konnte ihn aber noch nicht veröffentlichen weil ich kein einziges anständiges Foto davon bekam. Es sah einfach immer nach brauner Pampe aus. Da habe ich mein Chili eingefroren, den Beitrag in die Warteschleife gestellt, und probier irgendwann mein Glück noch einmal.LG Malou

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    • Alex sagt:

      Du hast Recht, ich bin auch jedes Mal enttäuscht, wenn ich Eintopfgerichte mache und sie nicht schön hinbekomme. Oder wenn die Kürbisgnocchi fluffig wie Kissen waren, aber aussahen wie 5 Mark Stücke, so flach…
      Aber ich koche lieber, als daß ich style…
      LG Alex
      P.S. Chili mit Salsiccia, das hätte mir einfallen sollen, klingt lecker!

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  2. Lecker, wir hatten gestern auch Wirsing, ich habe ihn nur kurz blanchiert, bevor ich ihn zu einem Gratin gab – ich fand ihn genau richtig, er hatte noch ein wenig Biß. Meinem Mann hätte deine Variante besser gefallen. Aber ganz allgemein sind das diese Wohlfühlessen, die manchmal etwas musig aussehen aber total gut schmecken und gut tun, dein Gericht finde ich ansprechend und gut fotografiert.
    LG Oli

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    • Alex sagt:

      Danke für dein Lob, Oli, wenn auch meiner Meinung nach unverdient. Ich hatte die Portion davor auch kürzer gegart und liebte das Herumkauen darauf gar nicht. Aber das waren äußere Blätter – insofern war das wahrscheinlich eigenes Verschulden 🙂 Die Frikadelle bereue ich allerdings nicht, die war schön saftig. Das Gratin war auch gut, wenn auch sehr buttrig.
      LG Alex

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      • Ich gestehe, wir hatten gestern die zweite Portion von dem Gratin und so durchgezogen und mit etwas weicherem Wirsing war es gefälliger, irgendwie leckerer.
        (Und Frikadellen sollte ich auch mal wieder machen, hach, jetzt schmecken die ganzen deftigen Sachen wieder so gut)
        LG Oli

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      • Alex sagt:

        Stimmt, ich hab diese Woche hauptsächlich deftig gekocht (und auch nicht alles gepostet). Jetzt soll es wieder etwas wärmer werden und ich versuche, wieder etwas leichteres zu machen 🙂
        LG Alex

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  3. Sabine sagt:

    Lecker! Ich mag auch gerne Oregano in den Frikadellen – immer wieder ein Renner!

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