Hähnchen Kartoffeln Erbsen Champignons


Auf dem Markt heute sah ich beim Geflügelhändler ein letztes Gourmethähnchen (seine Bezeichnung). Ganz klar ist es mir nicht, aber es ist kein Bio-Huhn und hat auch kein Label Rouge wie bei den Franzosen. Aber es lebt länger, wird schwerer (1600 g) und bekommt Futter ohne Zusätze. Platz hat es auch mehr. Jedenfalls nahm ich es mit, gekostet hat es fast €13.00.

An einem Gemüsestand gab es frische Erbsen, Dill und Champignons hatte ich schon Zuhause.

Später am Tag bin ich nochmal los, um eine Dose Bier zu holen, weil das Wetter wider Erwarten besser war als angekündigt, und ich wollte ein letztes Mal grillen. Und zwar dieses „Beer can chicken“, bei dem man ein Hähnchen auf eine halbleere Dose Bier setzt und im Kugelgrill indirekt grillt.

Ich hatte alles vorbereitet, die Kohle war schon heiss und auf die Außenkörbchen verteilt, das Bier war halb leergetrunken und das Hähnchen hatte einen Rub aus Olivenöl auf den dann eine Gewürzmischung aus mildem Paprika, Knoblauchgranulat, Salz, Pfeffer und Zucker kam. Dann setzte ich das Hähnchen auf die Dose, justierte alles in der Mitte des Grills – und der Deckel passte nicht. Es blieben 3 cm Abstand und so war der Vogel und die Dose instabil. Außerdem würde die ganze Wärme entweichen. Ich probierte ein paar Minuten herum, gab dann auf und verlegte das ganze Programm in den Herd. Hier entschloss ich mich, die Bedingungen des Grills nachzuzeichnen und stellte die Temperatur des Herdes auf etwa 125 C. Dem ist auch geschuldet, daß das Hähnchen nicht dunkelknusprig ist wie sonst.

Aber…Unter der Haut war die Brust so was von saftig! Außerdem riesig. Ich hätte mich normalerweise insgeheim noch den Schenkel einverleibt, aber ich war nach der Brust sowas von satt, daß an Nachschlag nicht zu denken war. Es ruhen folglich noch eine Brust und zwei Schenkel im Kühlschrank.

Es schien eine Schande, den Grill wirkungslos verpuffen zu lassen, also wickelte ich ein paar Kartoffeln mit Schale in Alufolie und legte die über die Kohlen.

Ich war zwar nicht überrascht, daß es Erbsen gab, weil ich vor zwei Wochen schon welche gekauft hatte, aber die von heute waren von sehr guter Qualität.

Die hab ich kombiniert mit in Butter angebratenen Schalotten, Champignons und zwei Esslöffeln frischen Dillspitzen. Dazu kam dann auch noch eine kleine Menge Sahne. Sehr lecker!

Die Kartoffeln bekamen nach der Grillzeit ein Stückchen Butter und eine Prise Salz.

Hat echt gut geschmeckt!

 

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2 Kommentare zu “Hähnchen Kartoffeln Erbsen Champignons

  1. LunaUmbra sagt:

    Das sieht sehr lecker aus. Das Hähnchen scheint dir wirklich gelungen zu sein=)
    Liebe Grüße Luna

    Gefällt mir

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