Sardinen Gamberi Salat


Heute hatte ich wieder Gelegenheit zum Fischhändler auf der anderen Kreuzungsseite zu gehen. Der Vater, der mich bediente, erzählte mir, daß sie nach 8 Jahren die Inneneinrichtung ändern, und auch Fliesen legen. Im nächsten Satz beteuerte er, daß sich an den Preisen nichts ändern würde (ich finde den Laden eh preiswert im Vergleich zu Karlsruhe oder gar Stuttgart!) 🙂

Er meinte noch, daß der Laden zwar renoviert würde, aber der Stand, der normalerweise auf verschiedene Märkte fährt, für die Woche an der Seite parken und das Geschäft aussen betrieben würde.

Ich wollte etwas für einen Salat und nahm drei seiner tollen Gamberi mit (die Dinger sind wirklich riesig und total frisch und geschmackvoll!). Er hatte auch noch Sardinen, von denen wollte ich auch noch ein paar, aber er wollte mir die ganze Chose verkaufen (weg ist weg 🙂  ) und meinte mehrfach, daß sie sehr preiswert seien, und ja, einfrieren sei gar kein Problem…

Am Ende bezahlte ich für fast ein kg Sardinen €4.90. Ich hab die, die man auf dem Teller sieht, vorbereitet, der Rest, mindestens die dreifache Menge, wurde auf zwei Gefrierbeutel verteilt und wird hoffentlich bald Gäste erfreuen.

Dann ging es zum teuren Russen, bei dem ich eine Karotte, etwas Feldsalat, eine Jalapeno, eine kleine Zucchini, eine orangene Paprika, ein paar Oliven, ein paar Pimientos de Padron und etwas frischen Basilikum einkaufte.

Daheim angekommen, machte ich mich daran, meinen Salat zu komponieren.

Zuerst wurden die Sardinen ausgenommen und die Wirbelsäule entfernt, dann kamen die Gamberi dran. Die verloren Kopf, Darm und Panzer. Die Sardinen hab ich noch schnell gewürzt (Salz, Pfeffer) und mehliert, einfach weil sie dann etwas knackiger nach dem Bratvorgang sind.

Als Salat hatte ich den Feldsalat und einen Eisbergsalat (kauf ich fast nie, aber auch der war vom teuren Russen und hatte weder den komischen Industriegeruch, noch den superfest geschlossenen Kopf, sondern relativ offene Blätter und ein angenehmes Mundgefühl – Geschmack hat er natürlich auch nicht viel, aber dafür Knack!).

Die wurden beide gewaschen, geschleudert und mit Olivenöl und Zitronensaft beträufelt.

Die kalten Beilagen: Die Karotte wurde geraspelt und mit Apfelessig, Zucker, Salz und einem Tl Olivenöl abgeschmeckt. Die Menge an Karotte war gering, dementsprechend auch die Menge an Aromaten. Die Oliven bekamen gar keine Behandlung.

Die warmen Beilagen: Ein paar Scheiben Zucchini, eine halbe Paprika in dünnen Scheiben, eine halbe sehr scharfe Jalapeno, 2 Frühlingszwiebel und 3 Champignons, die ich noch daheim hatte, und vier der Pimientos de Padron wanderten in eine heiße Pfanne mit Knoblauch. Nachdem alles gar war kam es als zweite Schicht über den grünen Salat.

Jetzt wurden die Fische und die Meeresfrüchte schnell angebraten. Bei den Gamberi hab ich (eher aus Zufall) den Garpunkt genau getroffen – außen aromatisch und mit Röstaromen, innen noch glasig. Sie wurden am Schluß noch mit ein paar Spritzern Zitrone beträufelt und Knoblauch lag auch in der Pfanne.

Jetzt stellte ich fest, daß es doch eine ziemliche Portion geworden war, Grünzeug oder nicht.

Ich muß gestehen, ich schaffte nicht alles, aber alles aus dem Meer 🙂

 

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2 Kommentare zu “Sardinen Gamberi Salat

  1. LunaUmbra sagt:

    Das sieht einfach nur super lecker aus. Da bin ich richtig neidisch.
    Liebe Grüße Luna

    Gefällt mir

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