Maccaroni Salsiccia Kapern Sadellen Parmesan


Pasta, let me count the ways I love thee?

Es ist vielleicht ein Sakrileg, ein Sonett auf die Liebe zur Pasta umzuschreiben, aber Millionen von Italienern können nicht irren 🙂

Was mich inspiriert hat, diesen (paraphrasierten) Satz von Elizabeth Browning aufzugreifen, war die Tatsache, daß ich immer wieder sehr ähnliche Rezepturen kochen kann, solange die Pasta eine andere ist. Das hat natürlich Grenzen, aber es gibt so viele Vertreter, daß es eine ganze Weile gut funktioniert 🙂

Das Rezept ist schnell erzählt, und auch schon öfters erzählt worden.

Heute gab es etwa 60 g Salsiccia (es darf gerne auch weniger sein, weil es um Geschmack und nicht um Fleischaufnahme geht), die wurde aufgetaut, enthäutet und in Olivenöl angebraten. Dazu gab ich eine gehackte Knoblauchzehe, 3 geviertelte Kirschtomaten, eine gemörserte Thai-Chili, eine Sardelle und 8 gesalzene und abgespülte Kapern. Dazu kam ein guter Schluck Weisswein. Der ist deshalb nötig, weil sich die Sauce etwas auseinanderdividieren muß, und das nicht kann, wenn die Masse zu fest ist. Das Ganze köchelt etwa 20 Minuten, es kommt dann noch Oregano dazu (es darf aber auch gerne Basilikum sein). Ich stochere immer wieder darin herum und breche Fleischklümpchen auseinander.

Dazwischen hab ich Wasser aufgesetzt und kräftig gesalzen (16 g auf 4 l Wasser) und die Maccaroni dazugegeben, als das Wasser kochte. Sie haben nicht lange gebraucht, bis sie gar waren.

Das Einzige was mich geärgert hat, und das war schon beim letzten Mal so: die Pasta spaltet sich der Länge nach und sieht dann unansehnlich aus.

Die Maccaroni waren keine Markenware, liegt es daran? Wer kennt sich aus. Jacob?

Aus meiner Kindheit kann ich mich erinnern, daß die Maccaroni immer intakt waren, weil wir uns einen großen Spaß daraus machten, die Sauce durch die Pasta zu schlürfen wie durch einen Gummistrohhalm 🙂

Mit den Dingern heute würde das nur ganz schlecht gehen.

Ansonsten war die Sauce lecker wie immer. Die Dreingabe von Kapern und einer oder zwei Sardellen verbessert eine tomatige Sauce ungemein, außer man ist Vegetarier oder Veganer. Kapern würden in diesen Fällen trotzdem gehen und ich würde sie auch empfehlen. Das Umami müßte man sich dann irgendsonstwoher holen, vielleicht von einem Hefeextrakt oder ähnlichem.

 

Maccaroni Salsiccia Tomate Kapern Sardelle Parmesan 1

 

Maccaroni Salsiccia Tomate Kapern Sardelle Parmesan 2

 

Maccaroni Salsiccia Tomate Kapern Sardelle Parmesan 3

 

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5 Kommentare zu “Maccaroni Salsiccia Kapern Sadellen Parmesan

  1. asz02011961 sagt:

    Es kann meiner Meinung nach gar nicht genug Nudelrezepte wie dieses geben! Es ist zwar noch früh am Morgen, aber mir läuft schon jetzt das Wasser im Mund zusammen…

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  2. LunaUmbra sagt:

    Das klingt wirklich super. Und Nudeln gehen irgendwie immer😅
    Liebe Grüße Luna

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  3. ichkoche- Jacktels Rohkost sagt:

    Hi Alex, auch ich behaupte , Pasta ist eine der tollsten Erfindungen überhaupt. Sehr feine Sache. ich denke das bei geriffelten Macaroni keine Aufspaltung auftritt. Nur die glatten spalten sich so. Wenn sie aber genug Eier drinnen haben, dann auch bei den Glatten nicht. Wie immer , geile Fotos. Gruß, Jacob

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