Rösti Zwetschgenkompott


Ich hab irgendwann gelesen, daß es in der Schweiz viele Röstivarianten gibt, die sich nur geringfügig unterscheiden, aber jeweils die „einzig wahre“ Variante sein sollen/wollen.

Erinnert ein bißchen an die Kartoffelsalatkriege in Deutschland aber auch in den USA 🙂

Jedenfalls war mir das heute egal. Ich wollte Rösti oder Kartoffelpuffer, aber möglichst ohne vielem anderem im Teig. Dazu sollte es irgendwas mit Zwetschgen geben.

Ich hatte 4 mittelgroße vorwiegend festkochende Kartoffeln geschält und gerieben. Dazu eine Prise Salz, Pfeffer, Muskat, eine halbe fein gehackte Zwiebel und einen gehäuften El Mehl.

Alles gut durchgemischt und mittels eines Rings in die Pfanne gegeben. Bei hoher Hitze auf beiden Seiten anbraten, dann 20 Minuten im Ofen fertiggaren.

Für das Kompott nahm ich 6 Zwetschgen, wusch und entsteinte sie und gab sie in eine heisse Sauteuse, in der Zucker dabei war zu karamelisieren.

Die Früchte gaben erst ihr Wasser ab, dann kam ein Achtel Rotwein dazu, der Rest vom Tempranillo.

Aus dem Gift Gewürzschrank nahm ich drei Zinken eines Sternanis, ein Streifen Macis, eine halbe Zimtstange und 10 Szechuanpfefferkörner und gab sie zur Zwetschgenmischung dazu.

Nach etwa 20 Minuten bei mittlerer Hitze waren die Früchte soweit zerfallen und die Gewürze hatten ihren Einfluß schon geltend gemacht. Ich hab abgeschmeckt und nochmal einen El Zucker dazugegeben.

Jetzt mußte nur noch der Rest der Flüssigkeit verdampfen.

 

Zusammen angerichtet sah es zwar nicht so elegant aus, dafür schmeckte es umso besser 🙂

 

 

 

Kartoffelpuffer Zwetschgenkompott 2

 

Kartoffelpuffer Zwetschgenkompott 3

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7 Kommentare zu “Rösti Zwetschgenkompott

  1. ichkoche- Jacktels Rohkost sagt:

    Hi Alex, lecker , genauso mache ich die Rösti`s auch. Und mit den frisch gemachte Kompott, ein Traum. Dank Dir werden heute Abend meine Frauen einen Zwetschgenkuchen bekommen. Besten Gruß

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  2. malou sagt:

    In Luxemburg heissen die Rösti „Gromperkichelcher“ und werden genau so gemacht.Sie sehen lecker aus.

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    • Alex sagt:

      Ich liebe Dialekte. Und wenn ich genau lese und höre, ist da Grombeere oder Grumbiere (pfälzisch/saarländisch für Kartoffel, und Küchelchen oder Küchlein
      im „Kichelcher“.
      Ich glaab des kennt ich aa noch lerne 🙂

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  3. Prima Idee und sieht doch klasse aus, ich will dieses Jahr aus der nächsten Charge Pflaumen die reif wird mal versuchen Ketchup zu machen.
    LG Oli

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