Schweinenacken Mais Kartoffel Salsa


Langsam kommt die Wiedereinrichtung voran. Geschuldet ist das langsame Tempo der Tatsache, daß die ursprüngliche Dunstabzugshaube nicht verfügbar ist und jetzt erst ein anderes Modell bestellt werden musste. Und die Wand, von der die beiden Oberschränke fielen, muß aufgeschnitten, von hinten mit einer Holzplatte verstärkt, dann wieder zugespachtelt werden, bevor die neuen Schränke (IKEA) montiert werden können. Der Handwerkerchef in seinem unendlichen Optimismus will erst kommen, wenn er beide Sachen am gleichen Tag erledigen kann.

Ich war inzwischen schon zweimal bei IKEA und werde wohl am Montag noch ein Teil für die Küche holen, um endlich genug Stauraum zu haben um alles unterbringen zu können.

Trotzdem geht das kulinarische Leben weiter, wenn auch im Schongang. Aufgrund von heftigen Dampfattacken beim Öffnen des Ofens sind mir beide Feuermelder gleichzeitig losgegangen… Ein Horror ohne schnell greifbare Leiter. Jetzt hab ich sie abmontiert :-).

Auf dem Markt heute morgen kaufte ich beim Marktmetzger (einem davon, es hat mehrere) ein Stück Schweinenacken, etwa 1 kg.

Ich hatte die Hoffnung, später zu grillen. Die Hoffnung war nicht sehr groß, weil es die letzten Wochen jeden Tag geregnet oder gar geschüttet hat.

Aber später gab es eine stabile Wetterlage, die ich nutzen konnte. Den Nacken hab ich gekauft, weil er, langsam gegart, sehr zart und saftig ist. Das Fett zwischen den einzelnen Fleischsträngen schmilzt weg.

Wie ich es jetzt schon ein paar Mal gemacht habe, baute ich ein Feuer in dem Schornstein, ließ es lodern, bis die Kohle ascheweiß war, und füllte die Kohlen in die beiden Körbe links und rechts von der Mitte des BBQ. Dann gab ich den Nacken, den ich mit einem Rub (für Pulled Pork) einrieb, auf eine Aluschale und platzierte sie in die Mitte, zwischen die Körbe. Jetzt kam der Deckel drauf. Nach einer Stunde nahm ich meinen Temperaturfühler und schob ihn in die Mitte des Garguts. Der zeigte 64 C an, 15 Grad weniger als die Mindesttemperatur für Schweinefleisch. Jetzt gab ich eine Kartoffel in Alufolie zum Fleisch.

Nach einer weiteren halben Stunde waren es schon 76 C. Ich ließ den Nacken noch eine weitere Stunde auf dem Grill, auch, um die Kartoffel gar zu bekommen. Den Mais hab ich zuerst weichgekocht und dann auf den Grill gegeben, dazu zwei halbierte Spitzpaprika.

Zum Fleisch machte ich wieder die von mir sehr geliebte Salsa aus Tomaten, Frühlingszwiebeln, Limettensaft, Knoblauch, Jalapenos, Koriandergrün und Salz.

Nachdem alles fertig war, gab es Butter auf den Mais und ich schnitt 2 Scheiben des Nackenbratens ab und pinselte ihn mit ein wenig BBQ Sauce ein. Die Kohlen hatten nicht mehr viel Kraft, also legte ich die Scheiben direkt über die Kohlen, ließ sie kurz angehen und wendete sie.

Dann wurde schnell angerichtet.

Der Nacken war zwar zart, aber nicht so weich wie beim Pulled Pork vergangener Tage, aber das sollte auch nicht sein. Der Rub, den ich dem Braten am Anfang verpasst hatte, gab ihm eine schöne Note, die entschieden außereuropäisch schmeckt. In Amerika beheimatet, ist sie aber nicht so leicht einzuordnen, sondern mischt verschiedene Aromen, die sowohl aus Nord-, wie aus Mittelamerika kommen.

Der Rub bestand aus:

1 El Cumin/Kreuzkümmel

1 El Pimenton de la Vera

2 El Paprika edelsüß

1 El Oregano

1 El Cayenne

1 El Zucker

1 El Brauner Zucker

1 El Salz

1 El Zwiebelgranulat

1 El Knoblauchgranulat

 

Schweinenacken Mais Kartoffel Salsa 1

 

Schweinenacken Mais Kartoffel Salsa 2

 

Schweinenacken Mais Kartoffel Salsa 3

 

 

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