Linguine Salsiccia Tomaten


Es geht weiter mit den Favoriten. Ich bin noch unterwegs und fragte, ob Pasta OK wäre. Das war offene Türen eintreten. Also war ich heute um 1/2 10 bei Regen und Wind auf einem sehr menschenleeren Markt auf dem Gutenbergplatz, um mal wieder zu schauen, was der Unterschied ist zu meinem jetzigen Lieblingsmarkt in Pforzheim.

Der Karlsruher Markt ist etwa doppelt so groß, was die Menge der Händler angeht. Es gibt vielleicht 8-10 Gemüsehändler von denen sich 4 mit hochspezialisiertem und teurem Angebot kräftig Konkurrenz machen. Dann hat es spezielle Nischenangebote, für die Pforzheim zu klein ist, wie der Stand mit den Käsekuchen aus Freiburg, oder heute neu gesehen, ein kleiner Wagen mit Produkten aus der Karlsruher Tofu-Manufaktur. Außerdem hat es ab Frühjahr einen Stand, der nur Pilze verkauft (die selbst in einem Tunnel gezogen werden) und eine große Auswahl davon anbietet.

Dafür hat es in Pforzheim auch gute Gemüsehändler, von Biohändlern über Selbsterzeuger und Streuobstwieseninhabern zu dem „Großhändlertürken“, der wirklich Sachen hat, die sonst keiner hat, und zu Preisen, die auch keiner hat.

Außerdem hat es den Käseaffineur Ruf, ein echter Sonderfall. Der Stand hat ein fast komplettes Sortiment an französischen Käsen mit Herkunftsprädikat, in vielen Fällen aus kleinen bäuerlichen Produktionsstätten. Außerdem gibt es auch eine beeindruckende Auswahl Schafs- und Ziegenkäse, dazu Hartkäse von Frankreich über die Schweiz bis Italien und Deutschland. Man kann dort phantastische Butter kaufen und auch frische Molkereiprodukte, rohe Schinken- und Salamispezialitäten, Essige und Öle.

Es gibt aber auch noch einen anderen Stand, der Käse und Molkereiprodukte verkauft, und einen italienischen Spezialitätenstand, der auch eine Menge guter italienischen Käse anbietet. Ein weiterer italienischer Stand hat eine Menge italienischer Schinken und Wurstspezialitäten.

Der Fischhändler, mein Nachbar in der Nordstadt, hat immer eine bessere Auswahl als die beiden Fischhändler in Karlsruhe. Billiger ist er auch.

Und es hat einen italienischen Bäcker, der aus der Nähe Stuttgarts nach Pforzheim kommt, mit Broten von fast 2 Metern Länge, die in großen Stücken nach Gewicht verkauft werden.

Ich denke also, Pforzheim braucht sich nicht zu verstecken 😉

Jedenfalls gab es dort einen Endiviensalat, den ersten Bärlauch der Saison 2 mittelscharfe Peperoni und ein paar Tomaten.

Anderswo bekam ich eine frische Fenchelsalsiccia und eine ordentliche Kante Grano. Im Laden bekam ich eine Dose Mutti Ciliegini-Tomaten, die ich noch nicht vorher gesehen hatte. Die waren genausogut wie alle anderen, die ich bisher von Mutti probiert habe.

Das Rezept gibt es hier ähnlich auch schon mal.

100 g Salsiccia (Fenchel)

1 rote Zwiebel gehackt

1 Zehe Knoblauch gehackt

1 Dose Mutti Tomaten

1 Schluck Rotwein

200 g Linguine von Cecco

Die Salsiccia wird mit Zwiebeln und Knoblauch langsam bei mittlerer Hitze in Olivenöl ausgelassen.

Das dauert etwa 15 Minuten. Dann wird mit Rotwein abgelöscht und mit Tomaten aufgefüllt.

Die kleinen Tomaten werden zerdrückt und das Ganze weiter eingekocht.

Nachsalzen und über die Linguine geben (die natürlich vorher mit Salz in Wasser al dente gekocht werden).

Darüber kommt der Grano (nicht im Bild). Dazu gibt es Endiviensalat mit Senfvinaigrette (auch nicht im Bild). 😉

 

DSC_0455

 

 

 

 

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11 Kommentare zu “Linguine Salsiccia Tomaten

  1. LunaUmbra sagt:

    Das sieht aber köstlich aus.
    Liebe Grüße Luna

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  2. Alex sagt:

    Vielen Dank! Ich selbst liebe diese geschmorten Saucen-Pasta Kombis mit nur wenigen Zutaten.

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  3. bag sagt:

    Zwar nochmal überfressen, aber es war ja auch Salat dabei… Nudeln super lecker, die Wurst in dieser Sosse macht’s.

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  4. Uhh das schaut lecker aus!! 🙂

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  5. Alex sagt:

    Dankeschön!

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  6. malou sagt:

    Mmhh… Salcichia, das muss gut geschmeckt haben.! LG Malou

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    • Alex sagt:

      Ja, wirklich. Ich liebe diese Wurst, speziell die mit Fenchel. Man denkt, man is(s)t in Italien!

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      • malou sagt:

        Genau, da kommt der richtige italienische Geschmack durch. Leider sind sie bei mir zu Hause nicht von Fenchel zu überzeugen. In keiner Form. Aber ich arbeite dran, sie langsam daran zu gewöhnen.Hatte am Samstag eine Fenchelsuppe gemacht wohlwissend, dass sie keinen Fenchel mögen. Die Begeisterung hielt sich in Grenzen, aber ! sie haben die Suppe gegessen. Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung;)

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      • Alex sagt:

        Kompliment! Ich persönlich finde die Samen schön würzig (gerade in Schweinehackoder der bekannten italienischen Fenchelsalami). Mich an die Knolle zu gewöhnen dauerte auch etwas länger.
        Probier es doch (bei Erwachsenen) doch mal mit einem Pastis oder Ricard als Aperitiv- oder lösch den Spinat damit ab, das ist super!

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      • malou sagt:

        Ricard ist mein Lieblingsaperitif :)) aber meine Tochter(25) und auch meine Freunde mögen es halt gar nicht diesen Geschmack. Aber Pastis im Spinat klingt verlockend, werde ich auf jeden Fall probieren. So schnell gebe ich ja nicht auf. Und irgendwann werden sie den Anis Geschmack lieben 😉

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