Ente Rotkraut Karotten Zuckerschoten Champignons


Heute ist der vorletzte Markttag vor Weihnachten gewesen. In diesem Bewusstsein bin ich über ihn gegangen, um zu sehen, was angeboten wird.

Der Pfälzer war heute das letzte Mal bis 9. Januar da, Herr Ruf, der Käsespezialist kommt am Mittwoch nochmal, am Gefügelstand holte ich vorsorglich 10 XXL Bio-Eier (ich liebe diese großen Dinger als Frühstücksei!) und eine Entenbrust, und am Stand des Türken gab es wieder einen Riesenstrauß Koriander für €2.00.

Das brachte mich auf die Idee, die Entenbrust vielleicht asiatisch zu machen. Jetzt ist das ein einigermaßen schwieriges Unterfangen, weil ich mich damit nicht sonderlich gut auskenne, und ich auch nicht weiß, ob die paar Kochbücher, die ich zu dem Thema habe, auch wirklich etwas taugen 🙂

Außerdem lasse ich mich gern von den Zutaten leiten und improvisiere dann.

Die Zutaten:

1 Entenbrust ohne Haut (die Haut gibt es morgen)

Zuckerschoten (eine kleine Handvoll)

Karotten geschält und dünn abgeschrägt geschnitten

Eine Handvoll Rotkraut in feinen Streifen

Ebensoviel Wirsing in etwas breiteren Streifen

5 Steinchampignons, nicht zu fein geschnitten

1/2 Frühlingszwiebel

1 Daumengroßes Stück Ingwer in kleinsten Würfeln

1 Knoblauchzehe

1 Thai Chili

Sojasauce

Fischsauce

Saft einer Orange

wenig Wildfond zum Ablöschen (50ml)

 

In einer neu gekauften Wokpfanne (man gönnt sich ja sonst nichts 🙂 ), hab ich zuerst die Frühlingszwiebel, den Ingwer, die Thai-Chili und den Knoblauch angeschwitzt.

Die Ente hab ich eine Stunde zuvor in die flüssigen Zutaten eingelegt und jetzt herausgenommen und in dickere Scheiben geschnitten.

Die wurden dann kurz angebraten und sofort wieder entfernt und auf einem Teller geparkt.

Danach hab ich das Rotkraut, die Karotten und die Schoten hineingegeben. Dann die Champignons und den Wirsing.

Dann kam 50ml Wildfond dazu und ich hab 2 Minuten einen Deckel draufgemacht. Die Flüssigkeit wurde eingekocht, etwas von der Entenmarinade kam dazu und die Entenstücke.

Jetzt wurde das Koriandergrün drübergestreut und untergehoben.

Nach etwa 30 Sekunden hab ich dann serviert.

Wie gesagt, es gab kein Rezept, aber alles hat schön knackig und gut geschmeckt. Die Ente war innen noch zartrosa und ganz weich.

Insgesamt ziemlich schmackhaft.

 

Ente Rotkohl Wirsing Karotte Zuckerschoten 2

 

Ente Rotkohl Wirsing Karotte Zuckerschoten 1

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