Bruschetta Steinpilze Gruyere toskanischer Speck


Ich war ein paar Tage in Kiel eingeladen, bei H. und seinem Sohn M., die beide keine Kostverächter sind, und schon vieles mitgegessen haben (und, im Fall von M., auch schon mitgekocht und gebacken haben, aber dazu später mehr).

Donnerstags machten wir Enchiladas mit Hackfleisch, Pico de Gallo, Cheddar, Adobo und saurer Sahne und ließen sie schön im Ofen überbacken. Danach mußte ich meine Käsemitbringsel auch noch zum Besten geben, was darin mündete, daß ich nicht so toll schlafen konnte 😉

Dazu gibt es keine Bilder. Freitag haben wir etwas langsamer gemacht und „nur“ Penne alla puttanesca serviert, aber später gab es die Käseorgie Teil 2.

(Ich hatte 10 verschiedene Käse dabei, alles AOC und alles in perfektem Reifezustand – schwer, die Finger davon zu lassen…)

Für Samstag hatten wir uns ein Menü mit 3 Gängen vorgenommen, wobei M. den Dessertgang übernehmen wollte.

Wir wollten Samstagmorgen auf den Exerzierplatz gehen, das ist ein relativ großer Platz, der den Samstagsmarkt beherbergt.

Ich war da zwar schon öfter, aber mir war noch nie aufgefallen, daß er in „Straßen“ unterteilt war (i.e. Fleischgasse, Fischgasse, Gemüsegasse, etc.)

Dadurch hat man immerhin die Konkurrenz in der Nähe zum Sofortvergleich 😉

Bei den Gemüseständen sah ich, wie die Ordnung von den Früchten zu den Gemüsen und dann zu den Pilzen ging, und fand einen Stand mit schönen, nicht teuren Steinpilzen, die ich als Amuse gleich kaufte und einbaute.

Nach dem Markt ging es noch in eine Mega Mall (City…), eine Mischung aus Hochglanzeinkaufszentrum und Metro für Großabnehmer, mit sehr großem Sortiment und stolzen Preisen. Aber auch sehr gutem Service.

Ich habe dort 2 verschiedene Frauen hinter ihren Theken geärgert, indem ich sie um 3 besonders dünne Scheiben alten Gruyere fragte (ganz schwer zu schneiden, Warenwert €1.45), und die andere um 3 dünne Scheiben eines toskanischen Specks bat, der dann €0.54 kostete. Aber das war für die Damen kein Problem.

Nachdem wir dort auch diverse deutsche, italienische und französische Weine besorgt hatten, ging es zurück, um tätig zu werden.

Wir hatten dort noch ein Ciabatta gekauft, dies wurde in einer Pfanne mit ein wenig Olivenöl angeröstet.

Die Steinpilze hatte ich vorher genau geputzt, und in nicht zu dünne Scheiben geschnitten (5 mm – 8 mm). Sie wurden leicht gesalzen und in wenig Öl angebraten. Sie sollten ein wenig Farbe nehmen, um dann gewendet zu werden. Den Speck hab ich langsam rösch gebraten, das Ciabatta mußte nochmal kurz erwärmt werden, dann kam direkt die dünne Scheibe alten Gruyere darauf, dann der Steinpilz und dann die Scheibe Speck. Jeder hatte 2 dieser Ciabatta. Sie waren sehr gut!

 

Bruschetta Steinpilze Käsa Speck 2

 

Bruschetta Steinpilze Käsa Speck 3

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Ein Kommentar zu “Bruschetta Steinpilze Gruyere toskanischer Speck

  1. BAG sagt:

    Neid. Des klingt subba !!!!!!

    Gefällt 1 Person

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