Burger Ancho Paprika Kartoffeln


Es war wieder Zeit für einen Burger, allerdings nichts klassisches, sondern einen Rinderfleischklops zu den Kartoffeln und dem Paprika-Anchogemüse.

Eigentlich hatte ich nach Appetit eingekauft, schon wieder Mais (ich liebe es, ihn abzunagen!) und außerdem Pfifferlinge. Allerdings ging ich in mich und versuchte mir vorzustellen, wie das alles aussehen würde, und entschloß mich kurzfristig um. Die anderen Zutaten gibt es ab morgen.

Bei diesem Gericht ist der geheime Favorit der (oder die) Ancho Chili (s). Ich hab den Karlsruher Gemüsehändler glaub ich schon erwähnt, der wohl seine Chilis selbst anbaut.

Die Anchos sah ich etwa vor einer Woche bei ihm und nahm sie mit. In Amerika werden sie geräuchert und als spezieller Chili vielseitig eingesetzt. Auch gibt es sie auch geräuchert in der Dose.

Jedenfalls waren die frischen Anchos eine echte Bereicherung. Sie sind eigentlich eher mild, was aber nicht bedeutet, daß sie keinen Bums haben. Nur ist dieser Bums dezent und auch fruchtig, weil Anchos eine fruchtige Note haben.

Die, die ich hatte, waren frisch, und räuchern konnte ich sie nicht, aber dafür scharf anbraten. Das hab ich getan und sie dann eine Weile mit dem Paprikagemüse garziehen lassen. Da war übrigens auch Knoblauch dran. Außerdem hab ich es gegen Ender der Garzeit mit einem Schluck Essig und einer Prise Zucker abgeschmeckt, weil ich diese süß-saure Note bei Paprika gut finde.

Die Kartoffeln wurden geviertelt und mit der Haut in kochendem Wasser gegart und anschließend in Öl angebraten. Auch da kam Knoblauch dazu.

Der Burger bestand aus 200g Rindfleisch, von Hand geformt (klingt gut, nicht?), gesalzen und gepfeffert und mit ein paar Tropfen Sojasauce dunkel versehen, die ich mit einem Küchenpinsel verstrichen habe. Der Grund hierfür ist, daß meine Firma, die auch Schnellrestaurantbetriebe hatte, in den 80er Jahren einen eigenen Burger auf den Markt brachte, der eigentlich richtig gut war. Jedenfalls, solange darauf geschaut wurde, daß er genau nach Anweisung gemacht wurde. Dieser Burger ist längst begraben, aber an den Kniff mit dem Soja erinnerte ich mich kürzlich durch die Unterhaltung mit einem Koch, der auf der Suche nach seinem perfekten Burger war. Ich schlug ihm vor, das einmal auszuprobieren. Ich habe noch keine Rückmeldung, denke aber, in ein bis zwei Wochen weiß ich, was er davon hält.

Jedenfalls hab ich den Burger etwas dicker und nicht so sehr in die Breite geformt, weil ich einen saftigen Burger will, der außerdem innen noch leicht rosa ist, ohne blutig zu sein.

Es brauchte etwa 8 Minuten auf der einen Seite bei anfangs hoher, dann mittlerer Hitze. Ich schaue immer auf den Rand des Burgers: wenn er fast zur Hälfte durchgezogen ist, wird er gewendt und brauch auf der anderen Seite höchstens noch 5 Minuten.

Danach wurde angerichtet. Für Burger-Aficionados fängt der Tag erst an- Käse (Emmentaler, Cheddar, Chester, Appenzeller oder Bleu de Auvergne), Bacon, Röstzwiebeln, verschiedene Senfsorten oder auch Mayonnaisen, Gurkenscheiben oder Gürkchen, Salat-, Rucola-, oder Beteblättchen, Kresse, Sonnenblumenkerne oder Sesam, alles mögliche kann man auf einen Burger geben. Wobei ich ihn ganz pur sehr genossen habe.

 

Burger Ancho Paprika Kartoffeln 1

 

Burger Ancho Paprika Kartoffeln 2

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