Zucchini Lammhack Aubergine


Auf dem Markt gab es runde Zucchini, die haben mich sofort angeregt. Da ich letztens geschrieben hatte, ein Gericht mit Lamm zu wiederholen (Moussaka), wollte ich zumindest schauen, wie es sonst schmeckt. Ich hab ein Stück Lamm aus der Region bekommen. Es war aus der Hüfte und wurde mir empfohlen, um Hack daraus zu machen. Ich zog daraus die Lehre, daß ich hier einen wahrscheinlich türkischen Laden mit Metzgerei finden muß, der Lammhack hat. Scheinbar darf man verschiedene Fleischsorten nicht in der gleichen Maschine zu Hack verarbeiten, ohne sie zu säubern. Kompliziert!

Jedenfalls hab ich etwa 800 g mit nach Hause genommen und alles zu Hack verarbeitet, aber 2/3 eingefroren (die Moussaka ruft…)

Jedenfalls gab es auf dem Markt auch noch eine kleinere Aubergine, Rosmarin vom Pfälzer, wie auch Saubohnen, auch von ihm. Das waren die vor Monaten beschriebenen und angekündigten Favas. Ich hatte mich zwar anderswo schon mit Erbsen eingedeckt, konnte aber bei frischer Ware von hier nicht nein sagen.

Zuhause angekommen stellte ich den Fleischwolf auf und drehte das Lamm durch.

Ich hatte 2 Zucchini gekauft, die wurden geköpft und mit dem Parisienne ausgehöhlt. Das Fruchtfleisch hab ich grob gehackt, zu einer in Stückchen geschnittenen Auberginenhälfte gegeben, und scharf angebraten, bis die Auberginen langsam dahinschmolzen. Dazu kam eine Handvoll angerösteter Pinienkerne, kleingehackter Rosmarin (1 Tl), Petersilie und ein paar Prisen Harissa. Nachdem alles soweit Farbe genommen hatte und etwas reduziert war, zog ich es vom Herd, ließ es abkühlen und vermengte das Lammfleisch mit der Masse. Ich hab es nochmal mit Salz abgeschmeckt und in die Zucchini eingefüllt. Es war ein bißchen der Masse übrig, die hab ich später für die Sauce verwendet.

Die Zucchini kamen in eine feuerfeste Form bei 190 C in den Ofen, etwa 45 Minuten.

Dazwischen palte ich die Saubohnen, kochte sie kurz auf, und befreite sie dann von ihrer Haut, um sie dann etwa 10 Minuten in Olivenöl und Fleut de Sel ganz langsam zu garen.

Dazwischen hab ich die übrige Gemüse-Hackmischung (etwa 4 El) nochmal angebraten, mit Mutti Kirschtomaten aus der Dose, die ich schnell püriert habe, aufgefüllt und nochmal mit Salz und Rosmarin nachgewürzt.

Hier hab ich auch eine Cayenne Peperoni hineingeschnitten (die aber leider wieder nicht besonders viel Bums hatte).

Das kochte jetzt ein wenig ein. Ich hab dann einen tiefen Teller vorbereitet mit zwei Kellen der Tomatigen Sauce, hab den einen Zucchino auf die Sauce gesetzt, ordentlich Parmesan drüber gerieben und den Teller nochmal 20 Minuten ins Rohr geschoben. Die Sprenkel auf dem Teller kommen daher. Die grünen Sprenkel wiederum sind spät hinzugefügtes Basilikum. Jetzt kamen die Saubohnen dazu, die übrigens hervorragend mit der tomatigen Sauce harmonisieren.

Jetzt war alles zart und konzentriert genug zum Servieren.

Es hat sehr gut geschmeckt, wobei ich das Lamm nicht deutlich herausschmecken konnte, auch wenn ich einen Bissen ohne Sauce oder sonst etwas nahm.

Vielleicht hatte ich alles überwürzt, daß das Lamm keine Chance hatte, aber sonst (als Hüfte. Keule oder Kotelett) gibt es das Phänomen nicht. Sei’s drum, ich würde es wieder machen.

Lammhack Zucchini 1

Lammhack Zucchini 2

Lammhack Zucchini 3

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Ein Kommentar zu “Zucchini Lammhack Aubergine

  1. Anonymous sagt:

    Wow! That looks soooooooo good!!!!

    Gefällt 1 Person

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