Spaghetti Crevetten Kapern Oliven Tomaten


Bei der Arbeit stand die Frage erst zaghaft, dann immer drängender im Raum: Was mach ich heute abend zum essen?

Ich hatte noch frischen Mais, eine schöne mittelgroße Artischocke, Tomaten, Basilikum, Kapern, Oliven und allerlei Pasta.

Zuerst dachte ich daran, große Gambas im Kokosmantel mit Mangosauce zu machen (ich hatte schon die Mango und andere Zutaten dafür gekauft),

aber mein italienischer Fischhändler hatte heute keine der großen, sondern nur diese Crevetten, die pro Stück gerademal die Hälfte wiegen.

Das hätte ein Ungleichgewicht von Kokospanade zu Eigengewicht ergeben (und wahrscheinlich geschmeckt wie ein fischiges Bounty), also hab ich dieses Experiment verschoben und stattdessen auf eine Meeresfrüchte-Puttanesca-Variation ohne Parmesan (versteht sich bei allem aus dem Meer) gesetzt.

Die war voraussehbar gut und einfach. Nur war es etwas Arbeit, alles vorzubereiten, damit alles schnell und auf den Punkt zusammenkommen konnte.

Die Puttanescasauce:

1 Sardelle und eine kleingehackte Knoblauchzehe in Olivenöl langsam zerfallen lassen

4-6 Kirschtomaten dazugeben, 6-10 Kapern (ich hatte in Salz eingelegte Kapern, leicht abgespült), 8 Oliven und ein Schluck Noilly Prat oder Weißwein, was im Haus ist. Deckel drauf und andünsten. Nach 10 Minuten schauen, die Tomaten verdrücken, umrühren, und den Deckel wieder draufmachen.

Dazwischen hatte ich die Artischocke (hier ohne Foto) gekocht und die Blätter mit großem Genuss abgepflückt und mit einem Zitronenbutterdipp genossen.

Den Boden hab ich dem größeren Wohl zugeführt und in Stücke geschnitten der Sauce zugegeben.

Während sich die Sauce selbst vollendete, nahm ich den Crevetten Kopf und Darm, hackte nochmal eine Zehe Knoblauch, und erhitzte ein Pfanne mit Olivenöl. Da hinein kamen zuerst die Crevetten, direkt anschliessend der Knoblauch. Ich würde sagen, daß es nicht länger als 4 Minuten gedauert hat, dann wurden die Meerestiere ihrem Schicksal=Teller zugeführt. In die Sauce kam im letzten Moment noch ein paar Streifen Basilikum.

Diese Sauce (ich wiederhole mich hier) hat sich zu meiner Lieblingssauce gemausert in den letzten Jahren. Ich finde sie eine perfekte Sauce, die kein Fleisch und keinen Fisch braucht (selbst wenn ich immer wieder welchen dazu mache). Auch die Sardelle kann man sich sparen, auch wenn sie meiner Meinung nach den Geschmack vertieft (Umami).

Aber ich hab die Sauce schon oft ohne Fleisch oder Fisch, sondern nur mit Parmesan auf Pasta genossen. Wunderbar!

Das Kokosgedöns mach ich jetzt an Pfingsten mit Schweinelende oder Hähnchenbrust- schaunmermal 🙂

 

Spaghetti Scampi Oliven Kapern Tomaten 1

 

Spaghetti Scampi Oliven Kapern Tomaten 2

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4 Kommentare zu “Spaghetti Crevetten Kapern Oliven Tomaten

  1. Die sehen super lecker aus und sind wunderschön fotografiert. Liebe Grüsse und ein schönes Wochenende, Jenni

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  2. Irma aus Bern sagt:

    Das war super lecker

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