Burgerbrötchen Burger Paprika Mango Avocado


Freitag las ich bei Tring ein Rezept für ein Burgerbrötchen (Buns), das zu mir sprach. Es klang nicht so schwer und war vor allem schon heruntergerechnet auf eine kleinere Portion.

Also hab ich mir am nächsten Tag 550er Mehl besorgt, und alle anderen Sachen, die ich einsetzen wollte. Da waren eine Mango, eine Avocado, rote Zwiebeln, Cheddar in Scheiben und sogar griechischer Joghurt (den ich dann im letzten Moment vergessen habe).

Beim Teig hab ich glaub alles verkehrt gemacht, was ich verkehrt machen konnte. Mein Teig war trotz gleichen, akribisch abgemessenen Zutaten eher flüssiger, den ich dann mit etwas! (! von Tring) Mehl dazu, scheinbar aber nicht genug. Nach 2-fachem Gehen hatte ich dann Fladen, die aussahen wie Dönertaschen, aber verlockend dufteten. Auf die anderen Fehler will ich gar nicht näher eingehen, das hier ist ein Foodblog und keine Comedy-Show ;-). Alle Fehler und die daraus sich ergebenden Auswirkung waren allein meine Schuld.

Aber als sie aus dem Ofen kamen, waren sie zwar nicht so hoch, dafür aber umso breiter. Ich wollte sie erst am nächsten Tag machen, also hab ich sie erst einmal aufbewahrt.

Um die Buns und den Burger einzukleiden, machte ich eine Art von Paprikachutney, das ich weich kochte und nach dem Pürieren durch ein Sieb passierte, um eine ketchupartige Konsistenz zu bekommen. Im Chutney waren 2 Spitzpaprikas, 1 Knoblauchzehe, 1 rote Zwiebel, 1 Tl Zucker, Prise Salz, 2 El Sherryessig, 1 Schluck Weisswein, 1/2 Tl Pimenton de la Vera und eine kleine Thai-Chili Schote. Wie gesagt, weich garen, pürieren, passieren.

Die Mango hab ich in ein paar dünne Scheiben geschnitten und den Rest klein gewürfelt. Den größeren Teil hab ich püriert, ein Stück (3cm) kleingehackter Ingwer kam dazu. Gewürzt hab ich mit einer arabischen Mischung, in der unter anderem Koriander, Cumin, Fenchel und Orangenöl enthalten ist. Die Stückchen hab ich dann wieder dazugegeben, und eigentlich mochte ich Tring’s Idee mit Joghurt (auf Frischkäse kann ich gerne verzichten), aber den hab ich ja dann vergessen.

Die Avocado hab ich auch aufgeschnitten und die eine Hälfte dann zerdrückt und mit Salz und Limettensaft gewürzt.

Das Bun hab ich in der Pfanne nochmal warm gemacht und festgestellt, daß es gleich wieder weicher wurde. Der Boden wurde mit der Avocadocreme eingeschmiert, darauf kamen die Scheiben Avocado und Mango, dann der gebratene Burger (mit Cheddar-Käsescheibe). Daraf hab ich einen Kleks der Mango-Sauce, die ich aber beim essen immer wieder nachlegte. Auf die obere Bunhälfte kam das Paprikapüree.

Ganz zum Schluß gab es rohe rote Zwiebeln für den Crunch dazu.

Fazit – gemischte Gefühle. Bei einem traditionellen Burger kennt man die Mischung aus Ketchup/Senf/Mayo und ist entweder zufrieden oder gelangweilt. Tatsache ist, das ein Zuviel den Burger erschlägt wie jedes andere, das zuviel ist.

Meine Gemüse-Frucht-Kombi (Avocado-Mango-Paprika) fand ich gut, aber auch hier war es vielleicht zuviel des Guten. Die Bissen, in denen das Fleisch durchkam, waren die besten.

Das Brötchen war ein Stück zu fest und auch von der Menge ein bißchen zuviel. Aber das ist Meckern auf höherem Niveau-man kann das nicht mit einem normalen Burger vergleichen.

Ich geh nochmal Buns üben. Und das nächste Mal mach ich einen Burger mit Bleu d’Auvergne und Bacon.

 

Burger Paprikacreme Mangopüree Rote Zwiebel Käse 1

 

Burger Paprikacreme Mangopüree Rote Zwiebel Käse 2

 

Burger Paprikacreme Mangopüree Rote Zwiebel Käse 3

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