Saint Marcellin Spargel


Mein Käse-Affineur Herr Ruf empfahl mir letzte Woche einen kleinen (80 g) Käse im Tontöpfchen als Alternative zum Vacherin Mont-D’Or, der gerne in reifem Zustand im Ofen (mit Wein) erwärmt wird und dann mit Baguette aufgestippt wird. Er meinte noch, daß dieser Käse, ein Saint Marcellin, auch kalt genossen werden kann. Ich hab jetzt mal geschaut und festgestellt er ist ein Mitglied der Brie-Familie, kommt aus der Dauphiné im Südwesten Frankreichs, wurde bis ins 14. Jhdt. nur aus Ziegenmilch gemacht, und wird heute in seiner Heimat für Le Pitchou benutzt. Le Pitchou nimmt ein solches Käserad, legt das in ein Glas, gibt Traubenkernöl drüber und dazu Kräuter der Provence. Die soll den Käse, der sonst zart und pilzig riecht, viel dominanter machen.

Das wußte ich alles nicht, und so hab ich die Tonschüssel mit dem Käse in den Ofen geschoben, in der Zwischenzeit den Spargel geschält und angebraten und anschliessend mit dem Käse zum Stippen serviert. Es waren für eine Portion etwa 250 g Spargel. Vom Käse blieb etwa noch die Hälfte übrig.

Es war lecker, Baguette hab ich nicht vermisst, hätte aber auch gut gepasst. Der nächste Saint Marcellin wird aber eingelegt. Wo hab ich mein Traubenkernöl hingeräumt?

 

Sainte Marcellin 1

Saint Marcellin 2

Saint Marcellin Spargel 3

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