Burger Zwiebelmarmelade Paprikacreme


Wer schon mal diesen Blog durchforstet hat, weiß, daß man für Burger anderswo schauen muß. Dabei esse ich sie ganz gern (aber ganz selten), so sie gut gemacht sind, und das haut fast nie hin, weder bei den Ketten, noch privat. Es gibt eine Vielzahl Dinge, die man falsch machen kann, und dazu kommt noch das Problem, daß die eine Hälfte immer den gleichen Burger essen will, die andere Hälfte aber gern mal was anderes ausprobieren wollte. Aber oft wache ich morgens auf und habe eine Vorstellung (ein Sehnen) nach einem Gericht, das mich dann nicht loslässt, bis ich es dann mache.

Heute war es eben ein Burger. Das Fleisch war ein vorher eingefrorenes und wieder aufgetautes Rinder-Flanksteak vom Metzger meines Vertrauens, das durch den Wolf gedreht wurde.

Das hab ich nur in Scheiben geformt, gesalzen und gepfeffert, sonst nichts.

Jetzt gibt es tausende Webseiten, darunter viele amerikanische, auf denen die Vielfalt verschiedener ‚Artisanal’Burger zelebriert wird. Die zeichnen sich dadurch aus, daß verschiedene Saucen, Gemüse uns Käse miteinander kombiniert und einem guten Fotografen zugeführt werden. Die Ressourcen dazu habe ich nicht, und außerdem hab ich von Käse abgesehen, weil in meiner Erfahrung irgendwann einfach zuviel verschiedenes auf dem Burger landet. Trotzdem hab ich mir solche Seiten natürlich schon angeschaut und bin davon vielleicht auch ein wenig inspiriert worden. Die Linie, die ich hier verfolge, trifft meinen Geschmack ganz und gar, und man kann ähnliche Sachen auch auf den Seiten vorher finden.

Die neudeutsche Zwiebelmarmelade ist ein regulär eingekochtes Zwiebelragout in Balsamico mit einem knappen Tl Zucker. In Olivenöl langsam angebraten, dann 3 El Balsamico und den Zucker dazu und langsam weich einkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Man kann hier natürlich noch Kräuter dazugeben, wenn man will.

Die Paprikacreme ist eigentlich eine Chutney-Abart. Darin sind 2 weichgebratene Spitzpaprika, 2 kleine Aprikosen, ein Glas Weißwein, 1 Thai-Chilischote, einLöffel Zucker, Salz und Pfeffer.

Hier hab ich auf den Säure/Süße Ausgleich geachtet, weil der besonders appetitanregend ist.

Das Brötchen war ein gekaufter English Muffin, ein Backwerk, das ich schon als Kind total lecker fand. Die üblichen Hamburger Rolls sind mir zu lätschig.

Das Brot wurde angetoastet und frisch mit der Paprikacreme eingeschmiert. Sofort kam der Burger, der gerade durch war (klarer Saft), aber noch sehr saftig aufs Brot, dann die Zwiebeln, und dann wurde er schon serviert. Die Fritten waren selbst geschnitten, in einem El Öl geschwenkt, gesalzen und im Ofen bei 200 C gebacken (etwa 25 Minuten).

Sehr lecker!

Burger-Zwiebelmarmelade-Paprikacreme-1

Burger-Zwiebelmarmelade-Paprikacreme-2

 

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5 Kommentare zu “Burger Zwiebelmarmelade Paprikacreme

  1. marichen21 sagt:

    Dies Zwiebelsauce schwirrt mir immer im Kopf herum! 🙂
    Und jetzt muss ich sie einfach mal machen!
    Danke! 🙂
    Liebe Grüße
    Maria!

    Gefällt 1 Person

    • Alex sagt:

      Dann mal los! Viel Erfolg und guten Appetit.

      Liebe Grüße,
      Alex

      Gefällt 1 Person

      • marichen21 sagt:

        *lach* *lach*
        Mein Bruderherz hat zum Geburtstag viele Burger mit bestem Fleisch bekommen, die er aber erst einmal einfrieren musste, weil es über die Feiertage anderes gegeben hat, und nun warte ich einfach darauf, dass er uns einlädt zum großen Burgergrillen, und dann bekommt er so eine Zwiebelmarmelade! 🙂 🙂 🙂
        Hoffentlich liest er jetzt diesen Kommentar und kapiert schnellstens!
        *hihi* *hihi*
        Dir wünsche ich einen feinen Abend!
        Liebe Grüße
        Maria!

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  2. Anonymous sagt:

    Toll. Das macht neidisch, vor allem, wenn man selbst einen Iglu Fischburger gegessen hat. Rülps.

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  3. Alex sagt:

    Ab und zu ist sogar so ein Burger genau richtig 🙂

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