Blade Steak Rub Lauch Paprika Kartoffeln Blade Steak Rub Leeks Paprika, Potatoes


Aber zuerst- das hier ist mein 500. Blogeintrag. Ich kann’s kaum glauben. Wenn ich mich zurückerinnere, wollte ich deshalb einen Blog, weil ich schon jahrelang ganz gut kochte, aber immer wieder vergessen habe was es wann wo für wen gegeben hatte. Und so blieb alles im Ungefähren. Also dachte ich, sollte es eine Art Mischung zwischen Koch-Tage- und Kochbuch werden.

This is my 500. blog entry. As I recall, I started this blog because I always was forgetting foods I had prepared and the where, when, for whom and how. This blog was supposed to be a mix between a cook’s diary and a book of recipes.

Interessanterweise haben sich daraus auch andere Sachen entwickelt: Ich meine, die Bilder sind besser geworden, was nicht nur der Kamera (der Neuen) geschuldet ist, sondern auch dem Prinzip. Viele Blogger machen sich viel Mühe, und das zum Teil aus gutem Grund. Blogs wie lamiacucina oder highfoodality machen fast immer sehr gute, wohlgesetzte Bilder. Auch andere Blogger müssen sich nicht verstecken und arbeiten mit Deko-Elementen und ähnlichem. Mein Ansatz ist ein anderer. Ich will niemanden warten lassen, wenn der Teller fertig ist, also mach ich einen Schnappschuss. Die Kamera ist die kleinste Nikon (die aber auch schon was taugt), das Licht ist meistens Kunstlicht, außer im Sommer.

Ich bearbeite die Bilder mit Adobe CS2, indem ich die Lichtverhältnisse und den Bildausschnitt korrigiere. Mehr nicht.

Interestingly, other things have come from this: My photos have improved, and not just because there is a better camera, but a concept. Others spend a lot of time setting up a shot (which is fine), I won’t let my guests wait. I shoot with the smallest Nikon and edit with Adobe Cs2 (Light and Crop).

Die zweite, viel wichtigere Veränderung betrifft den Umgang mit Lebensmitteln, und das Kochen allgemein. Als ich anfing, hab ich noch jede Menge Fonds von allen möglichen Anbietern gekauft, das mach ich fast gar nicht mehr. Ich fand es früher auch OK bei manchen Sachen eine Dose aufzumachen, heute ist das genau definiert: Wenn es das Produkt nur in einer Dose gibt (Entenleber aus dem Perigord mitgebracht), wenn die Dose besser ist als jedes andere Produkt (Kirschtomaten von Mutti ohne Zusatzstoffe), dann ja, ansonsten – nein.

The second, more important change concerns my use of food, and cooking in general. When I started, I was buying  beef stock, veal and fish stock…this I don’t do at all anymore. I used to think nothing of using canned goods a lot. Now, they are limited to foods not available any other way (duck liver from Perigord) or are superior to fresh products (Mutti Cherry tomatoes from Italy without preservatives)

Wenn ich im Supermarkt einkaufe, fällt mir auf, daß ich kaum etwas im Korb habe, was mit Lebensmitteln zu tun hat. Mein Fleisch kaufe ich bei verschiedenen Metzgern ein, die für Qualität garantieren. Zum einen gibt es Fleisch vom Hällisch-Schwäbischen Schwein, zum Anderen vom Boeuf de Hohenlohe, beides Arten, die fast ausgestorben waren und jetzt kontrolliert wieder gezüchtet und artgerecht gehalten werden.

I hardly buy food at a supermarket anymore. Most of my fresh vegetables I get at a weekly market. I’ve even started to buy artisanal noodles, when I don’t feel up to the challenge to making them myself.

Bei Geflügel halte ich es ähnlich, es sind Höfe, die in der Region ansässig sind, und die einen Teil Bioqualität haben (Ich habe leider noch keinen Händler, der nur Bioware hat). Bio-Eier kaufe ich schon lange ausschließlich, weil man den Unterschied deutlich schmeckt.

Aber auch andere Lebensmittel hab ich anders wahrgenommen. Ein Blog zeigt einem auf, wie oft man Gleiches isst. Da man nicht immer über das Gleiche schreiben kann, schaut man sich automatisch um nach Alternativen. Und entdeckt plötzlich eine Welt der Nahrungsmittel und Köstlichkeiten. Und Kräuter. Und Gewürze. Und. Und. Und…

I find that I vary dishes more since writing a blog. After all, I don’t want to bore the audience…

Die dritte Erfahrung ist, daß mir manche Kochsachen inzwischen so leicht fallen, dass ich es selbst fast nicht glauben kann. Ich glaub, ich wär ein geschickter Lehrbub im 3. Jahr 😉

 

Aber jetzt zum Blade Steak – gekauft wie schon öfter beim Metzger Zorn.

Ich wollte mal einen Rub ausprobieren, und es schwebte mir etwas mit Kaffeebohnen vor. Beim googeln stieß ich auf ein Rezept des Foodchannel (hab vergessen, wo genau), das in etwa so ging:

1/2 El brauner Zucker 1/2 Tbs brown sugar

1/2 El Pimenton de la Vera smoked paprika

1/2 El Knoblauchgranulat granulated garlic

1/2 El Chili (gemörsert) chili flakes

1/2 El Fleur de Sel sea salt

1/2 El Schwarzer Pfeffer black pepper

1/2 El Kaffee leicht gemahlen (körnig) coffee fresh, coarse

Alles vermischen und auf das Steak geben und leicht einreiben. Einpacken und einziehen lassen. Pat the steak with the rub.

Anbraten auf beiden Seiten, Temperaturfühler bis 60 Grad, dann 10 Minuten in Alufolie eingewickelt ruhen lassen und aufschneiden. Fry both sides, use temperature gauge, 60 C, let rest 10 min.

 

Paprika Kartoffeln

Paprika waschen, säubern, in bissgerechte Stücke schneiden, mit Salz in Olivenöl anbraten. Wash, clean and saute Peppers.

Kartoffeln schälen, in Kuben schneiden, 10 Minuten garen, danach abseihen und zu den Paprika geben. Salzen, Paprikapulver und Pfeffer dazu -und etwas Chili. Peel, cube, cook for 10 min, add to peppers, some paprika powder.

 

Den Lauch in 2-3 cm lange Stangen Schneiden, mit Butter anbraten (mit Deckel und auf Stufe 4 von 6), Salzen, Muskat, mit Weißwein ablöschen, Hitze reduzieren, 10 Minuten köcheln.

Cut leeks in 2-3 cm cylinders and fry with butter. Add 1/2 cup white wine. Add nutmeg and cream. When leeks are soft, transfer to a heatproof dish, add Etivaz and bake.

Dann etwa 50 ml Sahne dazugeben und weiterhin mit Deckel köcheln. In eine Backform geben, 30 g Etivaz (Schweizer Käse A.O.C.) darüber und in den Ofen zum gratinieren (sieht man bei den Fotos leider nicht)

 

Fazit: Ein gutes Steak – nächstes Mal würde ich vielleicht das geräucherte Paprikapulver weglassen. Es hat zwar eine gemeinsame Note mit dem Kaffee, aber den hätte ich gerne noch deutlicher geschmeckt. Die groberen Stücke haben übrigens nicht gestört.

Alle drei Komponenten waren geschmacksintensiv, aber auch so anders von ihrer Ausrichtung, daß sie gut zusammengepasst haben.

Würde ich, mit kleinen Abstrichen, nochmal machen. Das Fleisch war super!

 

Blade-Steak-Rub-Kartoffel-Paprika-Chili-Lauch-2

 

Blade-Steak-Rub-Kartoffel-Paprika-Chili-Lauch-1

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Ein Kommentar zu “Blade Steak Rub Lauch Paprika Kartoffeln Blade Steak Rub Leeks Paprika, Potatoes

  1. bag sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zum 500. Blogeintrag! Ich hoffe du hast die eineinhalb Kilo nicht komplett aufgegessen…

    Gefällt mir

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