Hähnchenbrust Mirabellenchutney Kürbisflan Chili Ragout


Als Hauptspeise hatte ich eine Hähnchenbrust gewählt, eine schöne Bio-Qualität. Ich wollte Frau F. das Mirabellenchutney vorstellen und meinte es würde sehr gut zum Hähnchenfleisch passen.

Das Rezept zum Chutney gibt es hier. Das Chiliragout hab ich deswegen nochmal gemacht, weil es mir das erste Mal sehr gut geschmeckt hat, und ich vom gleichen Händler nochmal eine größere Menge mitgenommen hatte.

Allerdings hab ich im Gegensatz zum vorher gemachten Ragout etwas vereinfacht und es eigentlich sehr mediterran gestaltet.

Ich habe etwa 8 verschiedene Chilis in größere Stücke geschnitten, und jede probiert, um den Hitzegrad zu testen (Frau F. kann nicht sehr scharf essen). Dazu kamen eine rote und eine grüne Paprika, 3 in Streifen geschnittene Zwiebeln, 2 Knoblauchzehen, einen Tl Pimenton de la Vera und Salz und Pfeffer. Ich habe alles in Olivenöl angebraten, ein Glas Weisswein und etwas Wasser dazugegeben und das Gemüse mit Deckel bei nicht zu starker Hitze weichdünsten lassen.

Das Rezept für den Kürbisflan hab ich von der Website von Hagen Grothe.Ich hab die halbe Menge gemacht, das ergab 4 Flans.

125 g Kürbispüree

2 Eier

75 g Creme Fraiche

1/2 Tl Hot Curry (im Original Madrascurry)

1/2 Tl Ingwerpulver

1/2 Tl Zucker

Salz, Pfeffer, Butter

Für das Püree hab ich 259 g Hokkaido mit wenig Wasser etwa 20 Minuten weichgedünstet und anschließend auf ein Sieb gegeben und abtropfen lassen. Dann hab ich den Kürbis mit dem Schneidstab püriert und durch ein Sieb gestrichen.

Das gab fast genau die gebrauchten 125 g Püree. Die restlichen Zutaten dazugeben und mit dem Quirl gut mischen. Mit der Butter die Förmchen einfetten.

Im Wasserbad im Ofen bei 160 Grad etwa 40 Minuten backen.

Die Hähnchenbrust hab ich gewürzt und in einer Pfanne angebraten. Danach kam sie in den Ofen, um nachzuziehen. Ich hab sie nach 10 Minuten mit dem Temperaturfühler geprüft und sie ein paar Minuten später auf den Punkt genau servieren können.

Insgesamt war es eine gute Kombination, obwohl Frau F. klagte, daß sowohl das Chutney wie auch das Ragout viel zu scharf wäre.

Das hat sie aber schnell weggesteckt (es ist keine gemeine Schärfe, sondern eher eine warme Mundhöhle, an die man sich schnell gewöhnt), und wollte prompt Nachschlag der beiden scharfen Komponenten.

Ich für meinen Teil fand den Flan viel zu Creme Fraiche-lastig, man hat sie deutlich vorgeschmeckt. Dafür hab ich die Gewürze überhaupt nicht wahrgenommen. Sollte ich das nochmal machen, würde ich viel weniger Creme Fraiche nehmen, oder gar keine, und stattdessen vielleicht Parmesan.

Hähnchenbrust-Mirabellenchutney-Kürbisflan-Chili-Paprikaragout

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