Parmigiana di Melanzane


Beim stöbern in Blogs nach leckeren Sommersachen wurde ich bei Claudio von Anonvme Köche fündig. Der hat zu Lammrückenmedaillons eine kleine Version der Parmigiana di melanzane gemacht. Ich konnte mir zwar denken, wie das geht, wollte aber einen zweiten Experten zu Rate ziehen und fand bei Robert (natürlich!) von lamiacucina auch gleich ein Rezept. An dieses hab ich mich gehalten, wenn auch mancher Ratschlag wohl besser eher befolgt worden wäre.

Der Reihe nach. Eine Aubergine wurde von Hand in möglichst gleichmäßige Scheiben geschnitten, wobei die vielleicht nicht Robert’s Gardemaß entsprachen. Das salzen säubern und trocknen hat wiederum ganz gut geklappt. Auch das mehlieren und in Ei wenden, einschließlich des Bratgangs ging gut, obwohl die Scheiben trotz Eihülle das Öl einfach weggesaugt haben. Danach abgetupft, durften sie ausruhen, während ich eine größere Menge Kirschtomaten mit Schale kleingekocht und anschließend abgeschmeckt habe.

Als nächstes wurde der Büffelmozzarella aus meinem italienischen Supermarkt in dünne Scheiben geschnitten. Man sieht am Foto, daß trotz der geringen Dicke der Mozzarella fließt – Robert hatte alternativ angeboten, den Käse in kleine Würfel zu schneiden, das hab ich erst später gemacht, als mir klar wurde, wieviel Käse da zwischen den Auberginen liegt. Dann wurde geschichtet, immer eine Auberginenscheibe, eine Scheibe Mozzarella und ein Basilikumblatt, ein schönes Stück Parmesan war auch noch da, um es oben abzuschließen, und dann kamen die 3 Türmchen bei 200 Grad ( weil der Ofen vorher wegen anderer Speisen so heiß war) ins Rohr. Ich hab mich an die Zeitvorgabe gehalten, es waren 20 Minuten. Das Tomatengemüse war lecker, aber die Türmchen irgendwie nicht ganz gar. Man mußte etwas beherzt schneiden und kauen, und das ganze Gericht kam nicht wirklich gut zusammen. Außerdem war ich nach einem Turm pappsatt. Ich muß dazusagen, daß Mozzarella (wie alle frisch zubereiteten Käsesorten) garnichts für mich sind, weil sie mir zuwenig Geschmack haben. Vielleicht noch als gebräunter Käse auf einer Pizza, die ess ich aber schon seit Jahren nicht mehr.

Am nächsten Abend hab ich die Türmchen nochmal in den Ofen geschoben – und siehe da – alles gut. Gut geschmeckt haben sie, die Melanzane war zart, wie man das erwartet, und der Käse dieses Mal so verlaufen, daß er sich mit den Tomatenstücken verbunden hat, was sehr gut geschmeckt hat.

Nächstens schneid ich vorher eins an, bevor ich es serviere, und der Mozzarella wird gewürfelt, nicht geschnitten. Ach ja, die Brotschneidemaschine wird auch herausgeholt, um ingenieursmäßig gleiche Scheiben zu bekommen 🙂

Parmigiana-di-Melanzane-2

 

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Ein Kommentar zu “Parmigiana di Melanzane

  1. ichkoche- Jacktels Rohkost sagt:

    Auch deins ist super gelungen Alex.Über geschmack brauchen wir nicht mehr schreiben, wir wissen bescheid:-))) super Fot. Gruß Jacob

    Gefällt 1 Person

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