Kartoffelpuffer Apfelkompott Cranberries Port


An einem Freitag mal eine Alternative zu Fisch 😉 .

Im Ernst, ich will etwas weniger tierische Eiweiße zu mir nehmen, und esse momentan gar keine Wurst (was mir nicht so leicht fällt) und nur noch selektiv Fleisch (oder lieber, aber auch weniger Fisch).

Vorgestern hab ich mir das geile Buch ‚Jerusalem‘ von Ottolenghi und Tamimi gekauft, das hat mich sehr angesprochen und ich freu mich auf viele Versuche mit sehr wilden Würzungen!

Heute aber kam ich spät nach Hause mit Kartoffeln, Boskoop Äpfeln und einem Plan – Puffer mit Kompott, einer Lieblingsspeise meinerseits als Kind. Als Erwachsener hab ich sie vielleicht 3 mal in 30 Jahren gegessen, aber heute hatte ich mal wieder Lust darauf.

Ich nahm für 2 Portionen:

4 mittelgroße vorwiegend festkochende Kartoffeln, geschält

2 El Mehl

1 Ei

Salz

3 Boskoop Äpfel, geschält, geachtelt und entkernt

2 El Rapsöl

1 El Butter

1/2 Tl Zitronenabrieb

2 El Brauner Zucker

8 Cranberries, getrocknet

1/8 Port

 

Die Kartoffeln werden auf einer Reibe durchgerieben und mit Salz abgeschmeckt. Dazu kommen etwa 2 El Mehl und ein Ei. Sollte die Mischung zu flüssig sein, kann man noch ein wenig Mehl dazugeben. Die Mischung gibt mit der Zeit mehr Wasser ab, ist aber kein Problem, einfach immer wieder zusammenrühren.

Die Äpfel werden geschält, geachtelt und in kleinere Stücke geschnitten. Die werden in einem Topf mit Butter angeschwitzt, mit 2 Löffeln braunem Zucker überschüttet und leicht karamelisiert. Danach kommt Zitronenabrieb auf die Äpfel und ein Schluck Weisswein.

Dann den Deckel drauf, damit die Äpfel schnell gar werden. Das dauert etwa 5 Minuten. Ich wollte keinen Zimt, also beließ ich es bei der Zitrone.

Allerdings fand ich noch übriggebliebene getrocknete Cranberries (die noch ne ganze Weile gut waren) und kochte die in dunklem Sherry auf. Die Cranberries wurden gleich viel praller.

Die Puffer kommen bei mittlere Hitze in die Pfanne mit nicht zu wenig Öl – keine Angst, es gibt keine Methode, weniger Kalorien zu verbrauchen, wenn es um Puffer geht – und werden auf jeder Seite schön braun gebacken, dann gewendet und schließlich auf Krepppapier abtropfen lassen.

Während die Apfelspalten garten, weichte ich die paar Cranberries in Port ein, und reduzierte schließlich die Flüssigkeit, bis die Halbtrockenfrüchte wieder saftig und aromatisch waren.

Nachdem die Apfelspalten gar waren, steckte ich den Zauberstab ein paar Mal in die Masse.

Dann mußte ich nur noch anrichten.

Kartoffelpuffer-Apfelsauce-Cranberries-Portwein

 

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