Menü für Zwei: 3. Spaghetti Vongole


Vor ein paar Wochen beim Fischhändler meines Vertrauens sah ich Vongole (Venusmuscheln) in der Kühltheke.

Es entwickelte sich ein Gespräch über den Preisunterschied zwischen PF und KA. In Karlsruhe hab ich bisher immer Abstand davon genommen, sie selbst zuzubereiten, weil das Kilo in der Regel um die €20 kostet. Hier liegt der Preis bei etwa €9.

Umsomehr Grund, sie jetzt als Zwischengang auszuprobieren.

Das verwendete Rezept hab ich aus dem Silberlöffel- ganz einfach!

Das Rezept ist für vier Personen angelegt, und bei den Muscheln hab ich mich dran gehalten, weil in Deutschland die übliche Abgabemenge ein 1 kg-Netz ist. Ich hab sie hier noch nie offen gesehen. Die Pastamenge hab ich für zwei angelegt.

Für 1kg Muscheln

150 ml Olivenöl

1 Knoblauchzehe

1/2 Packung Spaghetti No.3 (eigentlich wird es klassisch mit Vermicelli gemacht, noch dünnerer Pasta, aber ich mag die feinen Spaghetti lieber).

Wasser für die Pasta aufsetzen,

Olivenöl erhitzen, Knoblauchzehe dazu,

abgebürstete Muscheln sortieren, kaputte, offene aussortieren.

Den Rest in das heiße Öl, Deckel drauf und fünf Minuten garen, Knoblauchzehe entfernen.

Den Sud durch ein feines Sieb geben,

die Muscheln aus den Schalen lösen und zum Sud geben,

die fast fertig gegarte Pasta in den Topf mit dem Sud geben und erhitzen, etwas reduzieren (das dauert nur 1-2 Minuten).

Mit gehackter Petersilie bestreuen,

Anrichten.

Das hat fabelhaft geschmeckt. Mein einer Fehler war, die Muscheln nur abzubrausen und nicht abzubürsten. Dadurch hat es ein wenig geknirscht, bei meinem Gast mehr als bei mir.

Aber der Geschmack, der intensiv meerig ist, war toll, das Muschelfleisch total zart und irgendwo zwischen Steinpilz und Kalbsfleisch angesiedelt.

Werd ich bestimmt nochmal machen und mir nächstes Mal mehr Zeit zum putzen nehmen.

Spaghetti-Nr.3-Vongole

Ein Kommentar zu “Menü für Zwei: 3. Spaghetti Vongole

  1. Anonymous sagt:

    Kleiner Tipp: Gib die Muscheln eine halbe Stunde vor dem Kochen in eine Schüssel frisches, kaltes Wasser. Dann schnappen sie einmal kurz ‚Luft‘ und der Sand wird rausgespült.

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